Update: Mein Kinderbuchprojekt / My childrens book

Ich bin jetzt das erste Mal in der Situation, dass ich ein Manuskript nach dem Lektorat überarbeiten muss.
Bei meinem Lyrik Buch war das zwar auch so, aber bei einem Prosa Text ist es etwas ganz anderes. Während bei Lyrik auch viel zwischen den Zeilen steht, muss ein Kinderbuch viel klarer geschrieben sein. Die Spannung muss die ganze Zeit über da sein, die Szenen müssen funktionieren. Und das taten nicht alle.

Und nun sitze ich jeden Tag 1 bis 2 Stunden daran und überarbeite: Ich streiche, ich schreibe um, ich ergänze – und ich finde es irrsinnig schwierig und anstrengend. Anstrengender als das Schreiben selbst.

Es ist schwierig, weil ich die ganze Zeit die Details meiner Geschichte im Kopf haben muss, um nicht bei den Veränderungen etwas wichtiges zu vergessen oder zu doppeln. Ich muss mir überlegen, welche Kommentare meiner Lektorin ich umsetzen möchte und was ich trotz Kritik beibehalten will. Ich muss bei meinem Schreibstil bleiben, weil es sich hinterher nicht so lesen soll, als hätte ich einfach ein paar Pflaster auf wunde Stellen geklebt.

Ich dachte erst: Ich schaffe das nie! Nachdem mein Buch aus dem Lektorat kam, lag es erstmal über ein halbes Jahr hier rum, weil so viele Kommentare drin standen, dass ich mich gleich in mein Schneckenhaus verkrochen habe und überzeugt war, dass es eine ganz dumme Idee war, ein Buch zu schreiben. Aber irgendwann kam der Punkt, da war ich bereit, mich wieder dran zu setzen. Und jetzt habe ich schon 9 von 19 Kapiteln fertig. Und ich spüre, dass ich es doch kann. Ich kann ein Kinderbuch schreiben. Und es wird ein richtig tolles Buch. Und es musste gar nicht schon im ersten Anlauf perfekt sein – es darf noch wachsen. Ich kriege das hin!


This is the first time I’ve been in a situation where I have to revise a manuscript after it’s been edited.
It was the same with my poetry book, but with a prose text it’s something completely different. While with poetry there is also a lot between the lines, a children’s book has to be written much more clearly. The tension has to be there all the time, the scenes have to work. And not all of them did.

And now I sit at it for 1 to 2 hours every day and revise: I delete, I rewrite, I add – and I find it insanely difficult and exhausting. More exhausting than the writing itself.

It’s difficult because I have to have the details of my story in my head the whole time, lest I forget or duplicate something important in the changes. I have to think about which of my editor’s comments I want to implement and what I want to keep despite criticism. I have to stick to my writing style because I don’t want it to read afterwards as if I’d just stuck some band-aids on sore spots.

At first I thought: I’ll never make it! After my book came out of the editing office, it lay around here for over half a year, because there were so many comments in it that I immediately crawled into my shell and was convinced that it was a really stupid idea to write a book. But at some point, I was ready to get back to it. And now I’ve already finished 9 of 19 chapters. And I feel that I can do it after all. I can write a children’s book. And it’s going to be a really great book. And it didn’t have to be perfect at the first attempt – it can still grow. I can do it!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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