Enttäuschend: „Die Stadt am Ende der Welt“ von Thomas Mullen

Ich fand den Klappentext dieses Buches sehr vielversprechend, gerade weil wir ja gerade mit Corona eine Pandemie erleben. Ich dachte es sei spannend zu lesen, wie die Menschen 1918 mit einer anderen Pandemie nämlich der spanischen Grippe, umgegangen sind.

Leider fand ich dieses Buch dann alles andere als spannend. Ja, es werden einige interessante moralische Fragen angeschnitten, aber dennoch fand ich das Buch so langweilig dass ich es ab der Hälfte nur noch überflogen habe. Und schon die erste Hälfte hat sich extrem in die Länge gezogen.
Den Schreibstil habe ich als sehr nüchtern empfunden. Dem Autor ist es damit nicht gelungen, Spannung bei mir aufzubauen. Dazu kommt, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist.

Für mich war das Buch also leider nichts.

Kurzbeschreibung: Tief in den Wäldern des Staates Washington liegt die Holzfällerstadt Commonwealth. Charles Worthy hat sich mit der Gründung der Stadt und ihren gesellschaftlichen Idealen fernab von Ausbeutung und Unterdrückung einen Lebenstraum erfüllt. Doch sein Traum ist in Gefahr: Gerade als sich der Erste Weltkrieg seinem Ende zuneigt, bricht die todbringende Spanische Grippe aus. Die Bewohner von Commonwealth sind entschlossen, sich mit strenger Quarantäne zu schützen. Zügig werden Grenzposten gesetzt, Warnschilder ausgehängt und an der einzigen Zugangsstraße bewaffnete Wachen aufgestellt. Als Philip Worthy, der Adoptivsohn des Stadtgründers, mitansehen muss, wie ein halb verhungerter Soldat erschossen wird, um ihn am Betreten der Stadt zu hindern, ist er tief erschüttert. Wenig später vor die gleiche Situation gestellt, trifft er eine andere Entscheidung – und neben der Angst vor der Außenwelt wächst bald schon die Furcht vor dem Feind im Innern.
Thomas Mullen erzählt in seinem hellsichtigen und mitreißenden Roman von Moral in Zeiten der Krise, von einer Gesellschaft, der die Solidarität abhanden zu kommen droht − aber auch von Hilfsbereitschaft, Hoffnung und Mitgefühl.

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