Der Januar ist schon vorbei

… und war für mein Leben als Autorin nicht erfolgreich!

Ich habe außer ein paar Gedichten nichts geschrieben. Mein Kinderbuch wartet darauf, weiter geschrieben zu werden, aber ich kann mich einfach nicht überwinden, mich dran zu setzen. Also nagt das schlechte Gewissen an mir.

Das Distanzlernen mit 4 Kindern im Haus kostet mich zur Zeit meine gesamte Energie! Die Kleine mit ADHS braucht mich ständig in ihrer Nähe. Nicht zum Helfen, aber zum motivieren, gut zureden, überzeugen usw. Sie beginnt um 8:30 Uhr mit der ersten Videokonferenz im Haus und ist danach bis mindestens 11 Uhr beschäftigt.

Zwischendurch muss ich Kind 3 motivieren, überreden, antreiben. Nebenbei für 4 Kinder bei Fragen zur Verfügung stehen.

Kind 2 und 3 haben immer wieder zwischendurch Videokonferenz, aber die Termine dazu werden scheinbar jede Woche gewürfelt. Ich speichere jetzt alle als Erinnerung auf der Alexa, damit mir keine durchgeht.

Meistens ist mittags gegen 12 Uhr das gröbste geschafft. Aber wirklich getan habe ich bis dahin nur das, was sich so nebenbei erledigen ließ. Das finde ich unheimlich anstrengend!

Ich kenne viele Autoren, die schon morgens schreiben, bevor der Kindertrubel losgeht. Viele stehen dafür extra früher auf. Aber das klappt bei mir nicht. Morgens bin ich blockiert, da kann ich nicht schreiben.

Ich beneide andere Autoren, die sich Schreibzeiten am Tag fest einplanen können, aber mein chaotisches Hirn bekommt das bisher noch nicht hin.

Außerdem scheine ich gerade unter akuter Corona Müdigkeit zu leiden und habe definitiv ein Motivationsproblem. Ich muss unbedingt einen Weg finden, Schreibroutine zu entwickeln und fest in meinen Tagesablauf zu integrieren…nur wie?

5 Kommentare zu „Der Januar ist schon vorbei

  1. Das tut mir leid, aber in so belastender Zeit hilft wohl nur: Gute Gedanken kurz in ein Notizbuch, damit sie nicht verlorengehen (liegt bei mir immer auf dem Schreibtisch, sonst klappt das nicht mit dem Einschlafen), das richtige Schreiben für später aufheben, wenn die Schulen wieder geöffnet sind. Das wird bald wieder, halte durch! Liebe Grüße!

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  2. Schreibroutine klingt gut, hat bei mir aber leider auch in unbelasteten Zeiten noch nie funktioniert. Manchmal steht halt schlicht Abwarten zuoberst auf meiner Warteliste. Manchmal bringt mich vielleicht die Lektüre eines spannenden Sachbuches wieder in die Spur, Gespräche mit Freunden..,und plötzlich ist die Inspiration wieder da. Meine Kinder sind glücklicherweiese nicht mehr auf mich angewiesen.

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    1. Ja, genauso ist es bei mir. Schreibroutine „zwingt“ mich zum Schreiben. Und entweder blockiere ich dann oder mir gefällt nicht, was ich schreibe. Schön zu lesen, dass auch für andere eine solch feste Routine nicht passt.

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