Leider total langweilig: „Die Wahnsinnige“ von Alexa Henning von Lange

Ich hatte mal wieder Lust auf einen historischen Roman. Und da ich besonders gerne historische Geschichten über starke Frauen lese, erschien mir dieses Buch über Johanna, die Königin von Spanien, sehr passend.

Aber leider ist dieses Buch einfach langweilig. Es ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle sehr gut verstehen und nachvollziehen kann. Aber dennoch liest sich das Buch einfach so runter, ohne dass irgendetwas passiert. Es gibt keine wirkliche Spannung in der Geschichte, und leider kann ich auch keine Beziehung zu der Protagonistin aufbauen. Ich kann ihre Gefühle und ihr Verhalten zwar verstehen, sie berührt mich aber nicht.

Sprachlich ist das Buch gut, da kann ich nichts kritisieren. Aber es wird mir sicherlich nicht im Gedächtnis bleiben.

Kurzbeschreibung: Spanien, 1503: In der Festung La Mota soll Johanna von Kastilien endlich zur Vernunft kommen. Zu viel steht für ihre Mutter, Isabella die Katholische, auf dem Spiel. Die Königin regiert das Land mit unerbittlicher Härte, sie hat die Mauren vertrieben und lässt tausende als Ungläubige auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrennen. Sie kann ihr Reich nicht in die Hände einer Tochter geben, die nicht betet, nicht beichtet und der Macht nichts bedeutet. Johanna will nicht über andere herrschen. Alles, was sie will, ist, über sich selbst zu bestimmen. Aber das scheint eine Freiheit zu sein, die nur Männern vorbehalten ist. Als sie mit Philipp dem Schönen ins ferne Flandern verheiratet wird, sieht es für einen Moment so aus, als sei das Unwahrscheinliche möglich: ein Leben in Liebe in einer Welt aus Verrat. Doch auch als sich diese Hoffnung nicht erfüllt, hält Johanna unbeirrbar an dem fest, was alle um sie herum für Wahnsinn halten – dem unerhörten Wunsch, dass die Welt anders sein könnte als sie ist.
Vor dem historischen Hintergrund der Biografie von Johanna der Wahnsinnigen stellt Alexa Hennig von Lange eine sehr moderne Frage:
Wie können wir die werden, die wir sind, wenn das nicht für uns vorgesehen ist?

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