Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun… Ein Leben lang hab ich davon geträumt ein Du zu sein Heute war ich ein Stolpern lang ein Ich Und noch eines… Beim Blick durchs Fenster Nebel – nicht nur draußen denke„Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch“ weiterlesen

Zum ersten Mal mein eigenes Buch in der Hand

Da ist es: mein erstes eigenes Buch! Tagelang habe ich diesem Moment entgegen gefiebert, und nun ist es soweit. Ich halte zum ersten Mal mein eigenes Buch in den Händen. Und es fühlt sich einfach nur toll an! Mein Name auf einem Buch, dass jeder Mensch kaufen und lesen könnte. Wahnsinn. Ich habe mir einen„Zum ersten Mal mein eigenes Buch in der Hand“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #13

Liebe VI Wir werden uns wiederfindenim Seedu als Wasserich als Lotusblume Du wirst mich tragenich werde dich trinken Wir werden uns angehörenvor allen Augen Sogar die Sternewerden sich wundern:hier haben sich zweizurückverwandeltin ihren Traumder sie erwählte. Rose Ausländer (1901 bis 1988) Rose Ausländer war eine deutsch- und englischsprachige Lyrikerin. Geboren wurde sie als Rosalie Beatrice„Leuchtende Lyrik #13“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #12

Wie wenig nütze ich bin,ich hebe den Finger und hinterlassenicht den kleinsten Strichin der Luft. Die Zeit verwischt mein Gesicht,sie hat schon begonnen.Hinter meinen Schritten im Staubwäscht der Regen die Straße blankwie eine Hausfrau. Ich war hier.Ich gehe vorüberohne Spur.Die Ulmen am Wegwinken mir zu wie ich komme,grün blau goldener Gruß,und vergessen mich,eh ich vorbei„Leuchtende Lyrik #12“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #11

Warnung vor der Ehe Sie hat nichts und Du desgleichen, dennoch wollt Ihr, wie ich sehe, zu dem Band der heil’gen Ehe Euch bereits die Hände reichen. Kinder, seid Ihr denn bei Sinnen? Überlegt Euch das Kapitel! Ohne die gehör’gen Mittel soll man keinen Krieg beginnen. Wilhelm Busch (1832 bis 1908) Wilhelm Busch war ein„Leuchtende Lyrik #11“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #10

Wie furchtbar auch die Flamme war,In der man einst zusammenbrannte,Am Ende bleibt ein wenig Glut.Auch uns geschieht das Altbekannte.Dass es nicht Asche ist, die letzte Spur von Feuer,Zeigt unser Tagwerk. Und wie teuerDie kleine Wärme ist, hab ich erfahrenIn diesem schlimmsten JahrVon allen meinen Jahren.Wenn wieder so ein Winter wirdUnd auf mich so ein Schnee„Leuchtende Lyrik #10“ weiterlesen

Leuchtende Lyrik #8

Von Menschen und Mäusen Die Würde ist den Katzen eigen:Durch Contenance und Haltung zeigensie uns genau: Was sie auch sehen,kann nicht auf ihrer Stufe stehen. Wenn sie uns zu Füßen sitzen,vermögen sie aus Augenschlitzenmit schwer gelangweiltem Miauen von dort auf uns herabzuschauen. Drum sieht man ab und zu die Katzensich fassungslos die Köpfe kratzen,weil wir,„Leuchtende Lyrik #8“ weiterlesen