Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest„Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #12

Wie wenig nütze ich bin,ich hebe den Finger und hinterlassenicht den kleinsten Strichin der Luft. Die Zeit verwischt mein Gesicht,sie hat schon begonnen.Hinter meinen Schritten im Staubwäscht der Regen die Straße blankwie eine Hausfrau. Ich war hier.Ich gehe vorüberohne Spur.Die Ulmen am Wegwinken mir zu wie ich komme,grün blau goldener Gruß,und vergessen mich,eh ich vorbei„Leuchtende Lyrik #12“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #7

Anders sein und anders scheinen,Anders reden, anders meinen,Alles loben, alles tragen,Allen heucheln, stets behagen,Allem Winde Segel geben,Bös’ und Guten dienstbar leben;Alles Tun und alles DichtenBloß auf eignen Nutzen richten:Wer sich dessen will befleißen,Kann politisch heuer heißen. Friedrich von Logau (1605-1655) Friedrich von Logau war mir bis vor Kurzem noch völlig unbekannt. Er war ein deutscher„Leuchtende Lyrik #7“ weiterlesen

Endlich mal wieder Lyrik: „Glutnester“ von Helmut Krausser

Ich freue mich immer sehr, wenn ich die Chance habe, ein Buch mit Gedichten zu lesen. Es gibt so wunderbare Lyrik, die leider nicht genug gewürdigt wird! Diesen Gedichtband von Helmut Krausser finde ich sehr gelungen! Seine Gedichte sind modern und aktuell, gesellschaftskritisch und treffend. Er versteht es, mit Sprache zu spielen und erschafft neue,„Endlich mal wieder Lyrik: „Glutnester“ von Helmut Krausser“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #3

Die Zufriedenheit Wie sanft, wie ruhig fühl‘ ich hierDes Lebens Freuden ohne Sorgen!Und sonder Ahnung leuchtet mirWillkommen jeder Morgen. Mein frohes, mein zufried’nes HerzTanzt nach der Melodie der Haine,Und angenehm ist selbst mein Schmerz,Wenn ich vor Liebeweine. Wie sehr lach‘ ich die Großen aus,Die Blutvergießer, Helden, Prinzen!Denn mich beglückt ein kleines Haus,Sie nicht einmal Provinzen.„Leuchtende Lyrik #3“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #2

Der KußEs regnet – doch sie merkt es kaum,weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:Im Kuß versank die Welt im Traum.Ihr Kleid ist naß und ganz zerknittert und so verächtlich hochgeschoben,als wären ihre Knie für alle da.Ein Regentropfen, der zu Nichts zerstoben,der hat gesehn, was niemand sonst noch sah. So tief hat sie noch nie„Leuchtende Lyrik #2“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #1

Der Januar Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Man steht am Fenster und wird langsam alt. Die Amseln frieren.Und die Krähen darben.Und auch der Mensch hat seine liebe Not.Die„Leuchtende Lyrik #1“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik

Gedichte sind schon sehr lange eine große Leidenschaft in meinem Leben. Das erste Buch, an das ich mich in meinem Leben bewusst erinnern kann war in Reimform geschrieben. Als Jugendliche habe ich mir unzählige Gedichtbände aus der Stadtbibliothek ausgeliehen und für mich die schönsten Gedichte abgeschrieben. Damit habe ich unzählige Notizbücher gefüllt. Vor fast 30„Leuchtende Lyrik“ weiterlesen

Ein Gedicht- November 2020

WeihnachtenIst andersIn diesem JahrGlauben wir AberDas Christkind kommtTrotz CoronaDer Weihnachtsmann kommtTrotz CoronaWir beschenken unsTrotz CoronaLieben unsTrotz Coronaspüren dieAufregung und VorfreudeDer KinderTrotz CoronaUnd trotzen der DunkelheitTrotz CoronaMit unzähligen Lichtern Wir können uns auchnah seinOhne zusammen zu sein copyright Daniela Heinen

Zeit für ein Gedicht

Ich brauchte ein Gedicht für den Briefadventskalender, an dem ich teilnehme. Aber ich mag nicht jedes Jahr bekannte Gedichte nehmen also habe ich dieses Jahr mal selbst etwas geschrieben. Und – ganz untypisch für mich – es sollte sich reimen. Normalerweise reimen sich meine Gedichte nicht. Aber für Weihnachtskarten passte es anders irgendwie nicht…