Ein Kinderbuch mit enttäuschendem Ende: „Ich bin Joy“ von Jenny Valentine

Dieses Kinderbuch hat meiner Tochter eigentlich richtig gut gefallen…

Die 10 jährige Joy und ihre 13 jährige Schwester Claude haben bisher mit ihren Eltern schon an den unterschiedlichsten Orten der Welt gelebt und noch nie in die Schule gegangen, weil die Eltern sie unterrichtet haben.
Doch als der Großvater Unterstützung braucht, beschließen die Eltern, zu ihm zurück nach England zu gehen und dort zu leben. Für Joy und Claude ist das eine riesige Veränderung, und obwohl Joy es eigentlich immer schafft, in allem etwas Positives zu sehen, fällt ihr das in der Schule wahnsinnig schwer…

Nun lesen wir, wie Joy einen Freund findet, sie gemeinsam versuchen, einen alten Baum auf dem Schulgelände zu retten … und dann ist das Buch zu Ende! Gefühlt mitten in der Geschichte! Weder erfährt man, ob der Baum nun vor dem Abholzen gerettet wurde noch, warum die Lehrerin ständig so verbittert ist oder ob Joy und ihr Großvater sich noch näher kommen.

Das fanden wir unglaublich schade, weil es einfach an einem richtig blöden Punkt endet. Es wird zwar wohl einen Folgeband geben, aber aufgrund der Leseprobe fürchte ich, dass der uns die offenen Fragen auch nicht beantwortet.

Meine Tochter fand das Ende so doof, dass sie Band 2 nicht lesen will. Und ich bin enttäuscht, weil ich Joy und Claude klasse fand und das Buch in einer so tollen Stimmung geschrieben ist. So schade!

Kurzbeschreibung:

Gut gelaunt und abenteuerlustig – die neue Kinderbuchheldin

Joy, die größte Optimistin der Welt, stößt an ihre Grenzen. Bisher war sie mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester immer auf Weltreise, doch nun zieht die Familie dauerhaft zum Großvater ins verregnete England, und Joy soll zum ersten Mal eine richtige Schule besuchen. Ihre Vorfreude verpufft, als sie merkt, dass ihr Traum vom In-die-Schule-gehen-und-neue-Freunde-Finden nichts mit der Realität zu tun hat. Als auch noch das einzig Gute an der Schule, die mächtige alte Eiche auf dem Schulhof, gefällt werden soll, kriegt Joy endgültig zu viel und beschließt, den Baum zu retten. Zum Glück gelingt es ihr, wieder die Silberstreifen am Horizont zu sehen, als sie überraschend Hilfe bei ihrer Protestaktion erhält.

ISBN: 978-3-423-64094-7

Seitenzahl: 208

Alter: ab 9 Jahre

Verlag: dtv

Preis: 13,00 Euro

4 Kommentare zu „Ein Kinderbuch mit enttäuschendem Ende: „Ich bin Joy“ von Jenny Valentine

  1. Ich finde, gerade wenn es sich um ein Buch für Kinder handelt, sollte die Geschichte kein offenes Ende haben. Sonst kann man als Eltern ja nicht einmal erklären, wieso dieses oder jenes sich so oder so zugetragen hat, da die Fragen nicht schlicht nicht beantwortet wurden. Ja, sowas ist doof.

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  2. Ein offenes Ende finde ich nicht toll. Ich vermute, dass es beim 2. Band weiter geht. So steigen die Verkaufszahlen. Das muss nicht stimmen, ist jedoch meine Meinung. Schade. Deiner Tochter ist die Freude abhanden gekommen. Liebe Grüße.❤️🌹❤️🌹🐈‍⬛

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    1. Ich konnte schon das erste Kapitel von Band 2 lesen. Ich habe nicht den Eindruck, dass dort die Geschichte weitergeht. Da scheint es eher um die große Schwester zu gehen. Auf jeden Fall will meine Tochter Band 2 nun nicht mehr lesen.

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