Die spinnt, die UEFA!

Ich habe mit Fußball absolut nichts am Hut – außer 2 Fußball Guckern in der Familie, die sich aber auf EM und WM beschränken und da auch meist nur die Deutschland Spiele schauen.

Es gibt einfach Dinge, die in Bezug auf Fußball negative Gefühle in mir auslösen. Die zwei massivsten Punkte sind für mich: 1.) die in meinen Augen viel zu hohe Bezahlung der Fußballer, während z.b. soziale Berufe völlig unterbezahlt sind und 2.)die Homophobie!

Ich finde es erschreckend, dass homosexuelle Spieler sich meist frühestens nach ihrer aktiven Spielzeit outen (können). Man sollte doch meinen, es juckt niemanden, wen die Spieler lieben, solange sie gut spielen!

Und die Weigerung der UEFA, das Stadium in Regenbobenfarben leuchten zu lassen und die Diskussion über die Regenbogen Kapitänsbinde lassen mich einfach nur den Kopf schütteln. Was bitte soll das?

Man will es sich mit Ungarn nicht verscherzen… jaaaaa, das ist wichtig.

Ich finde ja, dass man gerade WEGEN der Situation in Ungarn Stellung beziehen müsste. Am besten spielt die deutsche Mannschaft in regenbogenbunten Trikots! Und lasst uns das Fißballfeld in diesen Farben einsprühen.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass so viele Menschen gerade Stellung beziehen gegen die Entscheidung der UEFA! Liebe ist einfach Liebe, irgendwann muss das auch der letzte Mensch begreifen!0

10 Kommentare zu „Die spinnt, die UEFA!

  1. Ich stimme dir vollkommen zu, was du zum Fußball schreibst. Auch ich schaue nur zu EM und WM, aber da nicht nur Deutschland, sondern natürlich auch Italien. 😎
    In dem Punkt, ob das Stadion jetzt nur zum Spiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten soll … da bin ich, nach Diskussion mit meinem Mann, zu einer differenzierteren Auffassung gekommen. Ich hätte es begrüßt, wenn das Stadion zu ALLEN Spielen der EM, zumal der Juni als LGBTQ-Community Pride Month begangen wird, „Fahne“ gehisst hätte. Aber nur zu diesem Spiel, das hat einen negativen Aspekt. Sport soll doch gerade über politische Querelen hinweg die Völker verbinden. Die Spieler der ungarischen Nationalmannschaft können doch nichts für Entscheidungen ihrer gegenwärtigen Regierung. Das ist sportlich gesehen ein Foul, findest du nicht? Es wäre demütigend für sie, die dort zum Spiel auflaufen und dabei für die Politik ihrer Regierung angeklagt werden. Vollen Applaus hingegen für die Armbinde unseres Torwarts, die er ja nicht nur in diesem Spiel trägt, sondern als generelle Botschaft. Darüber zu diskutieren, zeugt wirklich von Kleingeistigkeit und Ignoranz.

    Gefällt 6 Personen

  2. Ich finde (obwohl ich die Message 100% teile) die Entscheidung der UEFA richtig. Leistungssport sollte nicht politisch werden. Die ungarischen Spieler können nix dafür.
    Wenn man da anfängt, müsste man bei allen Ländern irgendwas flaggen. Stell Dir mal die Beleuchtung bei der Türkei oder Russland vor…
    Wie gesagt. Regenbogen Zeichen im Allgemeinen finde ich sehr gut. Sport politisch auszuschlachten nicht.

    Gefällt 2 Personen

  3. Ich persönlich meine: es gibt nichts, was nicht politisch ist. Auch Neutralität ist eine politische Aussage. Der Sport (UEFA, Olympia, oder wie auch immer) sollte seine eigenen Grundsätze vertreten:
    – Dabei sein ist alles.
    – Für Alle gelten die gleichen Regeln.
    – Fairness ist oberstes Gebot.
    Daraus folgt ganz zwanglos:
    – Niemand wird ausgeschlossen.
    – Niemand wird diskriminiert.
    – Niemand wird benachteiligt.
    Ich würde vorschlagen, die Regenbogenflagge zur Fahne des Sports zu ernennen: „Sport ohne Grenzen“
    LG Michael

    Gefällt 3 Personen

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