Mein Kinderbuch ist zurück aus dem Lektorat / My children’s book is back from editing

Vor ein paar Tagen ist mein Kinderbuch aus dem Lektorat zurück gekommen. Ich habe das bei meinem Lyrik-Buch ja schon einmal erlebt, aber da war es anders. Bei vielen Gedichten habe ich einfach ignoriert, was der Lektor geändert haben wollte, weil es sonst einfach meine Gedichte zu sehr verändert hätte – aber bei einem Prosatext ist das irgendwie anders.

Im ersten Moment war ich extrem erschrocken über die vielen Anmerkungen und Kommentare. Danach fiel ich erstmal in ein Loch, gefüllt mit Selbstzweifeln. Ich war überzeugt, dass mein Buch einfach schlecht ist und ich es aufgeben sollte. Ich habe mir also erstmal die Decke über die Ohren gezogen und es ignoriert.

Nun sind ein paar Tage vergangen und meine Einstellung hat sich verändert. Jetzt kann ich die Anmerkungen positiv aufnehmen und bin sicher, dass mein Buch gut ist – auch wenn ich es vielleicht noch gründlich schleifen muss. Aber ich bin sicher, dass es die Geschichte wert ist, sie zu überarbeiten und glaube auch daran, dass ich danach einen Verlag dafür finden werde!

Früher wäre ich nicht an diesen Punkt gekommen. Mein Selbstvertrauen war so schlecht, dass ich das Projekt einfach hätte verschwinden lassen. Und ziemlich sicher hätte ich mich nie wieder daran gewagt, ein Buch zu schreiben.

Heute bin ich ein viel glücklicher Mensch als früher, habe die Unterstützung meiner Liebsten und meiner Kinder, habe eine Lektorin, die mir sagt, dass sie an mich glaubt. Und ich kann dies alles annehmen. Dafür bin ich unglaublich dankbar!

Ich denke, dass ich für die Überarbeitung eine ganze Weile brauchen werde, aber ich sage mir ganz deutlich, dass das okay ist. Ich habe keinen Abgabetermin, stehe nicht unter Zeitdruck. Die Geschichte darf reifen. Und ich mit ihr.

Und nebenbei schreibe ich an meinen anderen Geschichten weiter, denn ich glaube daran, dass ich es kann. Welch ein Geschenk dieses Gefühl doch ist!



A few days ago, my children’s book came back from the editor. I’ve been through this before with my poetry book, but it was different then. With many poems I simply ignored what the editor wanted changed, because otherwise it would have simply changed my poems too much – but with a prose text it’s somehow different.

At first I was extremely shocked by all the notes and comments. After that, I fell into a hole for a while, filled with self-doubt. I was convinced that my book was just bad and that I should give up on it. So I pulled the covers over my ears for the time being and ignored it.

Now a few days have passed and my attitude has changed. Now I can take the comments positively and feel confident that my book is good – even though I may have to grind it thoroughly. But I’m sure the story is worth revising, and I also believe I’ll find a publisher for it afterwards!

I wouldn’t have gotten to this point in the past. My confidence was so low that I would have just let the project disappear. And pretty sure I would never have dared to write a book again.

Today I’m a much happier person than I used to be, have the support of my loved ones and my children, have an editor who tells me she believes in me. And I can embrace all of this. I am incredibly grateful for that!

I think it’s going to take me quite a while to revise, but I’m telling myself very clearly that that’s okay. I don’t have a deadline, I’m not under time pressure. The story is allowed to mature. And I with it.

And along the way, I continue to write my other stories, because I believe I can. What a gift this feeling is!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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