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Kinderbuch-Versteigerung für einen guten Zweck

Diese 3 Bücher biete ich heute an.

Ich unterstütze schon seit einer Weile den Verein https://www.inthokeniahilfe.de/

Dieser Verein sammelt Spenden, um alleinerziehende Mütter und ihre Kinder in Kenia zu helfen. Man kann jederzeit einfach so spenden, es ist aber auch möglich, Schul-, Miet- und Lebensmittelpatenschaften zu übernehmen.

Ich selbst spende monatlich 20 Euro für die Lebensmittelversorgung. Außerdem verkaufe ich meine gelesenen Bücher auf Booklooker und spende dann den Erlös daraus.

Nun habe ich mir überlegt, dass ich gerne einige der Rezensionsexemplare, die ich zu Hause habe, gegen eine Spende für die Inthokeniahilfe abgeben möchte. Wie bei einer Versteigerung bekommt derjenige das Buch, der die höchste Spende anbietet. Das Geld könnt ihr dann direkt selbst an die Inthokeniahilfe spenden (wenn ihr den Zuschlag bekommen habt) und mir einen Beleg darüber schicken. So könnt ihr sicher sein, dass ich das Geld wirklich nicht in die eigene Tasche stecke.

Ich hoffe, dass euch die Idee gefällt und möchte direkt mit den ersten 3 Kinderbüchern starten. Die Aktion für die 3 Bücher, für die jeweils separat „geboten“ werden kann, endet am 01.11.2022 um 18 Uhr.

Eine hoffnungsvolle Geschichte über Flucht
Ein Weihnachtsbuch über Toleranz, Liebe und Familie
Ein Buch über das Träumen

Startgebot für jedes Buch ist 1 Euro. Bitte schreibt in die Kommentare, wie hoch Eure Spende sein soll. Dann ist auch für jeden nachvollziehbar, wer die Bücher bekommt.

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Heute ist Releaseday! Die Anthologie „Autonomy“ist endlich da.

Heute hat das Warten endlich ein Ende: Ihr könnt unsere Anthologie Autonomy bei Amazon bestellen. Es ist als Taschenbuch und als Ebook erhältlich, und der Erlös geht zu 100% an ProFamila. Ich habe „mein“ Exemplar heute morgen schon bestellt – ja, auch wir Autoren bekommen keine kostenlose Exemplare, sondern wir bezahlen den gleichen Preis wie ihr.

Und darum geht es in diesem Buch:

Ihr findet in dieser tollen Anthologie 15 total unterschiedliche Geschichten von 15 Autor:innen. Die Themen sind teilweise verschieden wie Tag und Nacht, aber alle machen deutlich, wie wichtig und wertvoll ein selbstbestimmtes Leben ist.

Das Inhaltsverzeichnis

Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie euch unsere Anthologie gefallen wird. Und natürlich auch, wieviel Geld für ProFamilia zusammenkommen wird, denn ich bin froh, das wir mit unserem Verkaufserlös eine so wichtige Arbeit unterstützen können.

Wenn ihr die Anthologie gelesen habt, würden wir uns sehr über eine Rezension und persönliches Feedback freuen, denn es steckt viel Liebe und Herzblut in unseren Geschichten.

ISBN: 979-8828382859

Seitenzahl: 232

Preis: 14,99 Euro

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Autismus und Schule / Autism in school

Jedes neue Schuljahr startet für meinen autistischen Sohn mit extremem Stress.

Dieses Jahr ist es besonders schlimm, weil er einen neuen Klassenlehrer bekommt. Neue, fremde Situationen stressen ihn. Jedes Schuljahr gibt es neue Lehrer, evtl. einen neuen Klassenraum, einen neuen Stundenplan. Oft sind neue Kinder in der Klasse. Man muss sich aufs Neue einen Sitzplatz suchen. Das belastet meinen Sohn sehr.

Und für mich ist es auch jedes Mal Stress. Nicht alle Lehrer wissen Bescheid, dass er Autist ist. Nicht alle wissen, welche Nachteilsausgleiche ihm zugesichert wurden. Ich musste also bisher in jedem neuen Schuljahr mit fast jedem Lehrer reden – je nach Lehrerwunsch live, am Telefon oder per Mail. Und es zog sich meist Wochen hin, bis endlich alles mit allen geklärt war.

Doch dieses Schuljahr gibt es endlich einen Sonderpädagogen an der Realschule. Wir haben ihn schon kennengelernt, als mein Sohn noch in der Tagesklinik war und er ist wirklich engagiert. Er hat uns in den Ferien besucht und uns schon die Infos mitgebracht, welche Lehrer mein Sohn bekommt. Uns liegt der Stundenplan schon vor. Und wir haben gemeinsam nochmal eine Liste der Nachteilsausgleiche erstellt.

Er wird sich nun darum kümmern, alle Lehrer zu informieren. Er wird am ersten Tag meinen Sohn in Empfang nehmen und in den ersten Tag begleiten. Ich habe seine Handynummer, so dass ich ihn immer erreichen kann.

Und das alles ist eine unheimliche Erleichterung für mich! Zu wissen, dass da jemand ist, der uns unterstützt, der für meinen Sohn auch immer vor Ort ist und der als Bindeglied zwischen uns und den Lehrern agiert, macht es leichter, offen und positiv ins neue Schuljahr zu starten.
Ich weiß, dass das nicht alle unsere Probleme löst, aber es ist viel mehr, als wir bisher hatten!


