Eine Portion Liebe und Kitsch: „Polarlichtdate am Ende der Welt“ von Mia Morton

Normalerweise sind Liebesromane nicht mein bevorzugtes Genre, aber zwischendurch lese ich sie hin und wieder doch einmal. Meistens im Herbst – da hab ich zwischendurch dann mal Lust auf ein bißchen Kitsch, Love und Herzschmerz. Und genau das hat mir dieses 166 Seiten lange Buch von Mia Morton geboten.

Erschienen ist es eigentlich schon im November 2021 und zwar unter dem Titel „Loose Moose“. Und wenn ich ehrlich bin, hat mir das alte Cover deutlich besser gefallen als das neue. Ich mag diesen „Barbie-Verschnitt“ auf dem Cover absolut nicht!

Die Geschichte selbst ist einfach geschrieben und lässt sich gut in einem Rutsch weglesen. Die Charaktere sind zwar nicht besonders tiefgründig, da die Story das aber auch nicht ist, passt es gut. Es erwarten einen halt die üblichen Kitschroman-Klischees: alle sehen unsagbar gut aus, der männliche Protagonist ist reich und berühmt, es gibt Missverständnisse und Krisen … und am Ende gibt es selbstverständlich ein Happy End.

Ich könnte jetzt sagen, das Buch ist nach dem gängigen Rezept gekocht, bietet nichts Neues, ist vorhersehbar – aber das klingt sehr negativ. Wäre es in den meisten anderen Fällen sicher auch, aber wenn ich so einen „Kitschroman“ lese, erwarte ich genau das. Ich will nicht über tiefgründige oder philosophische Themen nachdenken, sondern ich möchte einfach nur unterhalten werden und dabei meine rosarote Brille tragen. Und genau das hat dieses Buch bei mir erreicht.

ISBN978-3-947066-22-3
Seitenzahl182
VerlagVerlag Monika Fuchs
Alter8 – 11 Jahre
Preis14,90 Euro

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