„Joscha&Marie und die Frage, wie man seine Eltern rettet, ohne einen Urknall auszulösen“ von Jens Baumeister

Dieses Buch habe ich meinen Kindern vorgelesen, aber leider kam es bei ihnen nicht gut an. Das Buch wird ab 10 Jahre empfohlen, war aber meinen Jungs (11 und 12 Jahre) zu langweilig und zu „babyhaft“.
Meine fast 8 jährige Tochter fand es okay, allerdings haben sie beim Lesen die Bemerkungen des Erzählers, der seine jungen Leser immer wieder während der Geschichte direkt anspricht, total gestört. Und diese auf witzig gemachten Bemerkungen fanden auch die Jungs doof.

Die Geschichte selbst ist ganz nett. Kindgerecht geschrieben und einfach erzählt, mit vielen Dialogen und Action. Kinder, die Detektivgeschichten mögen, werden bestimmt ihren Spaß daran haben.

Das Cover hat uns übrigens allen sehr gut gefallen, aber der Titel passt nur so semi gut. Was das Ganze mit einem Urknall zu tun haben könnte ist uns nicht klar geworden.

Kurzbeschreibung:

Spannung, Spurensuche und Special Effects – so macht Lesen Spaß!

Joscha und Marie sind zwar gleich alt, ansonsten aber komplett verschieden. Joscha liebt Sport, Marie programmiert und experimentiert mit Leidenschaft. Joscha hat Freunde. Marie nicht. Dafür ist sie eine Art weiblicher Sherlock Holmes. Gut für Joscha, denn an dem Tag, an dem seine Eltern entführt werden, ist Marie zur Stelle. Dass gemeinsame Ermittlungen ordentlich für Sprengstoff sorgen, ist klar wie Chlorwasser. Wird es ihnen trotzdem gelingen, Joschas Eltern zu retten, ganz ohne einen Urknall auszulösen?

Ab 10 Jahren

ISBN: 978-3-522-50690-8

Seiten: 176

Verlag: Thienemann-Esslinger

Preis: 11,00 Euro

2 Kommentare zu „„Joscha&Marie und die Frage, wie man seine Eltern rettet, ohne einen Urknall auszulösen“ von Jens Baumeister

  1. Ich mag es, wenn ein Erzähler seine Leser direkt anspricht, sofern die Ernsthaftigkeit des Plots darunter nicht zu sehr leidet. Klingt auf jeden Fall nach einer interessanten Geschichte, Mädels die programmieren und experimentieren, finde ich ziemlich cool. Hat Marie denn so etwas wie eine Hochbegabung, oder wird da gar nicht weiter drauf eingegangen (ist schließlich ein Kinderbuch)?

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    1. Nein es wird nicht darauf eingegangen. Marie wird als chaotisch beschrieben, als neugierig, schlau und experimentierfreudig. Sie ist mutig, handelt aber eher spontan und unüberlegt. Und sie hat keine Freunde, weil sie mit anderen Kindern nicht so gut klarkommt. Also die Charaktere der Kinder sind schon ganz gut ausgearbeitet.

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