Every new school year starts with extreme stress for my autistic son.

This year it is especially bad because he gets a new class teacher. New, unfamiliar situations stress him out. Every school year there are new teachers, possibly a new classroom, a new schedule. Often there are new children in the class. You have to look for a new seat. This puts a lot of stress on my son.

And for me it is also stressful every time. Not all teachers know that he is autistic. Not all of them know which disadvantage compensations he has been granted. So far, I have had to talk to almost every teacher in every new school year – live, on the phone or by mail, depending on the teacher’s wishes. And it usually dragged on for weeks until everything was finally settled with everyone.

But this school year, there is finally a special education teacher at the Realschule. We got to know him when my son was still in the day clinic and he is really committed. He visited us during the vacations and already brought us the info about which teachers my son will get. We already have the schedule. And we made a list of the disadvantage compensations together.

He will now take care of informing all teachers. He will receive my son on the first day and accompany him into the first day. I have his cell phone number so I can always reach him.

And all of this is an immense relief to me! Knowing that there is someone there to support us, who is also always on hand for my son, and who acts as a liaison between us and the teachers, makes it easier to start the new school year with an open mind and a positive attitude.
I know it doesn’t solve all of our problems, but it’s a lot more than we’ve had!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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Das ist also Inklusion? / So this is inclusion?

Unser Schulsystem… Ich hadere ja schon länger damit! Und nun stehen wir vor der Situation, dass mein Sohn Ende dieser Woche nach über 3 Monaten aus der Tagesklinik entlassen wird und wir bisher noch keinen neuen Schulplatz für ihn haben.

Mein Sohn ist Asperger Autist. Und er hat das Problem, in manchen Bereichen (Wissen, Sprache) an der Hochbegabung zu kratzen, in anderen Bereichen (Planung, Kurzzeitgedächtnis, Arbeitsabläufe) unterdurchschnittlich begabt zu sein. Leider sind genau diese Bereiche die, die in unserem Schulsystem benötigt werden. Und darum ist mein Sohn nicht in der Lage, in der Schule „abzuliefern“.

An einer Förderschule könnte auf seine Defizite eingegangen werden, er könnte dort lernen, sie auszugleichen oder sie trainieren. Gleichzeitig sind die Förderschulklassen viel kleiner, was auch gut für ihn wäre. Je weniger Kinder, desto weniger Unruhe/Lautstärke, desto weniger Reizüberflutung.

Auf einer Förderschule war er letzte Woche in ein Schulpraktikum gestartet, aber es stellte sich schon nach 2 Tagen heraus, dass er für diese Schule zu intelligent ist. Dort hätte er nur Hauptschulabschluss machen können, und von den Lehrern kam sehr schnell die Rückmeldung, dass dies die falsche Schule ist.

Wir bräuchten einen Platz an einer Förderschule, an der er die Möglichkeit hat, bis zum Abitur zu bleiben. Und davon gibt es in NRW nur eine, die erreichbar wäre (und das auch nur mit Fahrdienst). Aber dort einen Platz zu bekommen, scheint fast unmöglich zu sein. Die Tagesklinik hat schon Kontakt aufgenommen, das Jugendamt ebenso – die Rückmeldung der Schule ist ernüchternd, da sie so viele Anfragen haben, dass sie längst nicht alle Kinder aufnehmen können.

Für die Aufnahme muss ein AOSF Verfahren durchlaufen worden sein. Mein Sohn braucht die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Diesen Antrag hätte schon vor Wochen von der Heimatschule gestellt werden sollen (und wir dachten auch, das sei gemacht worden!), stattdessen haben wir am Freitag erfahren, dass die Unterlagen seit Wochen auf dem Tisch des Sonderpädagogen verstaubt sind. Er hat zwar jetzt versprochen, sich nächste Woche direkt dranzusetzen, aber so ein Feststellungsverfahren dauert Monate…

Klappt die Aufnahme auf der Förderschule nicht, muss mein Sohn zurück auf seine Realschule, die zwar bemüht ist, aber keinerlei Erfahrung mit Inklusion hat. Und obwohl wir Eltern, die Ärzte der Klinik, das Jugendamt und die Lehrerin der Klinikschule es überhaupt nicht für gut und sinnvoll halten, kann es sein, dass es so kommt…

Und ich frage mich: wie kann das sein? Wie kann es sein, dass ein Kind, das an einer normalen Regelschule nicht vernünftig beschult geschweige denn gefördert werden kann, trotzdem dort zur Schule gehen muss? Wieso gibt es so wenige Förderschulen für kognitiv starke Kinder? Wieso gibt es keine staatlichen oder wenigstens bezahlbaren Online-Schulen mit anerkanntem Abschluss? Wieso gibt es kleine Klassen und individuelle Förderung nur auf Privatschulen, die sich nicht jeder leisten kann?

Wie kann es sein, dass am Ende der Diagnostik, der Zeit in der Tagesklinik usw. das Ergebnis das ist, dass alles so bleibt wie es vorher war? Und zwar nicht, weil keiner eine Lösung weiß. Und auch nicht, weil weil es keine gäbe. Nein – nur weil in unserem Land Inklusion nur auf dem Papier funktioniert!

