Ein Exposé schreiben für Lyrik?

Ich habe vor kurzem noch einen Schwung meiner Gedichte zu meinem Lektor gegeben und ein langes Telefonat mit ihm geführt.

Ergebnis war, dass ich mich gegen Self-publishing entschieden habe, weil ich denke, dass ich das nicht leisten kann. Und weil mir das Kapital dazu fehlt.

Ich habe mich dazu entschieden, meine Gedichte an verschiedene Verlage zu schicken und darum recherchiere ich zur Zeit viel.

Es braucht ja schon so etwas ähnliches wie ein Exposé. Aber dann doch nicht so richtig, denn natürlich kann ich meine Gedichte nicht so zusammenfassen, wie ich das bei einem Roman könnte.

Vorlagen für „normale“ Exposés findet man, auch Lektüre gibt es dazu genug, aber der Bereich Lyrik kommt bei diesen ganzen Tipps und Tricks definitiv zu kurz.

Also denke ich viel darüber nach, wie ich was schreiben soll, wie ich es gestalten soll… Und natürlich suche ich Verlage raus, denen ich mein Exposé schicken möchte.

Nur… Das ist alles gar nicht so einfach. Momentan fällt es mir so schwer, mich einfach dranzusetzen und loszuschreiben. Mit Sicherheit auch, weil ich ja weiß, was davon abhängt. Ich kann mir mit einem schlechten Exposé alle meine Chancen versauen (wobei das wahrscheinlich nicht nur im Lyrik Genre so ist!)

Wie ist das bei euch? Hat jemand von euch schon mal ein Buch veröffentlicht? Wie habt ihr euch getraut? Hattet ihr Hilfe? Erzählt doch mal bitte!

3 Kommentare zu „Ein Exposé schreiben für Lyrik?

  1. Hallole!

    Unter die Buch-Autoren bin ich noch nicht gegangen, bin schon froh, wenn nächsten Monat vielleicht doch mal ein pseudo-literaturwissenschaftlicher Aufsatz von mir veröffentlicht wird. Dachte bei der Überschrift zu dem Beitrag allerdings sogleich, irgendwie doch ein Widerspruch in sich: wie soll man etwas, was durch sich allein spricht bzw. nach vielen Seiten hin offen ist oder sich schlichtweg gegen jede einfache Beschreibung sperrt, durch ein Exposé hinlänglich zusammenfassen? Auch wenn das womöglich das übliche Prozedere ist. Aber vielleicht schwingt ja unterschwellig doch ein gemeinsamer Nenner mit. Nen gewitzten Geistesblitz auf jeden Fall und viel Erfolg mit der Veröffentlichung und einen angenehmen Samstagabend nun noch, der El

    PS: Hübsches Bildl übrigens, ich photographiere auch gerne im Baumkronen hinein.

    Liken

  2. Gedichte habe ich auch noch nicht geschrieben, und n einen Verlag oder Literaturagenten bin ich mit meinen geschriebenen Sachen noch nicht herangetreten. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll:

    Angst davor, abgelehnt zu werden, habe ich nicht. Bisher hatte ich ja auch noch kein Problem damit, meine Texte auf meinem Blog zu präsentieren oder auf wattpad (eine Leser- und Autorenplattform) hochzuladen. Mit Kritik kann ich leben.

    Ich weiß nicht, ob ich mit dem Druck klarkäme, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens neues Material liefern zu müssen, wenn ich unter Vertrag genommen würde. Was, wenn mir die Inspiration fehlt und der erste Roman nur ein Zufallstreffer war?

    Gefällt 1 Person

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