Die Welt ein klein wenig besser machen?

Wie kann ich meinen Kindern ein Vorbild sein und was können wir gemeinsam tun?

Ich mache mir viele Gedanken. Um andere Menschen, um unsere Erde, um meine Kinder. Ich finde es ganz wichtig, dass meine Kinder begreifen, dass man auch im Kleinen etwas bewirken kann. Dass man sich nicht darauf verlassen darf, dass die Politiker oder die Reichen dieser Welt sich kümmern.

Ich kann den Ausstieg aus Atomkraft und Kohlekraft nicht beschleunigen. Ich kann nicht Millionenbeträge spenden, um Greenpeace zu unterstützen, die Regenwälder zu retten oder der Seenotrettung zu helfen. Aber ich möchte meinen Kindern auf gar keinen Fall vermitteln, dass wir Einzelpersonen unwichtig sind.

Darum sind meine Kinder ganz selbstverständlich damit aufgewachsen, dass wir Müll trennen, dass wir draußen nichts einfach wegwerfen, sondern sogar Müll aufsammeln,wenn wir welchen finden.

Wir achten darauf, möglichst kein Wasser zu verschwenden, benutzen selbst gemachte Zahnpasta und Haarseife usw.

Wenn ich Geld erübrigen konnte, habe ich immer schon mal etwas gespendet. Für die Seenotrettung, aber auch für die Eselinitiative oder für ein Kinderhospiz.

Meine Kinder werden immer älter und bekommen immer mehr mit, und darum reden wir auch sehr viel über solche Themen. Sie wissen, dass wir mit unserem Geld sehr haushalten müssen, aber dennoch haben wir uns entschieden, 2 Projekte finanziell zu unterstützen.

Das erste Projekt, für das die Kinder auch hin und wieder ein bißchen von ihrem Taschengeld abzwacken, ist Plant a tree. Hier werden in verschiedenen Regionen der Welt Bäume gepflanzt. Und da man auch schon für 1 Euro einen Baum pflanzen kann, ist das etwas, wozu die Kinder leicht einen Bezug herstellen können. Und einen Euro können sie immer mal erübrigen, was ihnen einfach ein gutes Gefühl beschert.

Außerdem haben wir eine Patenschaft für ein Mädchen in Kenia übernommen, das ungefähr im Alter meiner jüngsten Tochter ist. Mit einer Spende von 17 Euro im Monat sorgen wir dafür, dass das Mädchen eine Schule besuchen kann und mindestens einmal am Tag eine ausreichende Mahlzeit bekommt.

Das ist vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ich stehe absolut hinter folgendem Satz, auch wenn ich nicht sagen kann, von dem das Zitat stammt:

Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.

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