Meinem Sohn hat die Tagesklinik so gut getan – und nun besteht durch die Schulsituation die Gefahr, dass diese ganze positive Entwicklung wieder zurückgeworfen wird. Ich bin total frustriert, aber auch traurig und wütend. Bitte drückt uns ganz feste die Daumen für einen Platz an der Förderschule!


Our school system… I’ve been struggling with it for a while! And now we are faced with the situation that my son will be discharged from the day clinic at the end of next week after more than 3 months and we still don’t have a new school place for him.

My son is Asperger autistic. And he has the problem of scraping the edge of giftedness in some areas (knowledge, language) and being below average in others (planning, short term memory, work flow). Unfortunately, these are exactly the areas that are needed in our school system. And that is why my son is not able to „deliver“ at school.

At a special school, his deficits could be addressed, he could learn to compensate for them or train them there. At the same time, the special school classes are much smaller, which would also be good for him. The fewer children, the less restlessness/loudness, the less sensory overload.

He started a school placement at a special school last week, but it turned out after only 2 days that he is too intelligent for this school. He would only have been able to graduate from the Hauptschule, and the teachers quickly told him that this was the wrong school.

We would need a place at a special school where he has the opportunity to stay until the Abitur. And there is only one of these in NRW that is accessible (and only with a transport service). But getting a place there seems almost impossible. The day clinic has already been contacted, as has the Youth Welfare Office – the feedback from the school is sobering, as they have so many enquiries that they can’t take in all the children by a long shot.

For admission, an AOSF procedure must have been completed. My son needs to be assessed as having special educational needs. This application should have been made weeks ago by the home school (and we thought it had been!), but instead we found out on Friday that the documents have been gathering dust on the special needs teacher’s desk for weeks. He has now promised to get straight to it next week, but such an assessment procedure takes months…

If the admission to the special school doesn’t work out, my son has to go back to his secondary school, which tries hard but has no experience with inclusion. And although we parents, the doctors at the clinic, the youth welfare office and the teacher at the clinic school don’t think it’s a good or sensible idea at all, it could happen that way…

And I ask myself: how can that be? How can it be that a child who cannot be properly educated at a regular school, let alone be supported, still has to go to school there? Why are there so few special schools for cognitively strong children? Why are there no state-run or at least affordable online schools with recognised qualifications? Why are small classes and individual support only available at public schools that not everyone can afford?

How can it be that at the end of the diagnostics, the time in the day clinic etc. the result is that everything remains as it was before? And not because no one knows a solution. And not because there is no solution. No – only because in our country inclusion only works on paper!

The day clinic did my son so much good – and now, because of the school situation, there is a danger that all this positive development will be set back again. I am totally frustrated, but also sad and angry. Please keep your fingers crossed for a place at the special school!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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Wollt ihr mich bei der Veröffentlichung meines Kinderbuches unterstützen?

Bild gefunden auf pixabay

Ich habe mein erstes Kinderbuch fertig geschrieben. Und ich bin wirklich stolz darauf, dass ich es zu Ende gebracht habe, denn bisher landeten meine Geschichten alle unvollendet irgendwo im Nirgendwo.

Ich habe mir in den letzten Tagen einige Testleser gesucht, vor allem Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Dazu habe ich einen Fragebogen entworfen, um gezielt Feedback zu bekommen. Das werde ich dann sammeln und meine Rohfassung danach nochmal überarbeiten.

Und ich habe eine Lektorin gefunden, musste aber feststellen, dass ich mir ein Lektorat nicht leisten kann. Mal eben 1000 Euro aufbringen für ein Lektorat, ohne Garantie, dass ich so viel Geld mit den Buchverkäufen einnehmen könnte, ist einfach nicht möglich. Weil ich aber meinen Traum nicht aufgeben möchte, hat meine beste Freundin einen Spendenaufruf für mich erstellt, den ich euch hier gerne verlinken möchte.

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mich bei der Veröffentlichung meines Buches zu unterstützen? Ich würde mich sehr freuen, auch über kleine Beträge.

Hier geht es zur Spendensammlung

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit meinem Buch weitergeht. Und ich freue mich schon sehr darauf, dass meine 17 jährige Tochter sich an den Illustrationen versuchen möchte. Das wäre natürlich besonders toll – ein Buch als Mutter/Tochter Gespann herauszubringen!

Ich danke euch jetzt schon!

Eure Daniela

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Mein Buch endlich auch als Ebook

Nachdem mein Buch am 27.3.2021 als Taschenbuch erschienen war, musste ich noch einige Wochen auf das Ebook warten. Das hat mich etwas geärgert, weil das Ebook ja nun einmal günstiger ist als das Taschenbuch, aber nun gut… BoD hatte ja „gewarnt“, dass manche Vorgänge durch Corona länger dauern können.

Als mein Ebook dann endlich erschienen war, war es voller Fehler. Es gab plötzlich ein Inhaltsverzeichnis (aber nur mit den Gedichten, die auch eine Überschrift haben), obwohl es in meinem Original Manuskript keins gibt.

Dazu kam erst ein Gedicht, dann das Inhaltsverzeichnis, dann wieder Gedichte… aber teilweise wurden Gedichte aneinandergehangen, so dass man gar nicht mehr sehen konnte, wo ein Gedicht aufhörte und das nächste begann. Also habe ich es bei BoD reklamiert und wieder Wochenlang auf Rückmeldung gewartet.

