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Wollt ihr mich bei der Veröffentlichung meines Kinderbuches unterstützen?

Bild gefunden auf pixabay

Ich habe mein erstes Kinderbuch fertig geschrieben. Und ich bin wirklich stolz darauf, dass ich es zu Ende gebracht habe, denn bisher landeten meine Geschichten alle unvollendet irgendwo im Nirgendwo.

Ich habe mir in den letzten Tagen einige Testleser gesucht, vor allem Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Dazu habe ich einen Fragebogen entworfen, um gezielt Feedback zu bekommen. Das werde ich dann sammeln und meine Rohfassung danach nochmal überarbeiten.

Und ich habe eine Lektorin gefunden, musste aber feststellen, dass ich mir ein Lektorat nicht leisten kann. Mal eben 1000 Euro aufbringen für ein Lektorat, ohne Garantie, dass ich so viel Geld mit den Buchverkäufen einnehmen könnte, ist einfach nicht möglich. Weil ich aber meinen Traum nicht aufgeben möchte, hat meine beste Freundin einen Spendenaufruf für mich erstellt, den ich euch hier gerne verlinken möchte.

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mich bei der Veröffentlichung meines Buches zu unterstützen? Ich würde mich sehr freuen, auch über kleine Beträge.

Hier geht es zur Spendensammlung

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit meinem Buch weitergeht. Und ich freue mich schon sehr darauf, dass meine 17 jährige Tochter sich an den Illustrationen versuchen möchte. Das wäre natürlich besonders toll – ein Buch als Mutter/Tochter Gespann herauszubringen!

Ich danke euch jetzt schon!

Eure Daniela

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Mein Buch endlich auch als Ebook

Nachdem mein Buch am 27.3.2021 als Taschenbuch erschienen war, musste ich noch einige Wochen auf das Ebook warten. Das hat mich etwas geärgert, weil das Ebook ja nun einmal günstiger ist als das Taschenbuch, aber nun gut… BoD hatte ja „gewarnt“, dass manche Vorgänge durch Corona länger dauern können.

Als mein Ebook dann endlich erschienen war, war es voller Fehler. Es gab plötzlich ein Inhaltsverzeichnis (aber nur mit den Gedichten, die auch eine Überschrift haben), obwohl es in meinem Original Manuskript keins gibt.

Dazu kam erst ein Gedicht, dann das Inhaltsverzeichnis, dann wieder Gedichte… aber teilweise wurden Gedichte aneinandergehangen, so dass man gar nicht mehr sehen konnte, wo ein Gedicht aufhörte und das nächste begann. Also habe ich es bei BoD reklamiert und wieder Wochenlang auf Rückmeldung gewartet.

Letzte Woche kam endlich die Nachricht, dass die Fehler nun behoben seien. Darum freue ich mich, euch jetzt erzählen zu können, dass ihr mein Buch nun auch für 3,99 Euro in allen Online Buchshops wie Thalia und Co. kaufen könnt.

Hier findet ihr das Ebook bei Amazon : Hinter den kleinen Dingen

Vielleicht habt ihr ja Lust, es zu lesen und zu rezensieren? Für Buchblogger habe ich auch noch ein paar Printausgaben hier – ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr eins haben möchtet!

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Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun…

Ein Leben lang
hab ich davon geträumt
ein Du zu sein

Heute war ich
ein Stolpern lang
ein Ich

Und noch eines…

Beim Blick durchs Fenster


Nebel –
nicht nur
draußen
denke ich

Und dass der Blick
nach innen
gleich aussähe

Meine Seele
ist voll
von Nebel

ist nebelübervoll
denke ich

Nun kommt noch eins von denen, mit denen ich den 2. Preis des Gedichtwettbewerbs (https:/www.litbox2.de/alle-beitraege-im-juni/)gewonnen habe:

Ob Amina und Mehdi aus
einem anderen
Land kommen
hat die Oma
meine kleine Tochter
gefragt

So ein Quatsch
hat mein Kind
geantwortet
Die sind doch in
meiner Klasse und
wohnen um die Ecke

ganz selbstverständlich
hat meine Tochter
das gesagt
ganz so
wie es ja auch ist

Und noch ein letztes, das ich für meine älteste Tochter geschrieben habe:

Für mein Kind

Eines Tages
wird es so sein
dass du gehst
in ein
eignes Leben
in eine
eigene Welt

doch da
wo unsere Welten
sich berühren
spürst du
hoffentlich
meine Liebe
die dich
noch immer
trägt

Ich bin die Autorin dieser Gedichte und bei mir liegt auch das Copyright. Wer jetzt Lust auf mein Buch bekommen hat, darf es gerne bei BoD oder bei mir bestellen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen!

