Hörbuch Rezension: „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig

Dies ist das erste Hörbuch, das mir von #netgalleyDE zur Verfügung gestellt wurde, und ich habe mich sehr gefreut, dass ich es hören und rezensieren durfte.

Mir hat dieses Hörbuch ausgesprochen gut gefallen! Die Geschichte ist wirklich toll erzählt, und mir hat die Idee der Geschichte sehr gut gefallen. Eine Bibliothek, die einem die Möglichkeit bietet, jedes Leben „auszuprobieren“, das man nicht gelebt hat.

Diese Möglichkeit bekommt die Protagonistin in diesem Buch, nachdem sie in ihrem Leben so unglücklich ist, dass sie beschließt, es zu beenden. Sie erfährt von der Bibliothekarin, dass jede Entscheidung, die man in einem Leben trifft, das Leben in eine bestimmte Richtung lenkt. Und das es dadurch in vielen Paralleluniversen unzählige mögliche Leben gibt. Und Nora bekommt nun die Möglichkeit, mehrere Leben auszuprobieren, um das Leben zu finden, das für sie das richtige ist…

Ich finde diese Geschichte wirklich sehr schön und den Gedanken sehr faszinierend, seine nicht gelebten Leben zu testen. Nicht nur Nora, sondern auch ich als Leser habe daraus eine Menge lernen können und über mich erfahren.

Dieses Hörbuch wird gelesen von Anette Frier, die ich als Schauspielerin wirklich sehr gerne mag. Aber ich muss zugeben, dass es mir schwerfiel, mich auf sie als Sprecherin dieses Hörbuches einzulassen. Nicht, dass sie es schlecht gemacht hätte – man konnte ihr schon gut zuhören. Aber irgendwie ist der Funke nicht so richtig übergesprungen und sie konnte mich mit ihrer Stimme nicht in ihren Bann ziehen. Ich habe mir beim Hören mehrfach gewünscht, dieses Buch lieber selbst zu lesen als zu hören.

Dennoch fand ich es klasse und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Denn gerade bei Hörbuchsprechern finde ich eine objektive Bewertung nicht möglich. Das ist in meinen Augen tatsächlich einfach Geschmackssache.

Kurzbeschreibung: Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können. Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

EAN: 9783732418527

Sprecher*in: Anette Frier

Spieldauer: 404 Minuten, gekürzte Fassung

4 Kommentare zu „Hörbuch Rezension: „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig

  1. Gut beschrieben. Die Geschichte kenn ich nicht, aber auch ich mag Anette Frier als Schauspielerin. Am Ende kommt wohl raus, dass das eigene Leben doch das beste und wertvollste Leben ist und dass man es nicht wegwerfen sollte. Nur mal so geraten, kann mich irren.

    LG Sven 🙂

    Gefällt 1 Person

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