Letzte Woche kam endlich die Nachricht, dass die Fehler nun behoben seien. Darum freue ich mich, euch jetzt erzählen zu können, dass ihr mein Buch nun auch für 3,99 Euro in allen Online Buchshops wie Thalia und Co. kaufen könnt.

Hier findet ihr das Ebook bei Amazon : Hinter den kleinen Dingen

Vielleicht habt ihr ja Lust, es zu lesen und zu rezensieren? Für Buchblogger habe ich auch noch ein paar Printausgaben hier – ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr eins haben möchtet!

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Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun…

Ein Leben lang
hab ich davon geträumt
ein Du zu sein

Heute war ich
ein Stolpern lang
ein Ich

Und noch eines…

Beim Blick durchs Fenster


Nebel –
nicht nur
draußen
denke ich

Und dass der Blick
nach innen
gleich aussähe

Meine Seele
ist voll
von Nebel

ist nebelübervoll
denke ich

Nun kommt noch eins von denen, mit denen ich den 2. Preis des Gedichtwettbewerbs (https:/www.litbox2.de/alle-beitraege-im-juni/)gewonnen habe:

Ob Amina und Mehdi aus
einem anderen
Land kommen
hat die Oma
meine kleine Tochter
gefragt

So ein Quatsch
hat mein Kind
geantwortet
Die sind doch in
meiner Klasse und
wohnen um die Ecke

ganz selbstverständlich
hat meine Tochter
das gesagt
ganz so
wie es ja auch ist

Und noch ein letztes, das ich für meine älteste Tochter geschrieben habe:

Für mein Kind

Eines Tages
wird es so sein
dass du gehst
in ein
eignes Leben
in eine
eigene Welt

doch da
wo unsere Welten
sich berühren
spürst du
hoffentlich
meine Liebe
die dich
noch immer
trägt

Ich bin die Autorin dieser Gedichte und bei mir liegt auch das Copyright. Wer jetzt Lust auf mein Buch bekommen hat, darf es gerne bei BoD oder bei mir bestellen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen!

Daniela Heinen: Hinter den kleinen Dingen

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Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest war es keine Absage, weil meine Gedichte nicht gefallen haben!

Jetzt habe ich also doch den Weg als Selfpublisher gewagt. Und heute kam die Nachricht, dass mein Buch bestellbar ist. Im Moment erst beim BoD Buchshop, aber in wenigen Tagen auch in lokalen Buchhandlungen und diversen Onlineshops. Ich freue mich wie verrückt!

So sieht mein Buch aus.

Jetzt suche ich nach Lesern bzw. Bloggern, die Lust haben, mein Buch zu rezensieren. Dafür stelle ich euch gerne eine Printversion meines Buches zur Verfügung. Schreibt mir doch bitte an schritt.atemzu.besenstrich@gmx.de ,wenn ihr Interesse habt, dabei mitzumachen und mich zu unterstützen.

ISBN: 9783753460376

Ich hoffe, ihr könnt Euch mit mir freuen, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin glücklich, habe aber auch etwas Angst, meine Werke nun öffentlich zu machen. Aber ich denke, dass das jedem/r Autor/in so geht. Mensch, ist das alles aufregend!!!

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Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

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Willkommen auf meinem Blog

Hallo zusammen, mein Name ist Daniela, ich werde im Juni 43 Jahre alt und bin schon seit einigen Monaten als Buchbloggerin aktiv. Bisher habe ich meine Rezensionen immer unter dem Namen Wortverloren auf Instagram veröffentlicht, aber da ich dort von der Maximalen Beitragslänge eingeschränkt bin, habe ich mich für einen eigenen Blog entschieden.

Seit März 2021 bin ich nicht nur Bloggerin und begeisterte Leserin, sondern auch Autorin. Am 27.03.2021 ist nämlich mein erstes Buch „Hinter den kleinen Dingen“ erschienen.

Ich möchte auf meinem Blog gerne verschiedene Themen aufgreifen. Buchrezensionen, Brett-/ und Kartenspiele, kreative Projekte… Aber auch meine Situation als Frau und Mutter mit Lipödem. Sehr wichtig sind mir auch die Themen Autismus (speziell das Asperger Syndrom) und ADHS, weil sie meine Kinder und mich direkt betreffen und ich euch gerne an unserem Leben mit diesen „Handicaps“ teilnehmen lassen möchte.

Falls am Anfang alles noch etwas konfus erscheint, lacht darüber. Irgendwann bekomme ich es hin… 😉

Zeit für eine weihnachtliche Krimi-Komödie: „Geld oder Lebkuchen“ von Dora Heldt (Hörbuch-Rezension)

„Geld oder Lebkuchen“ ist eine wirklich schöne Krimi-Komödie, die wunderbar in die friedliche Vorweihnachtszeit passt.

Es geht um eine Gruppe von Frauen, die sich jedes Jahr auf Weihnachten freuen. Sie organisieren einen Weihnachtsmarkt, sammeln Spenden für die Kinder eines Kinderclubs, da diese aus finanziell schlechten Verhältnissen kommen usw. Die Frauen gehen darin auf, doch Ernst, einer ihrer Ehemänner, hat auf das ganze TamTam eigentlich überhaupt keine Lust. Bis der Filialleiter der Bank, der jedes Jahr den Weihnachtsmann gespielt hat, plötzlich mit allen Spenden für die Kinder verschwunden ist. Da muss Ernst etwas tun! Und ein Bankraub ist doch eigentlich gar keine schlechte Idee, Oder?