Daniela Heinen: Hinter den kleinen Dingen

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Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest war es keine Absage, weil meine Gedichte nicht gefallen haben!

Jetzt habe ich also doch den Weg als Selfpublisher gewagt. Und heute kam die Nachricht, dass mein Buch bestellbar ist. Im Moment erst beim BoD Buchshop, aber in wenigen Tagen auch in lokalen Buchhandlungen und diversen Onlineshops. Ich freue mich wie verrückt!

So sieht mein Buch aus.

Jetzt suche ich nach Lesern bzw. Bloggern, die Lust haben, mein Buch zu rezensieren. Dafür stelle ich euch gerne eine Printversion meines Buches zur Verfügung. Schreibt mir doch bitte an schritt.atemzu.besenstrich@gmx.de ,wenn ihr Interesse habt, dabei mitzumachen und mich zu unterstützen.

ISBN: 9783753460376

Ich hoffe, ihr könnt Euch mit mir freuen, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin glücklich, habe aber auch etwas Angst, meine Werke nun öffentlich zu machen. Aber ich denke, dass das jedem/r Autor/in so geht. Mensch, ist das alles aufregend!!!

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Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

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Willkommen auf meinem Blog

Hallo zusammen, mein Name ist Daniela, ich werde im Juni 43 Jahre alt und bin schon seit einigen Monaten als Buchbloggerin aktiv. Bisher habe ich meine Rezensionen immer unter dem Namen Wortverloren auf Instagram veröffentlicht, aber da ich dort von der Maximalen Beitragslänge eingeschränkt bin, habe ich mich für einen eigenen Blog entschieden.

Seit März 2021 bin ich nicht nur Bloggerin und begeisterte Leserin, sondern auch Autorin. Am 27.03.2021 ist nämlich mein erstes Buch „Hinter den kleinen Dingen“ erschienen.

Ich möchte auf meinem Blog gerne verschiedene Themen aufgreifen. Buchrezensionen, Brett-/ und Kartenspiele, kreative Projekte… Aber auch meine Situation als Frau und Mutter mit Lipödem. Sehr wichtig sind mir auch die Themen Autismus (speziell das Asperger Syndrom) und ADHS, weil sie meine Kinder und mich direkt betreffen und ich euch gerne an unserem Leben mit diesen „Handicaps“ teilnehmen lassen möchte.

Falls am Anfang alles noch etwas konfus erscheint, lacht darüber. Irgendwann bekomme ich es hin… 😉

Jetzt macht endlich die Schulen zu, verdammt!

So, mir reicht es jetzt, echt mal!

Gestern Abend gegen 23 Uhr kam die Mail der Schule: Klassen-Pooltests positiv. (Schon wieder!). ABER: Die Labore sind total überlastet, so dass schon seit Montag die Einzeltests der Kinder nicht mehr bearbeitet werden können. Wir haben also keine Ahnung, welches der Kinder positiv getestet wurde!

Konsequenz: die ganze Klasse muss zu Hause bleiben, bis wir per Mail erfahren, wie es nun weiter geht. Und das erfahren wir erst, wenn das Schulministerium die Schule informiert hat.

Ich verstehe nicht, warum nicht in den Grundschulen in den Distanzunterricht gewechselt wird! Die meisten Kinder im Grundschulalter sind ungeimpft. Und wenn eh immer die Klasse nach Hause geschickt wird, weil ja die Einzeltests nicht mehr ausgewertet werden können, soll man doch wenigstens geplant die Schulen dichtmachen und dafür sorgen, dass die Kinder ihre Arbeitsmaterial zu Hause haben!

Mich macht die ganze Situation so sauer!!!!

