Autismus und Schule / Autism in school

Jedes neue Schuljahr startet für meinen autistischen Sohn mit extremem Stress.

Dieses Jahr ist es besonders schlimm, weil er einen neuen Klassenlehrer bekommt. Neue, fremde Situationen stressen ihn. Jedes Schuljahr gibt es neue Lehrer, evtl. einen neuen Klassenraum, einen neuen Stundenplan. Oft sind neue Kinder in der Klasse. Man muss sich aufs Neue einen Sitzplatz suchen. Das belastet meinen Sohn sehr.

Und für mich ist es auch jedes Mal Stress. Nicht alle Lehrer wissen Bescheid, dass er Autist ist. Nicht alle wissen, welche Nachteilsausgleiche ihm zugesichert wurden. Ich musste also bisher in jedem neuen Schuljahr mit fast jedem Lehrer reden – je nach Lehrerwunsch live, am Telefon oder per Mail. Und es zog sich meist Wochen hin, bis endlich alles mit allen geklärt war.

Doch dieses Schuljahr gibt es endlich einen Sonderpädagogen an der Realschule. Wir haben ihn schon kennengelernt, als mein Sohn noch in der Tagesklinik war und er ist wirklich engagiert. Er hat uns in den Ferien besucht und uns schon die Infos mitgebracht, welche Lehrer mein Sohn bekommt. Uns liegt der Stundenplan schon vor. Und wir haben gemeinsam nochmal eine Liste der Nachteilsausgleiche erstellt.

Er wird sich nun darum kümmern, alle Lehrer zu informieren. Er wird am ersten Tag meinen Sohn in Empfang nehmen und in den ersten Tag begleiten. Ich habe seine Handynummer, so dass ich ihn immer erreichen kann.

Und das alles ist eine unheimliche Erleichterung für mich! Zu wissen, dass da jemand ist, der uns unterstützt, der für meinen Sohn auch immer vor Ort ist und der als Bindeglied zwischen uns und den Lehrern agiert, macht es leichter, offen und positiv ins neue Schuljahr zu starten.
Ich weiß, dass das nicht alle unsere Probleme löst, aber es ist viel mehr, als wir bisher hatten!


Every new school year starts with extreme stress for my autistic son.

This year it is especially bad because he gets a new class teacher. New, unfamiliar situations stress him out. Every school year there are new teachers, possibly a new classroom, a new schedule. Often there are new children in the class. You have to look for a new seat. This puts a lot of stress on my son.

And for me it is also stressful every time. Not all teachers know that he is autistic. Not all of them know which disadvantage compensations he has been granted. So far, I have had to talk to almost every teacher in every new school year – live, on the phone or by mail, depending on the teacher’s wishes. And it usually dragged on for weeks until everything was finally settled with everyone.

But this school year, there is finally a special education teacher at the Realschule. We got to know him when my son was still in the day clinic and he is really committed. He visited us during the vacations and already brought us the info about which teachers my son will get. We already have the schedule. And we made a list of the disadvantage compensations together.

He will now take care of informing all teachers. He will receive my son on the first day and accompany him into the first day. I have his cell phone number so I can always reach him.

And all of this is an immense relief to me! Knowing that there is someone there to support us, who is also always on hand for my son, and who acts as a liaison between us and the teachers, makes it easier to start the new school year with an open mind and a positive attitude.
I know it doesn’t solve all of our problems, but it’s a lot more than we’ve had!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

9 Kommentare zu „Autismus und Schule / Autism in school

  1. 😘 einen guten Start wünschen wir! Es steht und fällt leider immer mit den Menschen die in einer Schule arbeiten. Ja, manchmal hat man das Gefühl man hätte eine Fussel am Mund, schlimm das die Lehrer sich nicht gegenseitig austauschen, schlimm das man als Eltern immer und immer wieder sie eine hängende Schallplatte Dinge erklären muss, in Dauerschleife!

    Hat Dein Sohn keinen Schulbegleiter? Sorry das ich frage, bin „noch“ nicht lange beim „mitverfolgen“ hier.

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    1. Nein, er hat keinen Schulbegleiter. Er ist ja schon 14 und möchte das absolut nicht. Darum versuchen wir es jetzt erstmal so. Er war über 3 Monate in der Tagesklinik und wiederholt jetzt auf Antrag die 8. Klasse. Das war auch sein Wunsch. Nun ist ja der Sonderpädagoge an der Schule. Und er kommt mit seinem Bruder in eine Klasse, was ihm auch nochmal Sicherheit gibt. Aber das Jugendamt ist involviert, sollte doch ein Schulbegleiter nötig werden.

      Gefällt 1 Person

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