Tag 5 der 30 days a book challenge

#5 Ein Buch, dass du schon immer mal lesen wolltest

Oh, heute fällt die Challenge mir schwer. Ich musste wirklich lange darüber nachdenken, denn es gibt kaum ein Buch, das ich unbedingt lesen wollte und dann aber nie gelesen habe…

Da sind mir wirklich nur die Bücher von Haruki Murakami eingefallen, speziell 1Q84. Das Buch interessiert mich schon sehr lange, aber irgendwie traue ich mich da nicht ran. Und ich kann nicht mal einen Grund dafür benennen.

Klappentext: Aus dem Japanischen von Urusla Gräfe. 1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.

Wie finde ich einen seriösen Verlag?

Ich habe es gewagt: Ich habe meine Gedichte einem Lektor anvertraut. Meine Güte, hat mich das Mut gekostet!

Und dann die Wartezeit… Was wird er dazu sagen? Taugt meine Lyrik etwas?

Sein Urteil: „Ja, die Gedichte haben Potential, und man sollte sie veröffentlichen.“ Wow. Krasses Gefühl!

Der nächste Schritt, den ich gemacht habe, war die Einrichtung zweier meiner Gedichte bei einem Schreibwettbewerb. Und obwohl ich nie damit gerechnet hatte, habe ich dort den 2. Platz gemacht. Wieder Wow. Vielleicht hat mein Lektor wirklich Recht und meine Gedichte gefallen auch anderen Menschen?!

Und nun stehe ich hier und fühle mich völlig überfordert. Ein Exposé muss ich schreiben, nur wie? Momentan arbeite ich mich also durch Tipps und Anleitungen.

Und dann? Mein Lektor sagt: An seriöse Lytik Verlage schicken. Aber wie finde ich die? Google spuckt ganz viele aus.. Aber welche sind seriös?

Ich habe echt Angst, dass diese beiden Hindernisse mich ausbremsen und ich mal wieder den Kopf in den Sand stecke. Kennt ihr das? Und könnt ihr euch selbst in den Hintern treten?

Dieses Gedicht ist kein Beispiel für meine Lyrik, sondern ein in 3 Minuten runter geschriebenes Quatschgedicht. Meine Gedichte sind alle nicht in Reimform.

Tag 4 der 30 days book challenge

#4 Ein Buch mit einem Cover in grün

Hier möchte ich euch unbedingt ein Buch von Lo Malinke ans Herz legen. Und zwar „Alle müssen mit“. Es ist zwar nicht sein bestes Buch, aber es ist toll geschrieben, lustig, mit wirklich guten Charakteren.

Klappentext:

Ein Roman über eine Familie, die keine ist, aber die Chance bekommt, eine zu werden – witzig, voller Empathie und berührend aufrichtig.

Alle müssen mit – die Familienkomödie von Lo Malinke, Autor des Spiegel-Bestsellers Alle unter eine Tanne

Die Geschwister Inge, Klaus und Uwe haben schon vor langer Zeit jeden Kontakt zueinander abgebrochen. Doch als ihnen der Notar eröffnet, dass sie das Erbe ihres Vaters nur ausgezahlt bekommen, wenn sie zusammen nach Polen reisen um dort seine Asche zu verstreuen, müssen sie sich notgedrungen gemeinsam in einen Kleinbus setzen. So beginnt eine Reise ins Ungewisse voller Abenteuer und unerwarteter Erkenntnisse.
Ein Roadmovie mit echten Typen, unerwarteten Wendungen und schrägem Witz – ein Roman, dessen großes Herz für die Familie schlägt.

Und als Hörbuch, vom Autor selbst gelesen, ist es noch besser!

Follow Freitag – 03.07.2020

Diese Aktion ist von „Ein Anfang und kein Ende“. Ziel ist es, andere Blogger kennenzulernen und sich untereinander auszutauschen.

Was sagt eure Familie zu eurem Hobby – Lesen, Rezensieren und bloggen?

Meiner Familie ist es ganz egal, ob und wieviel ich lese. Aber das kennt eigentlich auch jeder von mir. Sogar meine 3 Kinder sind damit aufgewachsen, dass ich es liebe zu lesen. Und sie hatten und haben ja auch etwas davon, denn ich liebe es, ihnen vorzulesen.

Ich habe immer schon gerne Bücher rezensiert, allerdings hatte ich nicht die finanziellen Möglichkeiten, mir aktuelle Bücher zu kaufen. Darum habe ich oft ältere Bücher gebraucht gekauft und rezensiert.

Das hat sich geändert, als ich #vorablesen und #netgalleyDE für mich entdeckt habe. Dadurch habe ich nun auch die Chance, aktuellere Bücher zu lesen und zu rezensieren.

Gebloggt habe ich früher fast nur bei Instagram, dass ich das jetzt zusätzlich auch hier auf meinem Blog tue, wissen gar nicht so viele Menschen von mir.

Meine Kinder unterstützen mich aber ganz stark, indem sie Kinder- und Jugendbücher lesen und mir ihre Meinung dazu sagen, damit ich die in meinen Rezensionen berücksichtigen kann.

Tag 3 der 30 days book challenge

#3 Ein Buch mit einer Zahl im Titel

Das eindrucksvollste Buch mit einer Zahl im Titel, das ich jemals gelesen habe, war „4 3 2 1“ von Paul Auster. Ein wirklich dicker Schinken und nicht leicht zu lesen, aber wirklich empfehlenswert!

