Ein ungewöhnlicher Krimi: „Das Haus“ von Olivia Monti

Dieser Krimi hat mich überrascht, weil er mal ganz anders geschrieben ist als üblich.
Die ganze Geschichte ist aus der Sicht der Ich Erzählerin Nadja geschrieben, die in einem Mietshaus mit relativ vielen Parteien wohnt und auch arbeitet. Sie schreibt ein Buch über paranormale Phänomene besonders darüber, ob Dinge ein „Gedächtnis “ haben. Diese Gedanken passen sehr gut in die Geschichte und zur Stimmung des Buches.

Als im Haus plötzlich ein Mord geschieht, bekommt die ganze Story eine interessante Dynamik aus Beobachtungen, Misstrauen und Verdächtigungen. Das ist wirklich sehr gut geschrieben. Mit einer gewissen Leichtigkeit schaut die Autorin hinter die Fassade. Sowohl des Hauses als auch seiner Bewohner.

Ich habe zum Lesen nicht lange gebraucht und mich gut unterhalten gefühlt!

Kurzbeschreibung: Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.

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