Und der ganze Hickhack, wer jetzt wann in Quarantäne muss! Wenn in meiner Familie jemand Corona bekäme, müssten meine jüngste Tochter (ungeimpft und genesen, golt aber ja nur 90 Tage) und der Bonussohn in Quarantäne (weil nur zweimal geimpft). Die Große und wir gar nicht, weil geimpft mit Booster. Der Sohn nicht, weil zweifach geimpft und genesen.

Oder doch nicht? Waaaaaahhhhhh! Wer soll denn da noch durchblicken?

Und was sagt Frau Gebauer dazu? Sie hat doch ihre ganze „Wir halten unbedingt am Präsenzunterricht fest“ Geschichte darauf aufgebaut, dass die Kinder so engmaschig getestet werden. Tja – nützt nur nichts, wenn die Test nicht mehr ausgewertet werden können, weil die Labore überlastet sind!

Nun ja, ist ja nicht das erste Mal, dass ihre tollen Pläne mit der Realität kollidieren!

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/corona-pcr-tests-lolli-schulen-kita-steigend-100.html

Ein Jugendbuch #gegendasvergessen: „Dunkelnacht“ von Kirsten Boie

Heute möchte ich euch ein Jugendbuch (empfohlen ab 15 Jahre) vorstellen, das tief bewegt und ebenso tief erschreckt, weil es sich zum größten Teil um eine wahre Geschichte handelt. Kirsten Boie hat, um sie zu erzählen,  drei fiktive Jugendliche gewählt, die sie die Gräueltaten hautnah miterleben lässt. Dadurch wird die Geschichte noch intensiver,  bringt aber durch die aufkommende Liebe zwischen Schorsch und Marie eine gewisse Hoffnung mit sich, einen Hauch von „die Liebe ist stärker als aller Hass“.

Boie erzählt in diesem Buch, was am Ende des Krieges, 2 Tage vor Hitlers Selbstmord, in der kleinen Stadt Penzberg in Bayern geschehen ist. Sie erzählt von der Hoffnung der Bewohner, dass der Krieg zu Ende ist. Vom Wissen, dass die Amerikaner fast schon vor den Toren stehen. Und davon, wie quasi im letzten Moment noch viele unschuldige Bewohner von Penzberg hingerichtet wurden von den Nazis. Ich möchte jetzt nicht zu viel erzählen,  da man das Buch einfach für sich stehen und auf sich wirken lassen sollte.

Und man sollte unbedingt das Nachwort lesen, in dem die Autorin klarstellt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, und das dieses „Endkriegsverbrechen“ sicher nicht das einzige war. Erschreckend ist besonders, dass keiner der Täter dafür verurteilt wurde!

Es ist wichtig, dass solche Taten nicht vergessen werden. Dass unsere Kinder und Jugendlichen davon erfahren und dass wir immer weiter und immer wieder darüber sprechen. Ein wirklich wichtiges Buch!

Kurzbeschreibung: „Weil auch in diesen Zeiten irgendwer das Richtige tun muss, einfach, weil es richtig ist.“ April, 1945. Alle spüren, dass der Krieg und die fürchterliche Ideologie der Nationalsozialisten kurz vor dem Ende stehen. Doch in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945, zwei Tage vor Hitlers Selbstmord, ereignet sich das dunkelste Kapitel der damals noch jungen Stadt Penzberg in Bayern. Denn während der einst von den Nazis abgesetzte Bürgermeister zurück ins Rathaus zieht, erlässt die Wehrmacht den Befehl, alle Widerständler sofort hinzurichten. Und zwischen allen Fronten stehen die Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl.

ISBN: 978-3-7512-0053-0

Seitenzahl: 112

Verlag: Oetinger

Preis: 13,00 Euro

Ein wirklich guter Thriller mit authentischem Protagonisten: „Martin Hais – Generation Z“ von Dennis Kornblum

Ich bin durch Zufall über den Autor dieses Buches gestolpert, weil er, wie mein Sohn, das Asperger Syndrom hat. Genau das gleiche trifft auch auf den Protagonisten dieses Thrillers zu, und genau das hat mich neugierig gemacht.

