Leuchtende Lyrik #2

Der KußEs regnet – doch sie merkt es kaum,weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:Im Kuß versank die Welt im Traum.Ihr Kleid ist naß und ganz zerknittert und so verächtlich hochgeschoben,als wären ihre Knie für alle da.Ein Regentropfen, der zu Nichts zerstoben,der hat gesehn, was niemand sonst noch sah. So tief hat sie noch nie„Leuchtende Lyrik #2“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #1

Der Januar Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.Man steht am Fenster und wird langsam alt. Die Amseln frieren.Und die Krähen darben.Und auch der Mensch hat seine liebe Not.Die„Leuchtende Lyrik #1“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik

Gedichte sind schon sehr lange eine große Leidenschaft in meinem Leben. Das erste Buch, an das ich mich in meinem Leben bewusst erinnern kann war in Reimform geschrieben. Als Jugendliche habe ich mir unzählige Gedichtbände aus der Stadtbibliothek ausgeliehen und für mich die schönsten Gedichte abgeschrieben. Damit habe ich unzählige Notizbücher gefüllt. Vor fast 30„Leuchtende Lyrik“ weiterlesen