Hervorgehoben

Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

Ein Kinderbuch??? „Aus verborgenen Orten“ von U. C. Ringuer

Dieser Thriller hat mich sehr interessiert. Zum einen, weil ich Rätsel sehr spannend finde und zum anderen, weil mich die historischen Aspekte sehr interessieren.

Die vom Ausbruch des Vesuv verschüttet antike Stadt, Ausgrabungen, Rätsel, ein Mord… Eine interessante Mischung!

Den Anfang des Buches fand ich klasse. Die Ortsbeschreibungen sind so gut und detailliert, dass man wirklich beim Lesen das Gefühl hat, selbst in Neapel zu sein.

Der etwas ältere Kommissar war mir sehr schnell sympathisch. Er ist kein Superman und auch kein Superhirn, was es leicht macht, ihn zu mögen.
Bei den anderen Charakteren fiel es mir sehr viel schwerer, eine Beziehung aufzubauen, sie bleiben für mein Empfinden zu oberflächlich.

Die Geschichte beginnt interessant, es baut sich relativ schnell Spannung auf. Aber diese Spannung wird leider nicht das ganze Buch über gehalten. Gerade in der Mitte gibt es zu wenig Spannung und zu wenig Action, es passiert alles nur theoretisch. Das liest sich etwas langweilig, so dass ich mehrfach überlegt habe, das Buch abzubrechen. Wenn man durchhält, wird es aber wieder besser.

Ich habe erst nach dem Lesen gesehen, dass dieses Buch für Leser zwischen 10 und 18 Jahren empfohlen wird und finde diese Empfehlung absolut unpassend. Für Kinder ist dieser Thriller viel zu langweilig, sogar wenn sie geschichtlich interessiert sind und die historischen Fakten sehr gut recherchiert wurden.

Kurzbeschreibung:

Im Stil von Name der Rose und Da Vinci Code entführt das Buch den Leser auf eine spannende Jagd nach einem mysteriösen Schriftstück, das in den Tiefen des vom Vesuv verschütteten Herculaneum verborgen zu sein scheint.

Die Geschichte beginnt, als Carabiniere Camarata mit einem Mord an einem bekannten Wissenschaftler konfrontiert wird, den ein greiser Archäologe in einem Tunnel in der Lava entdeckt. Er konsultiert Professor Cariello, der schon bald eigenartigen Hinweisen nach einem antiken Skelett nachgehen muss.

In einer berauschenden Atmosphäre, die sich des Kontrasts zwischen dem sonnenbeschienenen Golf von Neapel und den dunklen Gängen im Tuff des Vesuvs bedient, dreht sich die Handlung des Buches um tatsächliche historische Rätsel, abenteuerliche Detektivarbeit und eine romantische Affäre.

Die Geschichte beruht auf Tatsachen und wirft Licht auf wirkliche Geheimnisse, die bis heute nicht gelöst wurden.

Warum bin ich nicht „Auszeichnungskompatibel“?

Manchmal frage ich mich, warum ich so anders ticke als viele andere Menschen… Gerade was das Thema Auszeichnungen angeht.

Egal ob es um den Oscar, Buchpreise oder das Spiel des Jahres geht… Im Normalfall kann ich sicher sein, dass mir die Sachen nicht gefallen.

Gerade bei Filmen, die den Oscar gewonnen haben, kann ich nach jahrelangen Tests sagen, dass ich mit diesen Filmen absolut nichts anfangen kann. Zumindest im Bereich „bester Film“. Filmmusik usw. ist was anderes.

Ähnlich ist es bei ausgezeichneten Büchern. Z. B. steht „Die Infantin trägt den Scheitel links“ von Helene Adler auf der Auswahlliste für den österreichischen Buchpreis. Ich habe dieses Buch jetzt schon dreimal angefangen und immer wieder abgebrochen. Ich finde die Sprache, den Schreibstil, absolut bescheuert. Wie gewollt abgehoben und künstlerisch. Ich kann damit nichts anfangen!