Die Geschichte ist humorvoll, herzerwärmend und einfach schön. Die Charaktere sind sympathisch, und besonders der etwas grummelige Ernst hat schnell mein Herz gewonnen.

Die Sprecherin des Hörbuches macht einen super Job. Man kann ihr sehr gut zuhören, weil sie gut liest, passend die Stimmen verstellt und eine Stimme hat, der ich wirklich gerne zuhöre.

Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung für ein paar gemütliche, vorweihnachtliche Lese- oder Hörstunden.

Kurzbeschreibung: Es ist Advent auf Sylt. Ernst Mannsen hat zwar nichts gegen Weihnachten, aber die Insel ist ihm ohne Touristen zu leer, die Tage sind lang und dunkel. Seine Frau Gudrun freut sich hingegen auf den Weihnachtsmarkt, aufs Schmücken des Hauses und auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie. Als der gelangweilte Ernst erfährt, dass der Filialleiter der Bank mitsamt den Spenden für die bedürftigen Kinder verschwunden ist, ergreift er seine Chance auf Abwechslung: Er wird sich um das Problem kümmern! Und das Geld für die Weihnachtsgeschenke beschaffen. Sozusagen als Robin Hood von Sylt. Mit einigen Komplizen plant er einen großen Coup, der allerdings ganz anders läuft als geplant. I Die gleichnamige Buchausgabe erscheint bei dtv.

Länge: 392 Minuten

Preis: 13,99 Euro

ISBN: 978-3-423-28308-3

Seitenzahl: 272

Preis: 15,00 Euro

Eine ganz tolle Sachbuchreihe für Kinder über Künstler

Ich habe 2 kreative Kinder. Vor allem mein ältestes Kind hat eine große künstlerische Begabung und hat sich, als sie klein war, schon für Kunst interessiert. Wir hatten auch Kinderbücher zu diesem Thema, aber keins davon gefiel uns.

Darum waren wir sehr neugierig auf die neue Reihe des DK Verlags. Hier wird in jedem Buch ein Künstler oder eine Künstlerin vorgestellt. Wir können ihre Biografie lesen und erfahren eine Menge über ihre Mal- und Zeichenstile.

Sehr gelungen finde ich, dass auch die Illustrationen der Bücher passend zu den Malstilen der Künstler:innen sind. Und das die Kinder immer wieder direkt angesprochen und dazu angeregt werden, sich auch selbst künstlerisch auszuprobieren.

Auf den hinteren Seiten der Bücher finden wir Fotos einiger bekannter Gemälde der Künstler:innen, die auch während des vorangegangenen Erzähltextes schon erwähnt wurden.

Mir gefällt diese Buchreihe wirklich gut – im Februar 2023 erscheinen die nächsten 2 Bände über Makusai und Claude Monet. Darauf freuen wir uns schon.

Kurzbeschreibung:

Große Kunst mit Kindern entdecken 

Sonnenblumen, strahlende Farben und Menschen auf Feldern: Die Kunstwerke von Vincent van Gogh sind weltberühmt. Doch wie lebte der große Künstler? Woher nahm er seine Inspiration und wie sah seine Technik aus? Mit dieser eindrucksvoll illustrierten Biografie halten Kinder seitenweise spannende Kunstgeschichte in den Händen. Dabei tauchen sie nicht nur in das Leben des inspirierenden Künstlers ein, sondern erhalten auch viele praktische Anregungen, den einzigartigen Stil von Vincent van Gogh selbst auszuprobieren. 

Die Welt sehen mit den Augen von Vincent van Gogh

Vom unglücklichen Kunsthändler zum legendären Landschaftsmaler: Wie wurde aus dem jungen Vincent van Gogh einer der größten Künstler unserer Zeit? In diesem Kunstbuch begleiten ihn die Kinder auf seinem frühen Weg zur Malerei, gehen mit ihm die ersten Schritte seiner Karriere in der Kunstszene und ziehen mit ihm aufs Land, wo er schließlich zu seinem experimentellen Stil fand. Farbenfrohe Illustrationen bilden die wichtigsten Lebensstationen von Vincent van Gogh ab und vermitteln inspirierende Kunstgeschichte auf kindgerechte Art.

Große Kunstgeschichten für Kinder

Auch wenn Kinder Malen und Zeichnen lieben, können sie mit der Kunst im Museum oft wenig anfangen. Zusammen mit einem der weltweit größten Museen, dem Metropolitan Museum of Art (The MET) in New York, entstand diese Kunstbuch-Reihe, die Kindern die spannende Welt berühmter Künstler auf wunderbare Weise näherbringt. Im Mittelpunkt stehen die Biografien und Werke weltbekannter Maler wie Vincent van Gogh, dessen Leben eine Inspiration für die kreativen Künstler*innen von morgen ist. Ergänzt wird das Buch mit Tipps zur Porträtzeichnung und Anregungen für eigene Kunstwerke

Mit Kindern große Kunst erleben: Die farbenprächtig illustrierte Künstler-Biografie des berühmten Malers Vincent van Gogh.

