Wie finde ich einen seriösen Verlag?

Ich habe es gewagt: Ich habe meine Gedichte einem Lektor anvertraut. Meine Güte, hat mich das Mut gekostet!

Und dann die Wartezeit… Was wird er dazu sagen? Taugt meine Lyrik etwas?

Sein Urteil: „Ja, die Gedichte haben Potential, und man sollte sie veröffentlichen.“ Wow. Krasses Gefühl!

Der nächste Schritt, den ich gemacht habe, war die Einrichtung zweier meiner Gedichte bei einem Schreibwettbewerb. Und obwohl ich nie damit gerechnet hatte, habe ich dort den 2. Platz gemacht. Wieder Wow. Vielleicht hat mein Lektor wirklich Recht und meine Gedichte gefallen auch anderen Menschen?!

Und nun stehe ich hier und fühle mich völlig überfordert. Ein Exposé muss ich schreiben, nur wie? Momentan arbeite ich mich also durch Tipps und Anleitungen.

Und dann? Mein Lektor sagt: An seriöse Lytik Verlage schicken. Aber wie finde ich die? Google spuckt ganz viele aus.. Aber welche sind seriös?

Ich habe echt Angst, dass diese beiden Hindernisse mich ausbremsen und ich mal wieder den Kopf in den Sand stecke. Kennt ihr das? Und könnt ihr euch selbst in den Hintern treten?

Dieses Gedicht ist kein Beispiel für meine Lyrik, sondern ein in 3 Minuten runter geschriebenes Quatschgedicht. Meine Gedichte sind alle nicht in Reimform.

6 Kommentare zu „Wie finde ich einen seriösen Verlag?

  1. Gratuliere – ich kenn mich mit den Verlagen überhaupt nicht aus. Ich würde wahrscheinlich einfach mal gucken, welche Gedichtbände bei welchen Verlagen veröffenlicht wurden und mich so mal durchgooglen.

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  2. Noch ein Versuch: Darf ich fragen, ob dein Lektor auf Lyrik spezialisiert war? Ich würde dir empfehlen, deine Gedichte weiterhin bei Lyrikwettbewerben einzureichen (wie groß war der, an dem du teilgenommen hast?) und das Feedback abzuwarten, vielleicht auch bei Ausschreibungen für Veröffentlichungen wie z. B. den jährlich herauskommenden „Versnetzen“ (eine Freundin von mir macht das) und ich würde dir empfehlen, moderne Lyrik zu lesen, lesen und lesen – und zu schauen, bei welchem Verlag die rausgekommen ist. Vielleicht gibt es dort Ansprechpartner für dich.
    Generell würde ich sagen, dass du SEHR GENAU achtgeben musst, wenn jemand für die Veröffentlichung deiner Gedichte Geld haben will oder du eine gewisse Menge Exemplare abnehmen musst etc. So was steht in Kleingedrucktem, und da musst du achtgeben, dass du dich nicht von irgendwelchen Honigworten blenden lässt …
    Liebe Grüße zum Sonntag
    Christiane 😉

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  3. Ich versuch es noch mal, vielleicht geht es ja wieder: Darf ich fragen, ob dein Lektor auf Lyrik spezialisiert war? Ich würde dir empfehlen, deine Gedichte weiterhin bei Lyrikwettbewerben einzureichen (wie groß war der, an dem du teilgenommen hast?) und das Feedback abzuwarten, vielleicht auch bei Ausschreibungen für Veröffentlichungen wie z. B. den jährlich herauskommenden „Versnetzen“ (eine Freundin von mir macht das) und ich würde dir empfehlen, moderne Lyrik zu lesen, lesen und lesen – und zu schauen, bei welchem Verlag die rausgekommen ist. Vielleicht gibt es dort Ansprechpartner für dich.
    Generell würde ich sagen, dass du SEHR GENAU achtgeben musst, wenn jemand für die Veröffentlichung deiner Gedichte Geld haben will oder du eine gewisse Menge Exemplare abnehmen musst etc. So was steht in Kleingedrucktem, und da musst du achtgeben, dass du dich nicht von irgendwelchen Honigworten blenden lässt …
    Liebe Grüße zum inzwischen Montag
    Christiane 😉

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    1. Ja, mein Lektor ist auf Lyrik spezialisiert, hat auch selber schon Bücher veröffentlicht und herausgegeben. Das hier von mir veröffentlichte Gedichte ist auch kein Beispiel meiner Lyrik, sondern nur ein in 3 Minuten runtergeschriebenes Quatschgedicht. Die richtigen sind besser, keine Sorge!

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  4. Herzlichen Glückwunsch auch von mir zu dem 2. Platz. Den Tip, auch weiterhin an Wettbewerben teilzunehmen, wollte ich Dir auch geben. Und Vorsicht, wie Christiane schon sagt, bei gewissen unseriösen Verlagen, die auch Zuschussverlage genannt werden – die lassen ihre „geförderten“ und unter Vertrag genommenen Autoren bezahlen und leben davon.

    „Verlag sucht Autoren“ wäre so ein Stichwort.

    Gefällt 1 Person

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