Auch ein Buch, das zu seiner Zeit viele Preise gewonnen hat, war „Die Blechtrommel“ von Günter Grass. Ja, es ist Weltliteratur. Und ja, ich habe es gelesen. Aber ich kann es nicht leiden! Und das geht mir immer wieder so.

Nächster Punkt: Spiel des Jahres. Die Spiele, die da gewinnen (oder in den anderen Kategorien), kommen bei uns ganz selten auf den Tisch! Wir haben ein riesiges Spieleregal, ich bin immer informiert über neue Spiele, und wir schaffen auch relativ oft neue Spiele an. Aber tatsächlich meist welche ohne Auszeichnung…

Woran liegt diese fehlende Kompatibilität? Bin ich nicht mainstream genug? Oder sind die Gremien, die diese Preise vergeben, einfach viel intelligenter als ich und vermögen es, Dinge in den Werken zu erkennen, die ich nicht sehen kann?

Für Kinder im Vorschulalter: „Flo, der Flummi und das Schnack“ von diversen Autoren

Ich habe mittlerweile schon viele Jahre Erfahrung damit, Kindern aller Altersstufen vorzulesen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten kurzen Vorlesegeschichte für Kinder einfach nur unglaublich blöd und langweilig sind.
Die sind dann oft verpackt in Büchern mit 3 Minuten Geschichten zum Vorlesen oder 5 Minuten Geschichten usw. Und ich habe noch kein Kind kennengelernt, das diese Geschichten wirklich mochte und nicht lieber zu einem Bilderbuch gegriffen hätte.

Dieses Buch gefällt mir deutlich besser! Leider hat es nur sehr wenige Bilder, was gerade bei sehr jungen Kindern schwierig ist. Aber man findet zu jeder Geschichte ein sehr schönes, detailreiches Bild, dass man mit den Kindern gemeinsam entdecken kann.

Vor jeder Geschichte bekommt man die Information über die ungefähre Vorlesedauer und das empfohlene Alter (das meistens zwischen 4 und 6 Jahren liegt).

Die Geschichten sind alle wirklich kindgerecht geschrieben und passen zum angegebenen Alter. Das Schöne ist, dass viele Geschichten zum „weiterspinnen“ anregen. Man kann sich gemeinsam sehr schön überlegen, was noch weiter passieren könnte.

Ich finde das Buch als Vorlesebuch für Kinder im Kindergartenalter sehr gut geeinigt. Einige Geschichten haben auch meiner 7 jährigen Tochter noch gefallen. Und was ich ganz wichtig finde: Es macht auch Spaß, die Geschichten vorzulesen!

Kurzbeschreibung:

Das perfekte Vorlesebuch für Eltern mit Musik- und Literaturgeschmack!

Was haben Juli Zeh, Olli Schulz, Feridun Zaimoglu und Paul Maar gemeinsam? Eine große Fantasie, eine tolle Sprache und einen Platz in »Flo, der Flummi und das Schnack«, dem Vorlesebuch für Kinder und Eltern, die sich nicht langweilen möchten! NIDO, die Zeitschrift für junge Familien, räumte Ausgabe für Ausgabe ein paar Seiten frei für Schriftsteller*innen und Musiker*innen, für beliebte und bekannte Künst-ler*innen, die eine Vorlesegeschichte für Kinder schreiben durften. Entstanden sind wundervolle moderne Märchen, mal lustig, mal nachdenklich, mal zum Träumen. Sie handeln von Wollmäusen, vom König der Äpfel, vom Elefanten, der lesen lernen wollte, von langsamen Tigern, von Karl Sparka, der nicht malen kann, und von der Schildkröte Roswitha. Martina Liebig hat zu den Geschichten zauberhafte, detailreiche Bildwelten geschaffen, die das Buch für sich genommen schon zu einem außergewöhnlichen Kunstwerk und zum perfekten Geschenk machen.

Ein unscheinbarer Krimi: „Rotkäppchen muss sterben“ von Gisela Garnschröder

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Ostwestfalen Krimi. Man kann ihn gut lesen, er ist einfach und unkompliziert geschrieben.

Der Spannungsaufbau ist okay, allerdings wusste ich beim Lesen sehr schnell, wer der Täter war und wie das Buch ausgehen würde. Das war enttäuschend.

