Follow Friday – 28.08.2020

Habt ihr eigentlich auch ein Sommerleseloch? Lest ihr weniger Bücher in den Sommermonaten oder gibt es da bei euch keine Unterschiede?

Bei mir gibt es kein Sommerleseloch. Ich lese immer wenn ich Lust dazu habe, aber definitiv jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen.

I’m Sommer lese ich eher mehr, weil die Kinder da Ferien haben, lange aufbleiben und lange schlafen und viel Zeit mit spielen alleine verbringen.

In den kalten Monaten des Jahres spielen wir als Familie sehr viel zusammen. Brettspiele, Kartenspiele… Wir sitzen phasenweise jeden Abend nach dem Essen noch 1 bis 3 Stunden zusammen. Dadurch lese ich in dieser Zeit eher weniger als im Sommer.

Ich habe natürlich auch Zeiten, in denen ich weniger lese, aber das hat nichts mit äußeren Umständen zu tun sondern kommt ganz alleine aus meinem Inneren. Es ist stark von meiner Stimmung abhängig – ebenso das Genre, das ich bevorzuge.

Was ich IMMER tue, ist vorlesen. Es ist unser Ritual vor der Schule. Die Jungs stehen auf, machen sich fertig, und dann können sie gechillt wach werden, während ich ihnen vorlese. Momentan ist das „Zurück in Sommerby“ von Kirsten Boie.

Der Kleinen lese ich jeden Abend vor, ehe sie ins Bett geht. Zur Zeit „Petronella Apfelmus“. Und natürlich lese ich auch sonst viel vor. Eigentlich immer, wenn es gewünscht ist.

Und bei euch so?

4 Kommentare zu „Follow Friday – 28.08.2020

  1. An sich habe ich so etwas wie ein Sommerleseloch nicht, aber in diesem Jahr … keine Ahnung, woran es liegt, aber in den letzten Monaten lese ich wieder sehr wenig bzw. sehr langsam. Mehrere Wochen sitze ich an einem Buch.
    Das Durcheinander mit der Arbeit (Aushelfen im Gesundheitsamt, Home Office, dann Elternzeit, jetzt Teilzeit) und die Kinderbetreuung haben natürlich einiges auf den Kopf gestellt. Aber ich habe auch, so sehr ich versucht habe, an mir zu arbeiten, Zeiten oder Phasen, in denen ich dann doch nur rumsitze, YouTube schaue, zocke oder … meine Zeit anders verbringe xD
    Das ist alles schön, macht Spaß und sollte nicht als vergeudete Zeit angesehen werden, doch ein Teil von mir sieht es eben so.

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  2. So leicht kann ich gar nicht beantworten, ob ich im Sommer oder im Winter mehr lese. Im Sommer gibt’s definitiv weniger Abende, die ich mich mit einem Buch und einem Tee zuhause auf dem Sofa verbringe, dafür lese ich im Urlaub viel mehr als sonst im Alltag. Und im Sommer mache ich mehr Urlaub. 😀 Ein richtiges Leseloch gibt’s also nicht.
    Liebe Grüße, Helen

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  3. Um ehrlich zu sein ist eher das Gegenteil der Fall. Gerade dieses Jahr ist aufgrund der erlahmten Reisetätigkeit der Griff zum Buch oftmals eine gute Möglichkeit wenigstens im Kopf Mobilität zu erhalten. Mich motiviert die Kakophonie der monothematischen Berichterstattung in den Medien zusätzlich mich in der Lektüre anderen Problemen zu widmen, welche im Moment oft vergessen werden. Sommerloch – nein, eher sogar ein Hoch.

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