Och nö: „Die unglaubliche Reise der Großmutter Maru auf ihrem himmelblauen Fahrrad“ von Gabri Rodenas

Nachdem ich dieses Buch beendet hatte, war ich froh, dass es vorbei war. Es hat mich erstmal total an das Buch „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ erinnert, das ich auch schon nicht mochte. Und dann ist das ganze Buch einfach völlig unrealistisch! Eine 90 jährige Frau, die noch so fit ist, dass sie mal eben auf dem Fahrrad eine 2 wöchige Reise unternehmen kann? In einer Gegend, die sie nicht kennt und ohne lesen zu können (also nicht mal Strassenschilder)? Übernachten tut sie auf einer Decke unter freiem Himmel. Und ganz zufällig trifft sie ständig Menschen, denen sie mit ihrer Weisheit helfen kann. Wobei im Endeffekt die ganze Weisheit darin besteht, dass man sich nicht so viele Sorgen um Vergangenheit und Zukunft machen, sondern im Moment leben soll.

Und ganz zufällig kann ihr jeder dieser Menschen auch irgendeinen Hinweis auf ihren Enkel geben, den sie auf ihrer Reise sucht. Sie hat gerade erst erfahren, dass es ihn gibt und will ihn kennenlernen…

Also…nö. Hat mir nicht gefallen. Wirkt auf mich so, als wolle man mir als Leser irgendwelche Lebensweisheiten überstülpen und als sei um diese Weisheiten herum mal eben irgendeine Geschichte gebastelt worden. Ich fand das Buch sehr enttäuschend.

Kurzbeschreibung:

Doña Maru, eine rüstige alte Dame von neunzig Jahren, führt ein friedliches Leben am Radnd von Oaxaca, Mexiko. Wenn sie dem Waisenhaus einen Besuch abstattet, hat sie stets ihre unverwechselbaren Karamellkekse dabei und schenkt den elternlosen Kindern nicht nur diese Süßigkeiten, die für sie selbst einmal eine besondere Bedeutung hatten, sondern auch ihr Lächeln und das Licht der Hoffnung. Maru hat niemals lesen und schreiben gelernt, doch sie ist unendlich weise.

Als sie eines Tages zu ihrer großen Überraschung erfährt, dass sie einen Enkel hat, der in Veracruz lebt, beschließt sie, auf ihr himmelblaues Fahrrad zu steigen – ihren wertvollsten Besitz – und den jungen Mann zu suchen.

Die Fahrt von Oaxaca nach Veracruz ist für die alte Frau eine Weltreise. Doña Maru hat nur eine vage Ahnung, wo genau sie hinmuss, und macht sich nicht allzu viele Sorgen wegen möglicher Gefahren. Sie glaubt fest daran, dass sich immer ein Mensch mit einem guten Herzen findet, der einem weiterhilft. Und so beginnt eine abenteuerliche Reise von einer Küste Mexikos zur anderen, auf der Großmutter Maru vielen Menschen begegnet, die nicht nur ihre Karamellkekse gern entgegennehmen, sondern auch ihren Rat und ihren erhellenden Blick auf die Dinge …

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