Ich habe schon andere Bücher gelesen mit Protagonisten, die dieses Syndrom haben. Zb. Die „Rosie“ Trilogie oder die Krimis um Leander Lost. Viele „typische“ Asperger Eigenschaften findet man in diesen Büchern auch, aber bei den Rosie Büchern wird das eher humorvoll dargestellt. Und bei Leander Lost wirkt er zwar etwas verschroben, hat aber auch besondere Fähigkeiten (z.B. fotografischen Gedächtnis).

Der Protagonist dieses Buches, Martin Hais, ist kein Superstar. Er hat Asperger und ist sich seiner Schwächen bewusst, hat sich sein Leben aber so eingerichtet, dass er gut zurecht kommt. Z.B. hat er als Psychologe und Lektor die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, wohnt so, dass er immer zu Fuß gehen kann und hat Katzen. Auch Freunde kommen in seinem Leben vor (zumindest ein richtiger), denen er sich öffnet und die seine Eigenarten akzeptieren.

Mir gefällt es unglaublich gut, wie authentisch dieser Charakter ist. Dem Autor ist es wirklich sehr gut gelungen, die Besonderheiten des Asperger Syndroms deutlich zu machen und darzustellen, wie es sich auf Martins Leben auswirkt. Dabei vergisst er weder Schwächen noch Stärken, was den Protagonisten sehr sympathisch macht. Auch als neuro-typischer Leser kann man nachvollziehen, wie Martin denkt und fühlt.

Der Fall um den es geht, also die Thriller Elemente des Buches, haben mir auch sehr gut gefallen. Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, und der Schreibstil gefällt mir!

Ich hoffe sehr darauf, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn ich bin gespannt, wie es mit Martin weitergeht.

Einziges Manko war für mich, dass die Schrift des Buches sehr klein ist, so dass ich nur bei starker Beleuchtung lesen könnte. Das war ziemlich anstrengend. Aber das fließt natürlich nicht in meine Bewertung ein.

Ich kann diesen Thriller also auf jeden Fall empfehlen!

Kurzbeschreibung: Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verhüllter Todesschütze hinterlässt Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkwürdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. Während der ermittelnde Kommissar Wójcik daran wenig interessiert ist, wird die aufgeweckte, extrovertierte Kioskbesitzerin Ina Ruíz, eine Zeugin des letzten Mordanschlags, die dem Killer bereits gegenübergestanden hat, auf Martins Theorie aufmerksam. Schließlich überredet sie ihn, mit ihr zusammen auf eigene Faust zu ermitteln, und Martin nimmt eher widerwillig eine große Herausforderung an: die Überwindung tiefsitzender Ängste, die sich nicht nur auf die Gefahr erstrecken, die von der Jagd auf einen Serienkiller ausgeht, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit mit einer attraktiven weiblichen Person.

ISBN: 978-3-347-35889-8

Seitenzahl: 392

Verlag: Tredition

Preis: 14,90 Euro

Die Upcratebox #29 ist angekommen

Die neue #upcratebox ist da!

Erstmal war ich enttäuscht über die hässliche Verpackung, aber ein Aufkleber darauf verspricht, dass es bald ein neues Design geben wird. Finde ich zwar nicht nötig, weil mir das alte schon sehr gut gefallen hat, aber ich bin gespannt.

Der Inhalt gefällt mir sehr gut, und das Motto diesmal lautet: „What can you see?“ Das beiliegende Kunstwerk ist diesmal eher abstrakt, und das mag ich auch sehr, weil es mir einfach Spaß macht, mit Materialien und Farbe zu experimentieren.

Die Box enthält 2 Soft Body Acrylfarben, sehr dunkle Farben. Dazu ein Weiß und ein neongelb. Diese Farben finde ich auf jeden Fall klasse. Und ein Spachtelmesser besitze ich auch noch nicht – für den gleichen Zweck habe ich immer gefaltetes Papier benutzt. Ein Pinsel und ein Bleistift komplettieren den Inhalt. Und natürlich fehlen auch nicht Sticker, Papier und die Bottlepost.

Ich weiß noch nicht, ob ich wieder versuche, ein Motiv zu malen oder tatsächlich eher schaue, wie ich etwas abstraktes aufs Papier bringe. Aber für mich hat sich auch diese Box wieder gelohnt und ich freue mich jeden Monat über mein Abo.

