„Schritt. Atemzug. Besenstrich.“

Ein Zitat aus dem wunderbaren Buch „Momo“ von Michael Ende. Es hat mir schon im meiner Kindheit deutlich gemacht, dass ein Ziel manchmal unerreichbar scheint, wenn man ständig seinen Blick darauf gerichtet hält. Ich kenne Menschen, die das können. Sich ein Ziel setzen und beharrlich darauf hin arbeiten. Ich kann das nicht! Ich setze mir ein Ziel, und meistens ist es ein riesiges, gewaltiges Ziel! Und dann mache ich mich total motiviert auf den Weg. Dann stolpere ich. Belüge mich selbst. Schiebe etwas auf. Oder bin ganz einfach ganz schnell total frustriert, weil ich merke, dass der Weg kein leichter ist und mein Ziel einfach nicht näher kommt.

Schritt. Atemzug. Besenstrich.

Dass dies meine Art wäre, meinen Weg zu gehen, hat mich also eigentlich Beppo Straßenkehrer vor beinahe 20 Jahren gelehrt. Nur leider habe ich das bisher nie beherzigt und stattdessen beim Straßekehren jede Ablenkung mitgenommen, die sich bot. Und schon verschwanden meine gesteckten Ziele im Nichts (Danke auch für diese Metapher, Herr Ende!).

Also heute nun mein 1. Vorsatz für jedes Projekt, das kommen mag:

Nicht den Blick aufs Ziel fokussieren.

Immer auf den Weg schauen. Schritt. Ganz bei mir und mit mir verbunden bleiben. Atemzug. Meine Arbeit tun. Besenstrich.
Eure

Wortverloren

Macht gute Laune: „Kann Gelato Sünde sein?“

Ich habe dieses Buch eher zufällig gelesen, weil ich es gewonnen habe. Gekauft hätte ich es mir nicht, weil ich es aufgrund des Klappentextes in die Schublade "Seite Urlaubslektüre" gesteckt habe. Genau das war es auch - und das war richtig gut!

Es geht um eine Frau, die wundervolle Torten backt. Sie will ihre Tochter besuchen, die in Italien lebt und „verliebt“ sich dort in eine leerstehenden Bäckerei, die sie kauft, um dort eine Konditorei zu eröffnen. Dabei versucht der Bürgermeister mit allen Mitteln, dies zu verhindern…

Dieses Buch ist richtig schön zu lesen. Man fühlt sich dabei, als sei man selbst in Kalabrien. Auf jeden Fall möchte man unbedingt dort sein!
Das kleine Dorf und seine Bewohner sind total sympathisch, ebenso die Hauptpersonen des Buches.

Eine schöne Portion Humor machen das Buch zu einer Lektüre zum Genießen, Entspannen und abschalten. Einfach schön!

Ein tolles Jugendbuch:“Young Rebels“

Dies ist ein absolut wichtiges Jugendbuch, finde ich!

Wir besitzen schon einige ähnliche Bücher („Night stories for rebel girls“, „Stories for kids who dare to be different“ etc.) und mögen sie sehr. Was uns aber immer gestört hat war, dass jeder Person immer nur eine Seite gewidmet war. Wenn man mehr Infos wollte, war man immer gezwungen zu googeln.

Bei diesem Buch ist das anders. Es werden insgesamt „nur“ 25 junge Menschen vorgestellt, aber jeder hat um die 4 oder 5 Seiten Text. Man bekommt viele Informationen. Über die Kindheit der jungen Leuten, über ihre Beweggründe, ihre Ziele, darüber, was sie bis heute erreicht haben und welche Ziele sie noch haben. Das finden sowohl meine Kinder (15, 11 und 10 Jahre) als auch ich richtig gut.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, weder zu kompliziert noch zu kindlich. Die Illustrationen sind modern und ansprechend.

Ich finde es toll, dass den besonderen jungen Menschen ein Platz in diesem Buch geschenkt wurde, denn sie haben es alle verdient. Und ich finde es genial, dass damit den Kindern/Jugendlichen, die es lesen, deutlich gemacht wird, dass sie nicht machtlos oder schwach sind, sondern dass man als Kind auch viel schaffen, erreichen und verändern kann.

