Paul Maar erzählt die Geschichte seiner Kindheit: „Wie alles kam“

Ich habe schon als Kind die Bücher von Paul Maar gelesen, allen voran natürlich das „Sam’s“. Danach habe ich meinen Kindern diese Bücher vorgelesen.

Ich finde es immer sehr spannend und interessant, die Autoren Hintern den Büchern kennenzulernen. Gerade bei Kinderbuch Autoren, weil ihre Bücher sehr oft von dem geprägt sind, was sie selbst in ihrer Kindheit erlebt haben. Darum habe ich dieses Buch, in dem Paul Maar seine Erinnerungen erzählt, sehr gerne gelesen.

Man kann das Buch wirklich gut lesen. Es ist nicht nur eine Ansammlung von erlebten Episoden, es liest sich eher wie ein eigener Roman. Und man bekommt als Leser sehr deutlich die Gedanken und Gefühle des Autors mit.

Ich kann jetzt nachvollziehen, wie Paul Maar auf viele Ideen in seinen Kinderbüchern gekommen ist und hätte viel Freude daran, dieses Buch zu lesen.

Kurzbeschreibung:

Paul Maar erinnert sich an den frühen Tod seiner Mutter, den viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, die neue Mutter, er erinnert sich an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge in den Wirtschaftswunderjahren. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Vor allem aber sind sie eine Feier der Lebensfreude, die er seinem Leben abtrotzen musste. Paul Maar beschreibt in seinen bewegenden Erinnerungen das, womit er sich auskennt wie kein Zweiter: die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiß, warum Paul Maar das »Sams« erfinden musste.

eine Meditation über das Erinnern

Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er wurde 1937 in Schweinfurt geboren, studierte Malerei und Kunstgeschichte und war einige Jahre als Lehrer und Kunsterzieher an einem Gymnasium tätig, bevor er sich als freier Autor und Illustrator ganz auf seine künstlerische Arbeit konzentrierte. Sein Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem E.T.A.-Hoffmann-Preis und dem Friedrich-Rückert-Preis. Etliche Schulen in Deutschland tragen seinen Namen.

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