Seitenzahl: 56

Verlag: DK verlag

Preis: 12,95 Euro

Eine tolle Sachbuchreihe für Erstleser aus dem DK Verlag

Sach-Geschichten für Erstleser heißt diese Reihe aus dem DK Verlag, die bei den Grundschulkindern in unserer Schulbücherei sehr beliebt ist.

Für Leseprofis gibt es auch Bücher über bekannte Persönlichkeiten, zB. Angela Merkel und Barack Obama.

Ich durfte die Bücher über 𝗔𝗻𝗻𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸 und 𝗔𝗹𝗯𝗲𝗿𝘁 𝗘𝗶𝗻𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻 lesen und möchte sie euch unbedingt empfehlen.

Die Leben von Anne Frank und Albert Einstein werden sachlich und kindgerecht erzählt. Zwischendurch gibt es Erklärungen zu Fachbegriffen, zusätzlich Fotos und Illustrationen, die den Sachtext auflockern und begreifbarer machen.

Die Kinder bekommen die nötigen geschichtlichen Hintergrundinformationen, um die Zusammenhänge gut verstehen zu können. Beide Bücher klingen nicht nach nur nach Sachbuch. Sie sind spannend geschrieben und erzählen die Lebensgeschichten zweier sehr interessanter Menschen.

Am Ende beider Bücher befinden sich Stammbäume, das Leben in einem Zeitstrahl dargestellt, Quizfragen, Fachbegriffe und Personenregister.

Ich finde sie sehr gelungen, meine Büchereikinder leihen sie regelmäßig aus, und auf der Wunschliste der Kinder stehen weitere Bücher aus dieser Reihe. Darum von mir definitiv eine Leseempfehlung!

Preis: 9,95 Euro

Verlag: DK Verlag

Seitenzahl: 128

Ein Abenteuer Thriller im Stil von Indiana Jones: „Das letzte Vermächtnis“ von Ernst Jakob

Ich muss zugeben, dass ich eher selten Abenteuer-Thriller lese. Ich weiß gar nicht warum, denn als Filme mag ich dieses Genre sehr gern.

Das Buch lag auch erstmal ein paar tage auf meinem SuB, bis ich damit angefangen habe. Und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Es geht um die Archäologin Jill Carter (die sicherlich gewollt ein bisschen Ähnlichkeit zu Indiana Jones hat), die zu Hilfe geholt wird, als die Freundin eines Bekannten entführt wird. Und obwohl sie nur hilft, weil sie dem bekannten noch einen Gefallen schuldig ist, gerät sie zusammen mit ihrem Assistenten Daniel in ein gefährliches und unerwartetes Abenteuer…

Ich mochte die Protagonistin Jill sehr gerne. Sie hat was drauf, will aber manchmal am liebsten mit dem Kopf durch die Wand und hat ihre Ecken und Kanten. Das machte sie mir sehr sympathisch. Auch die anderen Charaktere fand ich klasse, nur Daniel war mir etwas zu blass. Irgendwie hatte ich das ganze Buch über den Eindruck, er wird nur mitgeschleppt für die Aufgaben, die er zwischendurch bekommt. Aber sein Charakter blieb etwas oberflächlich. Das hat aber den Lesespaß nicht gestört.

Beeindruckt war ich von den Rätseln und geschichtlichen Fakten, die der Autor in seinem Buch benutzt hat. Keine Ahnung, ob alles so stimmt, aber für mich als Laie wirkte zumindest alles stimmig und passte sehr gut zusammen. Und der Plot konnte mich so manches Mal überraschen. So etwas mag ich sehr!

Mein Fazit: Ein richtig guter Abenteuer Roman, vor allem, wenn man Archäologie und Rätsel mag. Und so gut geschrieben, dass ich auf weitere Bücher des Autors gespannt bin.

Kurzbeschreibung:

Die waghalsige Jagd nach dem Schatz beginnt mit einer Entführung … Der Abenteuer-Thriller führt Jill Carter durch Ägypten über Griechenland bis nach Israel

Vor der erfahrenen Archäologin Jill Carter sind weder versteckte Grabkammern noch Geheimzugänge sicher. Doch auf der Suche nach den Überresten der legendären Bibliothek von Alexandria benötigen die Britin und ihr Team mehr als nur ein feines Gespür für verborgene Artefakte. Denn im Wettlauf gegen skrupellose Grabräuber beschützen tödliche Fallen den Schatz, Codes und Rätsel verschleiern den Pfad. Nur wer das Wissen über verblüffende Erfindungen aus dem Altertum besitzt, wird überleben. Eine abenteuerliche Reise voller Gefahren beginnt …

ISBN: 978-3-9877802-5-7

Seitenzahl: 452

Verlag: dp Verlag

Preis: 13,99 Euro

Ein schönes Bilderbuch zu einem noch schöneren Kinderfilm auf Netflix: „Rote Robin“ von Dan Ojari

Rote Robin ist eine Geschichte, die wunderbar in die Weihnachtszeit passt, weil sie in dieser Zeit spielt. Aber Weihnachten ist nicht Thema des Buches.

Es geht um das Rotkehlchenmädchen Robin, dass frisch geschlüpft von einer Mäusefamilie adoptiert wurde. Als sie größer wird, versucht sie immer mehr, wie eine Maus zu sein, was aber total schiefgeht, da sie einfach nicht wie eine Maus schleichen kann.

