Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun… Ein Leben lang hab ich davon geträumt ein Du zu sein Heute war ich ein Stolpern lang ein Ich Und noch eines… Beim Blick durchs Fenster Nebel – nicht nur draußen denke„Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #14

Von guten Mächten treu und still umgeben,Behütet und getröstet wunderbar,So will ich diese Tage mit euch lebenUnd mit euch gehen in ein neues Jahr. Noch will das alte unsre Herzen quälen,Noch drückt uns böser Tage schwere Last.Ach Herr, gib unsern aufgescheuchten SeelenDas Heil, für das du uns bereitet hast. Und reichst du uns den schweren„Leuchtende Lyrik #14“ weiterlesen

Zum ersten Mal mein eigenes Buch in der Hand

Da ist es: mein erstes eigenes Buch! Tagelang habe ich diesem Moment entgegen gefiebert, und nun ist es soweit. Ich halte zum ersten Mal mein eigenes Buch in den Händen. Und es fühlt sich einfach nur toll an! Mein Name auf einem Buch, dass jeder Mensch kaufen und lesen könnte. Wahnsinn. Ich habe mir einen„Zum ersten Mal mein eigenes Buch in der Hand“ weiterlesen

Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest„Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #12

Wie wenig nütze ich bin,ich hebe den Finger und hinterlassenicht den kleinsten Strichin der Luft. Die Zeit verwischt mein Gesicht,sie hat schon begonnen.Hinter meinen Schritten im Staubwäscht der Regen die Straße blankwie eine Hausfrau. Ich war hier.Ich gehe vorüberohne Spur.Die Ulmen am Wegwinken mir zu wie ich komme,grün blau goldener Gruß,und vergessen mich,eh ich vorbei„Leuchtende Lyrik #12“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #7

Anders sein und anders scheinen,Anders reden, anders meinen,Alles loben, alles tragen,Allen heucheln, stets behagen,Allem Winde Segel geben,Bös’ und Guten dienstbar leben;Alles Tun und alles DichtenBloß auf eignen Nutzen richten:Wer sich dessen will befleißen,Kann politisch heuer heißen. Friedrich von Logau (1605-1655) Friedrich von Logau war mir bis vor Kurzem noch völlig unbekannt. Er war ein deutscher„Leuchtende Lyrik #7“ weiterlesen

Endlich mal wieder Lyrik: „Glutnester“ von Helmut Krausser

Ich freue mich immer sehr, wenn ich die Chance habe, ein Buch mit Gedichten zu lesen. Es gibt so wunderbare Lyrik, die leider nicht genug gewürdigt wird! Diesen Gedichtband von Helmut Krausser finde ich sehr gelungen! Seine Gedichte sind modern und aktuell, gesellschaftskritisch und treffend. Er versteht es, mit Sprache zu spielen und erschafft neue,„Endlich mal wieder Lyrik: „Glutnester“ von Helmut Krausser“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #3

Die Zufriedenheit Wie sanft, wie ruhig fühl‘ ich hierDes Lebens Freuden ohne Sorgen!Und sonder Ahnung leuchtet mirWillkommen jeder Morgen. Mein frohes, mein zufried’nes HerzTanzt nach der Melodie der Haine,Und angenehm ist selbst mein Schmerz,Wenn ich vor Liebeweine. Wie sehr lach‘ ich die Großen aus,Die Blutvergießer, Helden, Prinzen!Denn mich beglückt ein kleines Haus,Sie nicht einmal Provinzen.„Leuchtende Lyrik #3“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #2

Der KußEs regnet – doch sie merkt es kaum,weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:Im Kuß versank die Welt im Traum.Ihr Kleid ist naß und ganz zerknittert und so verächtlich hochgeschoben,als wären ihre Knie für alle da.Ein Regentropfen, der zu Nichts zerstoben,der hat gesehn, was niemand sonst noch sah. So tief hat sie noch nie„Leuchtende Lyrik #2“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #1

Der Januar Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Man steht am Fenster und wird langsam alt. Die Amseln frieren.Und die Krähen darben.Und auch der Mensch hat seine liebe Not.Die„Leuchtende Lyrik #1“ weiterlesen