Mal schauen, ob meine große Tochter Lust hat, mit mir zu malen. Sie ist viel talentierter als ich und kennt sich auch mit Farben und deren Qualität besser aus. Allerdings zeichnet sie seit einiger Zeit lieber digital, was ich ja gar nicht kann. Und wo mir ganz klar die haptischen Erlebnisse fehlen würden. Wenn ich male, will ich das Papier führen – und schmutzige Hände bekommen!

Wimmelbücher

Der „Vater“ der Wimmelbücher, Ali Mitgutsch, ist vor einigen Tagen gestorben. Darum dachte ich mir, es ist eine gute Gelegenheit, zu dieser Art Bilderbücher mal einen Artikel zu schreiben. Aber hier erstmal ein Nachruf auf diesen großartigen Künstler;

Zum Tod von Ali Mitgutsch

Ich bin 1978 geboren und selber schon mit den Wimmelbüchern von Ali Mitgutsch aufgewachsen. Ich habe sie geliebt und kann mich noch gut erinnern, wie lange ich sie betrachten konnte, wie viel es zu entdecken gab und wie intensiv ich mich hinein geträumt habe und die einzelnen Szenen.

Darum war es nicht überraschend, dass diese Bücher mit der Geburt meiner Tochter wieder Einzug in mein Leben gehalten haben. Und auch sie – besonders aber einer meiner Söhne – haben die Bücher geliebt!

Ja, es gibt auch viele andere Wimmelbücher. Und auch Wimmel-Such-Bücher wie „Finde die Spur…“, schon für ganz Kleine ist es toll, Bücher zu betrachten, in denen es viel zu entdecken gibt.

Besonders die „Wimmlingen“ Bücher eroberten irgendwann den Markt, als mein Sohn klein war. Hier zog sich ein roter Faden durch alle Bücher. Es gab immer das gleiche Haus mit den gleichen Bewohnern und man begleitete sie durch die Jahreszeiten und durch Tag und Nacht. Die Bilder waren politisch korrekt, es gab nichts, was für Diskussionen sorgte. In diesen Büchern war alles friedlich und brav. Und wir mochten sie nie!

Bei Ali Mitgutsch war dagegen was los. Da sah man schon mal einen Piraten ins Meer pinkeln, Kinder haben sich geärgert und geprügelt, sind beim Schlittschuhfahren ins Eis eingebrochen usw. Diese Bücher waren voller Abenteuer, waren wild und auch stellten manche Eltern vor Herausforderungen, weil sie bei den Kindern Fragen aufgeworfen haben. Und nicht alle Eltern waren begeistert, auf dem Strandbild einen nackten Hintern zu entdecken. Aber ich glaube, genau das war es immer, war die Bücher von Ali Mitgutsch ausgemacht hat. Man erlebte Abenteuer, wenn man es betrachtet hat.

Über diesen Büchern haben meine Kinder viel und lange erzählt, gemeinsam entdeckt, uns Namen und Geschichten ausgedacht. Kein anderes Buch habe ich je als so wertvoll und vielseitig empfunden.

Irgendwann sind meine Kinder aus seinen Büchern hinausgewachsen. Aber Wimmelbücher gab es bei uns immer noch. Da war eine „Ich sehe was“ Reihe, in der mit Wimmelfotos gearbeitet wurde und man Aufgaben hatte, was man suchen musste. Auch eine tolle Idee, aber für die Fantasie der Kinder taten diese Bücher nichts. Dafür für die Konzentration.

Ähnlich beliebt wie die Bücher von Mitgutsch waren am Ende die „Walter“ Bücher. Die haben das Gewimmel nochmal auf ein ganz anderes Niveau gehoben. Hier konnte man auch unglaublich viel entdecken und hatte immer die gleichen Personen und Dinge, die man suchen musste. Und sie zu finden war echt nicht einfach. Mir selbst ist es längst nicht auf allen Bildern gelungen – meine Kinder waren da immer besser als ich. Und, ich gebe es zu, sie hatten auch mehr Geduld!

Wenn jedes Kind auf der Welt nur ein einziges Buch besitzen dürfte, wäre es für mich ein Wimmelbuch!