Am Ende lernt sie, dass sie keine Maus sein muss, um zu ihrer Familie zu gehören. Und dass sie auch als Vogel ihre Familie unterstützen kann. Sie muss sich nicht bemühen, anders zu sein, denn sie wird genau so geliebt, wie sie ist.

Eine wirklich schöne Geschichte. Es gibt auch einen ca. 30 minütigen Film zu diesem Buch auf Netflix, und den finde ich noch viel besser als das Buch, das die Geschichte doch sehr stark verkürzt erzählt. Für ganz junge Kinder ist das völlig okay, meine Tochter hätte sich aber ein „richtiges“ Buch zum Film gewünscht, in dem nicht so viel fehlt.

ISBN978-3-947066-22-3
Seitenzahl182
VerlagVerlag Monika Fuchs
Alter8 – 11 Jahre
Preis14,90 Euro

Ein sehr guter Debütroman: „Hund, Wolf, Schakal“ von Behzad Karim Khani

Aufgrund der aktuellen politischen Situation im Iran ist dieses Buch leider (wieder) aktuell. Ich habe es im Rahmen eines Lesekreises gelesen und bin froh darüber, denn wahrscheinlich wäre es sonst an mir vorbei gegangen.

Es geht in diesem Buch hauptsächlich um den Jungen Saam, der nach der Ermordung seiner Mutter im Iran mit seinem Vater und dem jüngeren Bruder Nima nach Deutschland flieht. In Berlin-Neukölln finden sie ein neues Zuhause, wobei man nicht den Eindruck hat, dass es wirklich ein Zuhause ist. Während der Vater sich anpasst und versucht, seine Familie als Taxifahrer durchzubringen, gerät Saam bald in schlechte Kreise. Sein Leben gerät in eine Abwärtsspirale aus Drogen und Gewalt und führt ihn schließlich sogar ins Gefängnis. Nima stürzt nicht ganz so tief ab, aber auch in seinem Leben geht einiges schief….

Mir hat der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt ungeschönt und deutlich und versteht es, Saams Situation sehr realistisch zu schildern. Das hat mich als Leser sehr oft betroffen gemacht. Das Ende des Buches ging mir dann leider zu schnell, hier ist viel Atmosphäre verlorengegangen. Das fand ich sehr schade.

Dennoch empfehle ich dieses Buch weiter, denn es ist ein toller Debütroman, der Aufmerksamkeit verdient und den ich sehr gerne gelesen habe.

Kurzbeschreibung:

Behzad Karim Khanis Debüt über das Schicksal zweier Brüder verbindet die Härte der Straße mit der Melancholie iranischer Prosa. „Zehnmal besser als jedes ‚4 Blocks‘.“ (Ijoma Mangold)
Nach der Hinrichtung der Mutter im Tumult der Iranischen 

Revolution fliehen der elfjährige Saam und sein kleiner Bruder Nima mit ihrem Vater nach Deutschland. Doppelt fremd im arabisch dominierten Neukölln, fristet der Vater ein Leben zwischen Taxifahren, Backgammon und Scham, während Saam versucht, die Rolle des Familienoberhaupts auszufüllen. Mit allen Mitteln erkämpft er sich Respekt unter den brutalen Straßengangs, um seinen Bruder Nima zu beschützen. Bis er eines Tages zu weit geht.
In seinem spektakulären Debüt schreibt Behzad Karim Khani über die komplizierten Schicksale von Revolutionären, Kleindealern und Messerstechern und entwickelt dabei einen ganz eigenen Sound, in dem sowohl die Melancholie iranischer Prosa als auch die Härte afroamerikanischen Raps anklingen.

ISBN: 978-3-446-27378-8

Seitenzahl: 288

Verlag: Hanser

Preis: 24,00 Euro

Eine moderne „doppeltes Lottchen“ Geschichte mit einer großen Portion Magie: „Magie hoch zwei. Operation Waldmeister“ von Sibylle Luig

Meine Tochter liebt ja das Buch „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner, ist aber sehr enttäuscht, dass es davon keine Fortsetzung gibt. Aber die haben wir hier quasi gefunden. Die Geschichte ist ähnlich – Elli und Idi wurden von ihren Eltern getrennt, als sie klein waren. Elli, unsere erste Protagonistin, die in diesem Buch die Hauptrolle spielt, lebt bei ihrer Mama, die ihr nie gesagt hat, wer ihr Vater ist und dass sie eine Zwillingsschwester hat, genau wie sie selbst. Elli findet das durch Zufall heraus. Und dann erfahren die beiden Mädchen auch noch, dass sie Hexen sind…..

Ich habe das Buch meiner Tochter vorgelesen, und wir lieben es beide. Es ist toll geschrieben, Elli und Idi, ihre Zwillingsschwester, sind unheimlich sympathisch. Die Tatsache, dass die beiden Hexen sind und ihre Kräfte durch Zufall entdecken (Natürlich gibt es dabei ziemlich viel Chaos!), ist spannend und zugleich lustig, denn es passieren natürlich ein paar unvorhergesehene Dinge.