Ich kann das Buch voll und ganz empfehlen!

Auftakt einer Jugendbuch-Trilogie:“Märchenfluch 1: Das letzte Dornröschen“

Dieses Jugendbuch von Claudia Sieg Ann war so fesselnd, dass ich es an einem Tag komplett durchgelesen habe!

Klappentext:

Flora Anthea Allenstein, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist – und dass sie einen wichtigen Auftrag erfüllen muss: Zusammen mit anderen Märchenfiguren, wie der zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan, soll sie die Menschheit vor gefährlicher Magie beschützen. Keine leichte Aufgabe, denn zum einen spielen Flos Gefühle verrückt, wenn sie in der Nähe eines gewissen Märchenprinzen ist. Und zum anderen spürt sie, dass in ihr selbst eine dunkle Magie erwacht …

Das Buch ist toll geschrieben, man kann die ganze Geschichte wunderbar vor seinem geistigen Auge mitverfolgen. Zu den Charakteren baut man man sehr schnell eine Beziehung auf, und vor allem mit Flora fiebert man die ganze Zeit mit.

Die Idee, dass die Protagonistin Nachfahren von Märchenfiguren sind, ist für mich neu und unverbraucht. Und absolut interessant und reizvoll. Vor allem die Tatsache, dass die Protagonistin durch ihre Märchenvorfahren gewisse magische Talente mitbringen, ist eine klasse Idee.
Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Aber sie ist einfach in das Buch eingebettet und schmiegt sich gut in die Handlung ein.

Ich bin so begeistert, dass ich mir auf jeden Fall auch die nächsten Bände kaufen werde! Und obwohl ich nicht zur Zielgruppe (ab 12 Jahre) gehöre, liebe ich Jugendbücher sehr und lese sie total gerne.

Ein tolles Buch:“Bitterfotze“

Über dieses Buch bin ich ganz zufällig gestolpert, und mich hat das Cover sofort angesprochen.

Und ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben. Es ist eine tolle Geschichte einer Frau, die sich selbst sucht. Und ein Buch über Feminismus, für die Rechte von Frauen und für Gleichberechtigung.

Eine wunderschöne Geschichte:“Pandatage“

„Panda Tage“ von James Gould-Bourn

Mir hat schon die Leseprobe von "Panda Tage" wahnsinnig gut gefallen, umso mehr habe ich mich gefreut, dass auch der Rest des Buches so gut geblieben ist.

Im Grunde ist es die Geschichte von einem Vater und seinem 11 jährigen Sohn, die nach dem tragischen Verlust der Ehefrau/Mutter einen Weg zueinander finden müssen.
Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte vieler sehr unterschiedlicher Menschen und tiefer Freundschaft.
Und eine Geschichte, die Mut macht, indem sie zeigt, dass sich Hindernisse überwinden lassen und dass das Leben leichter wird durch Nehmen und Geben.

Mich hat die Geschichte sehr berührt, obwohl sie es schafft, niemals schmalzig zu werden. Im Gegenteil, der Schreibstil bleibt erfrischend humorvoll. Ich bin absolut begeistert und kann das Buch voll und ganz empfehlen!

Meine ersten Versuche als Bloggerin

Hallo zusammen, mein Name ist Daniela, ich bin 42 Jahre alt und versuche mich neuerdings mal als „Bloggerin“, indem ich an einem eigenen Blog bastle. Dies hier soll mein erster Beitrag werden, mein Sprung ins kalte Wasser, mein kleines Experiment, ob ich sowas hinbekomme.

Ich möchte auf meinem Blog gerne verschiedene Themen aufgreifen. Buchrezensionen, Brett-/ und Kartenspiele, kreative Projekte… Aber auch Attachment parenting und meine Situation als Mutter mit Lipödem.

Falls am Anfang alles noch etwas konfus erscheint, lacht darüber. Irgendwann bekomme ich es hin… 😉