Mein Kinderbuch ist zurück aus dem Lektorat / My children’s book is back from editing

Vor ein paar Tagen ist mein Kinderbuch aus dem Lektorat zurück gekommen. Ich habe das bei meinem Lyrik-Buch ja schon einmal erlebt, aber da war es anders. Bei vielen Gedichten habe ich einfach ignoriert, was der Lektor geändert haben wollte, weil es sonst einfach meine Gedichte zu sehr verändert hätte – aber bei einem Prosatext ist das irgendwie anders.

Im ersten Moment war ich extrem erschrocken über die vielen Anmerkungen und Kommentare. Danach fiel ich erstmal in ein Loch, gefüllt mit Selbstzweifeln. Ich war überzeugt, dass mein Buch einfach schlecht ist und ich es aufgeben sollte. Ich habe mir also erstmal die Decke über die Ohren gezogen und es ignoriert.

Nun sind ein paar Tage vergangen und meine Einstellung hat sich verändert. Jetzt kann ich die Anmerkungen positiv aufnehmen und bin sicher, dass mein Buch gut ist – auch wenn ich es vielleicht noch gründlich schleifen muss. Aber ich bin sicher, dass es die Geschichte wert ist, sie zu überarbeiten und glaube auch daran, dass ich danach einen Verlag dafür finden werde!

Früher wäre ich nicht an diesen Punkt gekommen. Mein Selbstvertrauen war so schlecht, dass ich das Projekt einfach hätte verschwinden lassen. Und ziemlich sicher hätte ich mich nie wieder daran gewagt, ein Buch zu schreiben.

Heute bin ich ein viel glücklicher Mensch als früher, habe die Unterstützung meiner Liebsten und meiner Kinder, habe eine Lektorin, die mir sagt, dass sie an mich glaubt. Und ich kann dies alles annehmen. Dafür bin ich unglaublich dankbar!

Ich denke, dass ich für die Überarbeitung eine ganze Weile brauchen werde, aber ich sage mir ganz deutlich, dass das okay ist. Ich habe keinen Abgabetermin, stehe nicht unter Zeitdruck. Die Geschichte darf reifen. Und ich mit ihr.

Und nebenbei schreibe ich an meinen anderen Geschichten weiter, denn ich glaube daran, dass ich es kann. Welch ein Geschenk dieses Gefühl doch ist!



A few days ago, my children’s book came back from the editor. I’ve been through this before with my poetry book, but it was different then. With many poems I simply ignored what the editor wanted changed, because otherwise it would have simply changed my poems too much – but with a prose text it’s somehow different.

At first I was extremely shocked by all the notes and comments. After that, I fell into a hole for a while, filled with self-doubt. I was convinced that my book was just bad and that I should give up on it. So I pulled the covers over my ears for the time being and ignored it.

Now a few days have passed and my attitude has changed. Now I can take the comments positively and feel confident that my book is good – even though I may have to grind it thoroughly. But I’m sure the story is worth revising, and I also believe I’ll find a publisher for it afterwards!

I wouldn’t have gotten to this point in the past. My confidence was so low that I would have just let the project disappear. And pretty sure I would never have dared to write a book again.

Today I’m a much happier person than I used to be, have the support of my loved ones and my children, have an editor who tells me she believes in me. And I can embrace all of this. I am incredibly grateful for that!

I think it’s going to take me quite a while to revise, but I’m telling myself very clearly that that’s okay. I don’t have a deadline, I’m not under time pressure. The story is allowed to mature. And I with it.

And along the way, I continue to write my other stories, because I believe I can. What a gift this feeling is!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Ein spannender und super aktueller Ökothriller: „Der vierte Spatz“ von Jan Zweyer

Für mich wurde es mal wieder Zeit für einen Thriller, und „Der Spatz“ lag schon eine ganze Weile auf meinem SuB, weil mich der Titel irgendwie nicht gecatcht hat. Aber beim Lesen wurde mir klar, dass es tatsächlich der perfekte Titel für dieses Buch ist.

