Nicht so gut wie erhofft: „Sturmläufer“ von J. C. Cervantes

Ich hatte dieses Buch aufgrund des Wunsches meiner 16 jährigen Tochter und meines 12 jährigen Sohnes geholt.

Meine Tochter liebt die Percy Jackson Reihe sehr und hatte sich hier eine ähnlich gute Geschichte erhofft.
Mein Sohn steht auf Kinder- und Jugendfantasy und fand bei diesem Buch Cover und Klappentexte total ansprechend.

Beide Kinder waren von diesem Buch aber leider enttäuscht. Durch die ersten 200 Seiten haben sie sich regelrecht durchgequält, weil sich die Geschichte furchtbar in die Länge zog und einfach keine Spannung aufkam. Danach wurde es dann besser und es gab dann auch einige actiongeladenen Szenen, die ihnen gefallen haben.

Die Charaktere sind interessant dargestellt. Zanes Freundin Brooks wirkt etwas verschlossen und geheimnisvoll, was aber passt. Zane ist eigentlich ganz cool. Es macht ihn sympathisch, dass er anfangs auf seine Rolle so gar keinen Bock hat.

Die Idee, das Buch aus seiner Perspektive als Ich Erzähler zu schreiben, fanden wir gut. So kann man sich super mit Zane identifizieren. Allerdings fand meine Tochter Zane als Person wahnsinnig anstrengend.

Unser Fazit: das Buch ist beiweitem nicht so gut wie z. B. Percy Jackson. Man hätte die Story auch locker in 200 Seiten weniger erzählen können.
Meine Kinder wollen ganz sicher die nächsten Bände der Reihe nicht lesen.

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