Klappentext : Archibald Ferguson heißt der jugendliche Held von Paul Austers neuestem Roman, und er kommt darin gleich viermal vor – in vier raffiniert verwobenen Variationen seines Lebens, ganz nach dem Motto: Was wäre geschehen, wenn …? So entwirft Auster ein grandioses, episches Porträt der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Amerika, voller Abenteuer, Liebe, Lebenskämpfe und den Schlägen eines unberechenbaren Schicksals. „4 3 2 1“ ist ein faszinierendes, ein überwältigendes Gedankenspiel und ein Höhepunkt in Austers Schaffen.

Ein lustiges Bilderbuch: „König Pups“ von Roswitha Rakowitz

Kinder lieben Bilderbücher zu Themen, über die man „nicht spricht“. So waren bei uns die Bücher „Die Geschichte vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ und „So ein Kack!“ absolute Dauerbrenner, die ich allen 3 Kindern immer wieder vorlesen musste.
Dieses Buch hat definitiv das Potential, ein Lieblingsbuch zu werden!

Die Zeichnungen sind schlicht und bunt, es ist klasse, dass der Gestank des Pupses auf jeder Seite durch grünen Nebel sichtbar ist.
Für ein Bilderbuch hat es relativ viel Text, und es ist komplett in Reimform geschrieben, was 2 meiner Kinder auch immer sehr geliebt haben.
Die Reime sind stimmig und lustig.

Meine kleinste Tochter ist jetzt mit 7 Jahren eigentlich schon aus dem Bilderbuch Alter raus, aber ich habe es ihr dennoch schon mehrfach vorgelesen, weil sie es einfach super lustig findet. Von mir also eine ganz klare Empfehlung!

„Im Netz des Lemming“ von Stefan Slupetzky

Dass ich dieses Buch überhaupt gelesen habe, war ein glücklicher Zufall. Nach der Leseprobe musste ich einfach wissen, wie es weitergeht!

Vom Autor des Buches hätte ich vorher weder gehört noch etwas gelesen. Und auch das Buchcover hat mich gar nicht angesprochen. Umso überraschter war ich, wie gut mir das Buch gefallen hat.
Es handelt sich um einen Kriminalroman aus einer Reihe, aber wie ich jetzt beim Lesen festgestellt habe, muss man die Reihenfolge beim Lesen nicht einhalten. Dieses Buch ist auch ohne die Vorgänger super und in sich geschlossen.
Mir hat besonders gut gefallen, dass es sich nicht nur um einen Krimi handelt, sondern auch um einen sehr gesellschaftskritischen Roman, bei dem vor allem die Macht der sozialen Medien und ihr Einfluß auf die Menschen deutlich wird. Es ist erschreckend wahr, welches Bild der Autor hier von unserer Gesellschaft gezeichnet hat!

Zudem ist das Buch wirklich toll geschrieben, auch wenn immer wieder österreichische Worte oder Redewendungen vorkamen, die mir erstmal fremd waren. Aber das stört das Buch nicht, es bereichert es sogar.
Ich bin total begeistert von diesem Buch und werde auf jeden Fall noch weitere Bücher dieses Autors lesen.

Tag 2 der 30 days book challenge

#2 Ein Buch mit einem Tier im Titel

Heute fällt mir spontan ein Buch ein, das ich vor einigen Monaten geschenkt bekommen habe: „Fuchs 8“ von George Saunders

Klappentext:

Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

Anfangs habe ich das Buch gar nicht lesen wollen. So ein dünnes Büchlein, und irgendwie klang es so nach Esoterik und erhobenem Zeigefinger. Aber heute kann ich es euch doch empfehlen. Es ist voller Gefühle, aber auch voller Gesellschaftskritik. Sehr gelungen!

„Raffael Das Lächeln der Madonna“ von Noah Martin

Lange habe ich keinen historischen Roman mehr in die Hand genommen, weil sie mir alle irgendwie zu ähnlich waren. Umso mehr hat es mich gefreut, dass dieser Roman mich vom ersten Moment an fesseln konnte.

Er spielt in der Zeit der Renaissance, und obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, bekommt man doch ein sehr detailreiche Bild dieser Zeit vermittelt.

Hauptperson dieses Buches ist der berühmte Maler Raffael, dessen Leben und Werdegang man beim Lesen begleiten darf.
Er wird, wie alle Personen dieses Buches, sehr gut dargestellt, sie werden beim Lesen richtig lebendig, so dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.

Auch der Schreibstil ist fesselnd, sehr lebendig, detailreich und atmosphärisch dicht. Ich bin wirklich begeistert!

Tag 01 / 30 days book challenge

Tag 01: Ein Buch aus deiner Kindheit

Das erste Bilderbuch, an das ich mich erinnern kann, hieß „Der schwarze Schimmel“.

Ich kann mich nur noch grob an die Geschichte erinnern… Da war ein Rappe, der sich total hässlich fand und davon träumte, ein wunderschöner Schimmel zu sein. Darum hat er sich von einem Maler weiß anmalen lassen und ihn dafür mit seinem Schweif bezahlt. Danach hat er so sehr mit seiner unechten Schönheit angegeben, dass es die Sonne geärgert hat. So sehr, dass sie es hat regnen lassen, bis das Pferd nur noch schmutzig grau war. Daraufhin hat der Kutscher Hans es wieder sauber gewaschen, aber ein weißer Fleck blieb auf der Stirn zurück.

Ich bin gar nicht sicher, warum ich das Buch so geliebt habe. Es waren nur sehr einfache Bilder darin. Aber es ist komplett in Reimform geschrieben und einzelne Strophen kann ich heute noch auswendig. Ich glaube, diesem Bilderbuch verdanke ich meine Liebe zur Lyrik.

Leider hat meine Mutter das Buch gehasst und es irgendwann einfach verschwinden lassen….