Nach einem Unfall in einem biologischen Labor gelangt ein mutiertes Virus in die Natur, das unaufhaltsam alle Vögel ausrottet. Im Verlauf des Buches wird auf erschreckende Weise deutlich, qelche Konsequenzen dies für uns Menschen hat…

Während der Corona Pandemie trifft dieser Thriller absolut den Nerv der Zeit. Vom Stil her erinnerte er mich an „Blackout“, auch ein Buch, dass wachgerüttelt hat. „Der vierte Spatz“ ist sehr gut geschrieben,  die Spannung wird von Anfang an super aufgebaut, allerdings schwächelt es zum Ende hin etwas und wurde mir persönlich etwas zu schnell zu Ende gebracht. Das störte aber nicht, ich habe es dennoch mir Genuss gelesen und kann es euch definitiv empfehlen.

Kurzbeschreibung: Durch einen Unfall gelangt aus einem Forschungslabor ein für Vögel hochansteckendes und tödliches Virus in die Umwelt. Innerhalb weniger Monate sterben daran fast alle Vögel auf der Erde. Die Folgen sind verheerend. Doch damit nicht genug: Sollte das Virus mutieren und auf den Menschen übergehen, wäre eine Pandemie kaum noch aufzuhalten.
Doch warum wurde überhaupt an diesem Virus geforscht?
Die Journalisten Karola Rothschild und Alex Stewart kommen einem Verbrechen auf die Spur, das nicht nur sie, sondern die gesamte Menschheit auszulöschen droht.

ISBN: 978-3-95761-190-1

Seitenzahl: 352

Verlag: Lago

Preis: 19,99 Euro

Die Macht der Lehrer und mein autistisches Kind

Mein autistischen Sohn ist heute wieder krank mit Bauchschmerzen. Zuerst habe ich gedacht, es liegt daran, dass er heute ein Portfolio abgeben muss. Aber das hat er fertig und schon online abgegeben.

Im Gespräch kam dann so nebenbei raus, dass es wieder Ärger mit der Geschichtslehrerin gibt. Diese Frau zerschießt mit ihrer Art ständig sämtliche Fortschritte, die mein Sohn, ich und die Schule gemeinsam erreichen!

Beim letzten Mal hat der Sohn vergessen, mir eine 5 im Geschichtstest zu zeigen. Sofort wurde er von ihr vor der Klasse bloßgestellt. Sie unterstellt ihm, er habe die 5 vor mir versteckt, weil er Angst hätte, Ärger zu bekommen und hat mich sogar angerufen, um meinen Sohn vorzuführen. Ihr Pech, dass die Kinder hier nie Ärger für schlechte Noten bekommen.

Nun hat er sein Geschichtsbuch verloren und wird deswegen von ihr fertig gemacht. Und ich bin so sauer! Soll sie mir doch die ISBN geben, dann kaufe ich das Buch neu und gut ist. Stattdessen beschimpft sie ihn vor der ganzen Klasse. Und sie WEISS, dass er Autist ist, dass wir gerade versuchen, einen Schulbegleiter zu bekommen, dass er „vetschusselt“ ist und schlecht in organisatorischen Dingen.

Mich macht es ehrlich sauer, dass mein Kind sich wegen ihr nicht in die Schule traut und Bauchschmerzen hat! Ich habe schon mit der Klassenlehrerin geredet, aber sie sagt, dass mit dieser Frau nicht zu reden ist.

Mein Bonussohn hat übrigens auch Angst vor dieser Lehrerin. Sie ist schon älter und sollte eigentlich schon längst in Rente sein – aber es gibt nunmal Lehrermangel!

Ich finde das echt schlimm: die Schule bemüht sich wirklich, meinen Sohn zu unterstützen. Unser aller erstes Ziel ist es, dass er es schafft, überhaupt regelmäßig in die Schule zu gehen. Und wenn er dann ein paar Tage geschafft hat, kommt die nächste Geschichtsstunde und die Lehrerin macht ihn so fertig, dass wir wieder auf Null zurückgeworfen werden.

Ich hoffe so sehr, dass wir bald die Schulbegleitung genehmigt bekommen und mein Sohn dann jemanden hat, der ihn in den Geschichtsstunden schützt und unterstützt.

Warum haben Lehrer nur so eine Macht? Noch immer????

Ein berührendes Buch: „Gefangen und frei. Der Buddhist in der Todeszelle. Eine wahre Geschichte.“ von David Sheff

An diesem Buch habe ich lange gelesen, weil es mich sehr berührt hat. Es ist eine wahre Geschichte und erzählt von Jarvis, einem Gefangenen im Todestrakt, der im Gefängnis zum praktizierenden Buddhisten wird und es dadurch schafft, sich selbst zu ändern.