Auch die Charaktere bleiben eher farblos und unscheinbar, man baut nicht wirklich eine Bindung auf. Die Opfer sind sich zu ähnlich, wodurch sie einem als Leser relativ egal sind.

Fazit: Kann man lesen, vergisst man aber sehr schnell wieder.

Kurzbeschreibung:

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Kriminalkommissarin Hannah Seelfeld wird zu ihrem ersten Tatort gerufen. Die 23-jährige Maren Ochtmüller liegt tot im Flussbett der Dalke. Auf den ersten Blick wirkt es so, als sei sie ertrunken. Doch bald wird klar, die Studentin wurde vergiftet und dann in den Fluss geworfen. Es ist die erste Mordermittlung für Hannah Seelfeld und ihren Kollegen Felix Rohmann und es gibt kaum Spuren. Der einzige Hinweis ist ein Bild der Toten im Rotkäppchenkostüm. Als kurz darauf eine weitere junge Frau tot ist, wird klar, hier ist jemand auf einem Rachefeldzug. Der Druck wächst und die Zeit rennt den Ermittlern davon. Denn es scheint, dass der Mörder noch lange nicht fertig ist…

Ich will meine Kinder morgen nicht zur Schule schicken müssen!

Ja, ich gebe es zu: Ich habe Angst vor Corona. Meine Eltern waren/sind beide gerade daran erkrankt, und obwohl beide zum Glück keine starken Symptome haben, werde ich meine Angst nicht los. Und meine Kinder empfinden es ebenso.

Gestern mussten wir spontan einkaufen fahren, weil Freitag Abend von der Grundschule eine Mail kam, dass ab morgen neue Dinge Pflicht sind: Eine dicke Weste mit Kapuze, Handschuhe, warme Hausschuhe und eine Wolldecke. Und 3 Masken, davon 2, die in der Schule bleiben. Unterrichtet wird bei offenen Fenstern.

Und ich finde die Vorstellung, dass meine 7 jährige, der durch ihr ADHS das Stillsitzen eh sehr schwer fällt, den ganzen Tag dick eingemummelt in der Schule sitzen muss, nicht gerade toll.

Bei den großen Kindern gibt es jetzt wieder ständige Maskenpflicht, und sie sollen sich einen warmen Pulli mitbringen. (Und der wärmt dann wohl auch die Beine?!)

Ich ärgere mich, dass das mit der Digitalisierung immer noch nicht klappt. Hier in NRW stellt das Land „Logineo“ als Lernplattform zur Verfügung. Aber trotz einer 1 tägigen Lehrerfortbildung zu diesem Programm kommen die Lehrer auf der Realschule meiner Söhne nicht damit zurecht. Auf der Homepage bekommt man nur die Info, dass die Schule sich deshalb was anderes überlegen muss. Tja, das klappt ja schon seit März ganz super!

Ich bin total sauer, dass die Klassen nicht geteilt werden! Und ich bin sauer, dass die Digitalisierung nicht mit Hochdruck vorangetrieben wird! Ich bin stinksauer, dass die Lehrer nicht vernünftig geschult werden!

Ich glaube nicht daran, dass die jetzt getroffenen Maßnahmen die Infektionszahlen senken werden. Wer die AHA Regel jetzt nicht befolgt, tut das nicht aus Unwissenheit, sondern ganz bewusst. Da kann man auch täglich an die Vernunft der Bevölkerung appellieren. Das wird absolut nichts ändern!

Was bringt denn eine nächtliche Sperrstunde? Doch nur, dass die Leute sich privat treffen und sich dann halt im privaten Umfeld nicht an die Regeln halten.

Und obwohl so unglaublich viele Idioten draußen rumlaufen, darf ich meine Kinder nicht schützen und muss sie zur Schule schicken!

Ja, ich weiß, dass ein Lockdown für unsere Wirtschaft fatal wäre. Aber warum kann man Schulpflicht nicht in Bildungspflicht umwandeln und den Fokus auf die Digitalisierung legen?

