Ein Bilderbuch zum Thema künstliche Intelligenz: „Die verflixte Erfindung“ von Martin Widmark, Emilia Dziubak

Dieses Bilderbuch ab 5 Jahre hat mich etwas ratloszurück gelassen.

Es geht um die beiden erwachsenen Brüder Walter und Rüdiger, die zusammen leben. Eines Tages erfindet Walter ein „Dingsda“, das den beiden Brüdern die ungeliebte Hausarbeit übernehmen soll. Anfangs klapt das auch alles ganz wunderbar, doch das Dingsda übernimmt mehr und mehr Arbeit und trifft bald sogar Entscheidungen für die beiden Brüder, die den Zweien gar nicht gefallen. Außerdem haben sie selbst nicht mehr viel zu tun. Deshalb wollen sie das Dingsda wieder loswerden.

Es geht um künstliche Intelligenz – das habe ich verstanden. Aber ich bin nicht sicher, ob die angepeilten Altersgruppe tatsächlich das Ende verstehen kann. Und für ältere Kinder ist das Buch mMn zu langweilig.

Die Geschichte erinnert mich an Goethes „Der Zauberlehrling“, im Sinne von „… Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los…“. Man sollte immer gut nachdenken, was man sich wünscht.

Ich bin, wie gesagt, ein bißchen ratlos, ob ich das Buch gut finde oder nicht. Die Illustrationen sind eher düster, gefallen mir aber trotzdem. Dafür mag ich die beiden Protagonisten nicht. Die Brüder sind mir irgendwie zu nichtssagend, zu farblos. Auch kam beim Lesen kein schönes Gefühl auf… also nein, empfehlen mag ich es eher nicht, aber es ist okay.

Kurzbeschreibung:

Dieses Bilderbuch regt zum Nachdenken und Schmunzeln an: Rüdiger erfindet für sich und seinen Bruder ein kleines Dingsda, das ihnen bei all den unangenehmen Hausarbeiten helfen kann. Doch das Dingsda wird immer schlauer und die beiden haben immer weniger zu tun und zu sagen. 

So stellt sich die neue Erfindung als etwas heraus, das sich die beiden sehnlichst gewünscht hatten, doch am Ende am liebsten wieder loswerden würden. So ist das eben mit manchen Dingen, die man sich gewünscht hat, nicht wahr? 

Hättest du gern einen Roboter?

Die beiden Brüder, Rüdiger und Walter leben zusammen. Rüdiger ist Erfinder. Eines Tages erfindet er die beste Erfindung aller Zeiten: ein kleines Dingsda, das für sie putzt, abspült, aufräumt, kocht und alle mühsamen Hausarbeiten übernimmt. Die beiden sind begeistert. Doch die Zeit vergeht und das Dingsda wird immer schlauer und fleißiger.

Erst viel zu spät erkennen Rüdiger und Walter, dass es sogar ein wenig zu schlau geworden ist … Nur was jetzt mit dieser verflixten Erfindung? 

• Eine humorvolle Geschichte über unsere Wünsche und das, was daraus werden kann

• Versetzt mit dem nachdenklichen Unterton darüber, was neue Technologie (AI) und künstliche Intelligenz auch bewirken könnten

• Vom Traumduo „Als Larson das Glück wiederfand“: dem schwedischen Bilderbuch-Bestsellerautor Martin Widmark und der preisgekrönten polnischen Illustratorin Emilia Dziubak

• Für alle großen und kleinen Bilderbuchfans

ISBN: 978-3-8458-4089-5

Seitenzahl: 40

Verlag: arsedition

Preis: 15,00 Euro

2 Kommentare zu „Ein Bilderbuch zum Thema künstliche Intelligenz: „Die verflixte Erfindung“ von Martin Widmark, Emilia Dziubak

    1. Es ist schwierig. Natürlich ist es ein Kinderbuch, und die Geschichte muss vielleicht auch nicht von allen Kindern komplett verstanden werden, aber es ist irgendwie kein Buch, dass mir beim Vorlesen ein gutes Gefühl macht.

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