Und meine Tochter liebt es, dass die Geschichte weitergeht. Und das nicht nur in diesem Buch, denn es gibt auch noch 2 Folgebände, die wir natürlich jetzt unbedingt auch noch lesen möchten. Wir sind total gespannt, wie es mit Elli und Idi weitergehen wird. Lernen sie ihre Oma und Tante kennen? Kommen die Eltern vielleicht doch wieder zusammen? Wie werden die freunde darauf reagieren, dass sie hexen können? Wir können es gar nicht erwarten, weiterzulesen!

ISBN978-3-947066-22-3
Seitenzahl182
VerlagVerlag Monika Fuchs
Alter8 – 11 Jahre
Preis14,90 Euro

Ein Bilderbuch gegen irrationale Ängste: „Wer niest denn da?“ von Afsaneh Sanei

Wer niest denn da?

Ist ein Bilderbuch, das perfekt in die Phantasiewelt von Kindern hineintaucht. Es geht um Finn, der mit deinen (Stoff-) Tierfreunden in der Badewanne spielt. Als sie ein lautes Geräusch hören, bekommen alle Angst und gehen der Sache gemeinsam auf den Grund, bis sie am Ende herausfinden, dass es gar nichts gibt, wovor sie sich fürchten müssen.

Eine tolle Geschichte, die zum einen zeigt, wie toll es ist, wenn man Freunde hat, die einem helfen. Und das von oft nur Angst vor etwas hat, weil es fremd ist und unerklärlich. Und sobald man der Sache auf den Grund geht und eine Erklärung findet, verschwindet auch die Angst.

Wieder ist das Buch wunderschön illustriert. Auch wenn die Protagonisten sich fürchten, sind die Bilder nicht beängstigend, im Gegenteil. Die Spannung baut sich sehr schön auf für die kleinen Leser und entlädt sich am Ende mit einem Lachen und Erleichterung. Sehr schön gemacht!

Kurzbeschreibung:

Ein kleiner Junge spielt mit seinen tierischen Freunden im Badezimmer. Plötzlich werden sie durch unheimliche Geräusche aus der Wand aufgeschreckt! Was ist das bloß? Neugierig macht sich der kleine Junge auf die Suche und entdeckt Erstaunliches! Ein lustiges Buch, das zeigt, wie Kinder mit Humor und Fantasie ihre Ängste überwinden können.

ISBN: 978-3-03934-027-9

Seitenzahl: 40

Verlag: Minedition

Alter: 3 – 6 Jahre

Preis: 18,00 Euro

Ein Kinderbuch über das Erinnern: „Deckel drauf und aufbewahrt“ von Vera Brosgol

Deckel drauf und aufbewahrt ist ein unheimlich liebenswertes Bilderbuch aus dem @emfverlag. Mich hat es aufgrund seiner Bilder auf den ersten Blick schon überzeugt. Sie sind großformatig, schlicht, farbenfroh, und ich finde es toll, dass die Protagonistin Frida BiPOC ist. Weil das einfach normal sein muss in Kinderbüchern.

Die Geschichte ist auch wunderschön, gerade weil auch sie so einfach ist: Frida sammelt mit ihrer Oma Blaubeeren und isst davon so viele sie kann. Als sie traurig ist, weil sie keine mehr schafft, erzählt ihr die Oma, dass sie Marmelade daraus machen und sie so aufbewahren können. Das bringt Frida auf die Idee, alles, was sie schön findet, in Einmachgläser zu stecken. Sie beginnt mit einem Keks, Spielzeug und anderen realistischen Dingen, aber später kommen Musik, Wolken, Mond, Sterne, der beste Freund und sogar die Oma dazu. Alles will Frida aufbewahren. Aber als Frida am Ende ganz alleine in ein Blaubeermarmeladenbrot beißt, fehlt die Oma und sie lässt sie wieder frei, weil sie gemerkt hat, dass man schöne Erinnerungen auch anders bewahren kann.

Ein sehr schönes Buch über das Festhalten und Loslassen, über Erinnerungen und wie sie funktionieren. Wir mögen es sehr!

Kurzbeschreibung:

Frida ist traurig, weil sie nicht alle köstlichen Blaubeeren essen kann, die sie gepflückt hat. Und nun muss sie ein ganzes Jahr warten, bis neue wachsen! Da erinnert ihre Oma sie daran, dass man

Blaubeeren in einem Glas als Marmelade einmachen und so sogar sehr lange genießen kann. Das bringt Frida auf eine fantastische Idee: Warum auf diese Weise nicht alle ihre Lieblingssachen aufbewahren? Nur stellt sich schnell heraus, dass alles aufzubewahren auch bedeutet, dass sie nichts mehr genießen kann. Und manches will auch nicht so recht in ein Marmeladenglas passen … Frida muss erkennen, dass einige Dinge am besten als Erinnerungen aufbewahrt werden sollten, um sich lange daran zu erfreuen.

In „Deckel drauf und aufbewahrt – Wie Frida ihre schönsten Erinnerungen bewahren wollte“ von der Caldecott-Preisträgerin Vera Brosgol findet ein junges Mädchen einen cleveren Weg, ihre Lieblingsdinge – und Menschen – für immer in ihrer Nähe zu behalten.

ISBN: 978-3-7459-1283-8

Seitenzahl: 48

Verlag: EMF Verlag

Alter: 3 – 6 Jahre

Preis: 15,00 Euro