Ein eher durchschnittlicher Krimi: „Der Tod bucht Zimmer 502“ von

Diesen Krimi würde ich als Cozy-Krimi einordnen, also ein eher „gemütlicher“ Krimi. Das passt in meinen Augen sehr gut.

Ich mag Cozy Krimis auch sehr gerne, und dieser hier war auch okay. Nichts besonderes, aber in einem tollen Ambiente spielend, denn das Savoy Hotel ist der Schauplatz des Geschehens. Dem Autor ist es auch sehr gut gelungen, die dort herrschende Stimmung des Luxus einzufangen und als Rahmen der Handlung zu nutzen.

Ich muss aber zugeben, dass ich mit den Hauptpersonen nicht so richtig warm geworden bin. Obwohl man viel über sie erfährt, kamen sie mir eher oberflächlich vor, und es fiel mir schwer, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Auch gab es in der Geschichte eine „Durststrecken“, in denen ich die Seiten eher überflogen habe, um voranzukommen. Eine wirkliche Spannung konnte mich leider auch nicht erfassen.

Das Buch ist solide geschrieben, der Kriminalfall schlüssig, aber so richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Ich bleibe lieber meinen Cozy-Krimi-Reihen treu.

Kurzbeschreibung: Nach einem mysteriösen Todesfall kochen alte Spukgeschichten über das Zimmer 502 im Londoner Luxushotel Savoy wieder hoch. Während Detective Inspector Teddy Chan alles als Unfall abtut, stößt Alison auf zahlreiche Ungereimtheiten.
Um eine Katastrophe zu verhindern, versucht sie zu beweisen, dass ein gefährlicher Mörder sein Unwesen treibt – und beschwört dabei Geister herauf, die sie bald nicht mehr loswird.

ISBN: 978-3-948483-61-6

Seitenzahl: 280

Verlag: Dryas

Preis: 13,00 Euro

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