Ich weiß nicht viel über den Buddhismus, darum war es für mich sehr spannend, ihn zusammen mit Jarvis kennenzulernen. Viele seiner Gefühle, wie z.B. Ängste und Panikattacken, kenne ich aus eigener Erfahrung und finde es sehr interessant, wie der Buddhismus damit umgeht und wie Meditation helfen kann, mit solchen Gefühlen umzugehen. Ich denke, damit werde ich mich noch intensiver beschäftigen.

Ich finde es großartig,  wie mächtig ein Glauben sein kann und wie viel Hilfe, Sicherheit und Halt er geben kann, auch in extremen Lebenssituationen oder/und schwierigen Umständen.

Kurzbeschreibung:

Dieses Buch zeigt lebhaft, dass selbst angesichts der größten Widrigkeiten, Mitgefühl und warmherzige Sorge um andere Frieden und innere Stärke bringen.“ Dalai Lama

Der New-York-Times Bestsellerautor David Sheff beschreibt die wahre Geschichte eines zum Tode Verurteilten, der im Gefängnis zum Buddhisten wurde.

Eine schreckliche Kindheit, die falschen Freunde und mehrere Straftaten – Jarvis Jay Masters Leben war geprägt von Hass und Gewalt. 1990 wird ihm ein Mord an einem Gefängniswärter angehängt, und er wird zum Tode verurteilt. Masters ist voller Wut, hat Panik-Attacken und weiß keinen Ausweg mehr. Bis er eines Tages den Rat bekommt, es mit Meditation zu versuchen. Zunächst zweifelt Masters an der Wirksamkeit des buddhistischen Weges und es graut ihm davor, die Augen im Gefängnis zu schließen. Doch eines Tages beginnt er dennoch zu meditieren und gewinnt eine völlig neue Sicht auf sein Leben.

Bestsellerautor David Sheff beschreibt Masters tiefgreifende Transformation vom Straftäter zu einem praktizierenden Buddhisten, der Gewalt auf dem Gefängnishof verhindert und Gefangenen – und Wachen – hilft, einen Sinn in ihrem Leben zu finden. Die Lehre des Buddhismus von einer völlig neuen, tief bewegenden Seite.

Die Reise eines Mannes, die tief berührt und klar macht: Du kannst frei sein, egal wo du bist. Dein Leben kann jeden Tag neu beginnen.

ISBN: 978-3-426-29314-0

Seitenzahl: 272

Verlag: O.W.Barth

Preis: 20,00 Euro

Ein Kochbuch von Just Spices: „Rezepte unter 30 Minuten“

Wir lieben schon seit einer ganzen Weile die Gewürzmischungen von Just Spices. Und mittlerweile haben wir schon einige Erfahrungen darin, welche Mischung zu welchem Gericht passt

Vor Weihnachten haben wir uns den Just Spices Adventskalender gegönnt, und da war dieses Kochbuch dabei, das uns wirklich gut gefällt.

Die Gerichte darin sind ziemlich einfach und gehen alle schnell, und darum gefallen sie ganz besonders unseren Teenies. Die drei haben Spaß am Kochen, aber gerade den Jungs fehlt noch die Erfahrung und dadurch auch häufig die Ideen. Und da kommt dieses Kochbuch gerade recht.

Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn eher darauf eingegangen würde, welche Gerichte man mit einer Gewürzmischung kochen kann – also quasi nach Gewürzen sortierte Rezepte. Aber das ist nur mein Empfinden.

Gerade für Kochanfänger ist dieses Kochbuch auf jeden Fall super!

Kurzbeschreibung: Du liebst das Kochen, hast im Alltag aber zu wenig Zeit dafür? Dann ist unser Kochbuch mit Rezepten unter 30 Minuten Deine Lösung. Für die Rezepte benötigst Du keine Spezialgerichte. Ob Snacks für zwischendurch, Meal-Prep-Gerichte oder fixe Hauptspeisen – dieses Kochbuch ist Dein treuer Begleiter in der Küche.

Preis: 24,99 Euro

Website: Just Spices