Luftfilter für unsere Politiker wurden angeschafft und eingebaut… Und unsere Kinder sollen sich warm anziehen?! Ich bin sauer!

Daraus hätte man wirklich etwas machen können : „Cleanland“ von Martin Schäuble

Hätte ein tolles Jugendbuch werden können…

Wie man am Cover direkt sehen kann, ist das Thema dieses Buches aktuell. Es ist eine Dystopie, die in einer Zeit nach einer großen Pandemie spielt. Das fand ich sehr verlockend, weil ich dachte, daraus kann man wirklich etwas machen.

Aber leider wurde ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Es wirkt, als habe der Autor es mal eben ganz schnell geschrieben, um auf den Corona-Zug aufzuspringen und damit wenigstens schnell ein bißchen Geld zu verdienen. Die ganze Geschichte bleibt extrem oberflächlich und unemotional.

Viele Ideen sind wirklich klasse, Cleanland ist tatsächlich gut durchdacht, aber viel zu viele Fragen bleiben offen.
Die Charaktere sind mir zu oberflächlich, die Story wirkt sehr gehetzt und dadurch kann ich mich als Leser schlecht hineinversetzen. Dazu kommt, dass es ein sehr kuezes Buch ist, das man schnell gelesen hat.

Es hat mich unbefriedigt zurück gelassen mit dem Gedanken, dass die Geschichte wirklich Potential hätte, das aber leider absolut nicht genutzt wurde.

Kurzbeschreibung:

Spannend und hochaktuell: ein Jugendbuch über eine Gesellschaft, die sich nach der Pandemie zur Gesundheitsdiktatur gewandelt hat

Die 15-jährige Schilo wohnt in Cleanland – dem Land der Reinen. Dank moderner Technik und strenger Gesetze sind die Menschen hier geschützt vor Krankheiten aller Art. Nur eine einzige registrierte Freundin zu haben, rund um die Uhr überwacht zu werden und die eigene Großmutter nur durch eine Glasscheibe zu sehen – für Schilo ist das in Ordnung, Gesundheit hat nun mal ihren Preis. Doch dann erfährt die Familie ihrer Freundin die Härte des Regimes. Und Schilo verliebt sich in Toko, einen der Cleaner, die nachts Straßen und Gebäude desinfizieren müssen. Da begreift sie, wie hoch der Preis wirklich ist. Was ist wichtiger: die Gesundheit – oder die Freiheit?

Die Folgen einer Pandemie konsequent weitergedacht – vom Autor von »Endland«, »Die Scanner« und »Sein Reich«

Ein sehr schönes Buch: „Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne“ von Juliana Weinberg

Dieser Roman über Audrey Hepburn hat mir ausgesprochen gut gefallen!

Er ist wirklich gut geschrieben und hält sich, soweit ich es weiß und nachschlagen konnte, tatsächlich sehr nah an Hepburns Biografie. Das gefällt mir ausgesprochen gut!

Die Autorin hat es verstanden, Audrey Hepburn in diesem Buch wieder lebendig werden zu lassen.

Sie war eine interessante und ganz wundervoll emotionale Frau, der ihre Karriere weniger wichtig war als ihre Kinder. Leider hat sie in ihren ersten beiden Ehen nicht ihr Glück gefunden und hat sich gerade von ihrem ersten Mann, Mel Ferrer, sehr beeinflussen lassen. Vielleicht wäre sie glücklicher geworden, wenn sie weniger auf das Denken und Fühlen anderer Menschen bedacht gewesen wäre. Andererseits machte sie das aus.

Ich fand es wirklich spannend, dieses Buch über diese interessante Persönlichkeit zu lesen und freue mich jetzt darauf, ihre Filme noch einmal zu sehen.

