Enttäuschend : „Alles was wir sind“ von Lara Prescott

Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt. Das Thema hat mich sehr interessiert und auch die Leseprobe hat mich total angesprochen.

Als das Buch dann bei mir ankam, war ich wirklich verzaubert. Es ist wunderschön, mit seinen haptischen Elementen, mit dem durchsichtigen Buchcover und dazu gab es auch noch ein Heftchen mit Informationen und ein Notizheftchen. Wirklich wunderschön.

Und dann habe ich angefangen zu lesen und muss zugeben, dass ich mich wirklich schwergetan habe. Nicht, dass es schwer zu lesen wäre, im Gegenteil. Aber irgendwie schafft das Buch es einfach nicht, mich in seinen Bann zu ziehen.

Es wechselt zwischen verschiedenen Ich Erzählerinnen, und dadurch stockt der Lesefluss immer wieder, weil es oft nicht sofort klar ist, um wen es sich handelt.
Die Kapitel, die sich im Westen abspielen, sind oft sehr ausgeschmückt, aber vieles ist gefühlt irrelevant, was zum reinen Überfliegen verführt hat.

Die Story um Pasternak und Olga ist okay, es wird ganz gut vermittelt, wie die Zustände dort gewesen sind, aber irgendwie berührt es mich als Leser nicht wirklich.
Es ist mir nicht gelungen, einen emotionalen Zugang zu den Protagonisten zu finden.

Ich muss zugeben, dass ich das Buch am liebsten beim Lesen abgebrochen hätte. Ich musste mich regelrecht zum Lesen zwingen. Und aufgrund der Werbung, die zu diesem Buch gemacht hat, bin ich enttäuscht. Mehr Schein als Sein.

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