Ein Buch mit Gedichten, die mich ganz tief berührt haben: „Jenseits von Worten“ von Sabine Schildgen

Ich habe dieses Rezensionsexemplar von Sabine persönlich bekommen. Das beeinflusst aber nicht meine Meinung!

Ich liebe es, neue Lyriker zu entdecken und merke jetzt erst, wie viele Schätze es da im Selfpublishing Bereich gibt. Gerade diesem Buch hier würde ich wahnsinnig wünschen, dass es viel mehr Menschen lesen, denn Sabine ist eine wahre Künstlerin mit Worten!

Ihre Gedichte sind so wunderschön geschrieben wie Wolken, wie Sonnenstrahlen, die die Seele des Lesers durchdringen.

So viele ihrer Gedichte sind fröhlich, hoffnungsvoll und gefüllt mit Erinnerungen (Der Erinnerungs-Zyklus am Anfang des Buches gehört definitiv zu meinen liebsten Gedichten!), dass sie mir schon beim Lesen einfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Aber die Autorin versteht es auch, eher düstere Themen so auf Papier zu bringen, dass sie einen zwar berühren, nicht aber verwundet zurücklassen.

Ich bin absolut begeistert, wie die Autorin aus existierenden Worten neue erschafft und wie sie mit diesen spielt. Einfach wunderschön!

copyright by Sabine Schildgen

Dieses Gedicht gehört in diesem Buch zu meinen absoluten Lieblingen. Und ich glaube, es zeigt sehr gut, was ich in meiner Rezension versucht habe auszudrücken.

Von mir eine absolute Leseempfehlung!

Kurzbeschreibung: Wortschöpfungen, Wörterflüsse und Wörterschlangen – all das findet man in dem Lyrikband „Jenseits von Worten“, in dem uns Sabine Schildgen mitnimmt auf eine Reise quer durch Gefühle und Extreme. Dabei sprudeln Feuerwerke und Freudenstreusel oder tropfen schwarze Löcher und verletztende Tränen. Mal laut, mal leise schreibt die Autorin in ihrer ganz eigenen Melodie Gedichte, die berühren und bewegen.

ISBN: 978-3-7534-2128-5

Seitenzahl: 148

Verlag: BoD

Preis: 7,99 Euro

11 Kommentare zu „Ein Buch mit Gedichten, die mich ganz tief berührt haben: „Jenseits von Worten“ von Sabine Schildgen

  1. Irgendwie seltsam: Ich kenn ja fast alle großen Dichter von Rang und Namen, aber lese diese Gedichte von Bloggern wie du und ich schon lang am liebsten. Und eigentlich kommt es nicht auf gesuchte Metaphern, zurechtgebogene Reime an und sprachliche Purzelbäume an, sondern auf „Seele“. Eine andere Seele mit meiner Seele berühren: Das ist Lyrik. Wenn die Seele fehlt, friert das Herz. Der Text von Sabine Schildgen bringt meine Seelenharfe zum Schwingen. Hier wird nichts vernebelt, hier wird kein Unvermögen hinter bunten Wortfassaden versteckt. Hier kommt aus der Seele ans Licht, was ins Licht gehört. Muss ich mir bestellen.

    Danke für den Tipp an dich und an die Autorin ❤ ❤

    Gefällt 2 Personen

      1. Gerne 🙂

        Manche Pseudodichter versuchen, ihre Binsenwahrheiten kompliziert zu bringen, geben sich durch Unverständlichkeit einen aufgesetzten tiefenphilosophischen Touch.

        Dabei ist es viel schwieriger, eine tiefschichtige Aussage im Gedicht einfach erscheinen zu lassen. Man braucht manchmal viel Zeit, bis ein Text in freien Rhythmen so aussieht, als hätte man ihn einfach so aufs Papier geworfen. Leserhythmus und die Form der Zeilenteilung muss stimmen: Nichts darf stottern oder hakeln.

        Die Hamonie von betonten und unbetonten Silben muss stimmen. Sich von Bildern oder Reimen ziehen zu lassen ist manchmal einfacher, als das Schreiben ohne Korsett, weil hier jeder kleinste Fehler gleich offensichtlich wird.

        Ich kann dich nur in deiner Schreibart bestärken. „Gedicht“ kommt von „Verdichten“ und Rätselraten überlassen wir den Germanisten, für die wohl manche kryptische Texte geschrieben scheinen.

        Alles Gute weiterhin ✌️😎

        Gefällt 2 Personen

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