Kurzbeschreibung: „Das Wichtigste ist, dein Leben zu genießen, glücklich zu sein, das ist alles, was zählt.“ Audrey Hepburn  
Niederlande 1944: Während der Zweite Weltkrieg Europa erschüttert, entdeckt die junge Audrey Hepburn ihre Liebe zum Tanz. Zwischen den Schrecken des Krieges und dem allgegenwärtigen Hunger träumt sie davon, Primballerina zu werden. Und obwohl dieser Traum bald platzt, lässt sie sich nicht entmutigen. Ihr neues Ziel: die Filmstudios von Amerika! Und tatsächlich bringt ihr Talent Audrey nach Hollywood. Schon bald spielt sie an der an der Seite von Größen wie Gregory Peck und Humphrey Bogart. Doch der strahlende Ort ihrer Träume verlangt ihr alles ab. Kann Audrey als Stern am Himmel Hollywoods glänzen, ohne sich selbst dabei zu verlieren?

Follow Friday – 23.10.2020

Autor oder Autorin? Von wem lest ihr lieber Bücher?

Das ist mir tatsächlich völlig egal! Wobei ich rein vom Gefühl her sagen würde, es kommt ganz aufs Genre an!

Im Bereich Kinderbücher lese ich deutlich mehr von Autorinnen. Da fallen mir jetzt auf Anhieb nur 4 Männer ein, deren Kinderbücher ich wirklich gern mag: Michael Ende, Ottfried Preußler, Paul Maar und Peter Härtling. Zumindest sind das die, von denen mir eigentlich alle ihre Kinderbücher gefallen.

Im Bereich Young adult lese ich eigentlich nur Bücher von Frauen. Eigentlich fast im gesamten Bereich der Jugendbücher.

Belletristik auch viele Männer, genauso bei Krimis/Thrillern. Da gibt es zwar auch tolle Autorinnen, deren Buchreihen ich sehr mag, wie z. B. Nele Neuhaus, Tess Gerritsen, Elizabeth George, aber tatsächlich gefallen mir von Männern geschriebene Thriller oft besser. Zumindest bei Einzeltiteln. Buchreihen lese ich wiederum eher von Frauen.

Historische Romane lese ich eher von Frauen, Liebesromane auch.

Bei Lyrik hält es sich ziemlich die Waage…

Aber das ist tatsächlich bei mir alles Zufall. Ich suche selten Bücher nach Autor*inn aus.

Gelungener Auftakt einer Buchreihe: „Midnight chronicles – Schatten Blick“ von Bianca Iosivoni, Laura Kneidl

„Midnight Chronicles – Schatten Blick“ ist der Auftakt einer neuen Young adult Buchreihe. Bisher sind in dieser Reihe 6 Bücher angekündigt.

Dieser Auftakt hat mir richtig gut gefallen, so dass ich gespannt auf den nächsten Band warte! Das Buch ist vom ersten Moment an spannend und schafft es auch, die Spannung dauerhaft zu halten. Es ist richtig gut geschrieben und enthält so viele „Geheimnisse“, die noch nicht aufgeklärt werden, dass man am liebsten sofort mit Band 2 weitermachen möchte.

Die Geschichte ist gut durchdacht, logisch und stimmig, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und haben Tiefe. Es fällt mir als Leser leicht, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Es handelt sich zwar um Fantasy, spielt aber in unserer Welt, wodurch es mich persönlich gut abholt. Ich stehe nur nicht auf komplett fantastische Welten.

Also ein aus meiner Sicht lesenswerter Einstieg in eine neue Fantasy Reihe!

Kurzbeschreibung:

Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.

Der Auftakt der Midnight Chronicles

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich – sondern auch für ihr Leben…

Nach langer Zeit mal wieder Panikattacken

Ich habe es noch nicht erzählt, aber außer dem Lipödem habe ich in meinem Leben noch andere Baustellen. Ich habe Depressionen und Angst Störungen, bin hochsensibel und wahrscheinlich Asperger Autistin. Lange Zeit ist es mit Antidepressiva ganz gut gelaufen, aber heute wurde dann irgendwie alles zuviel.

Der Termin, an dem ich mit meinem Sohn für eine Woche stationär in eine neurologische Klinik muss, rückt langsam näher und macht mir genauso viel Angst wie meinem Sohn.

Meine Eltern sind jetzt beide Corona positiv und die steigenden Fälle machen mir große Angst. Vor allem, weil ab Montag meine Kinder wieder zur Schule müssen.

Wenn ich angespannt bin, spanne ich mich an und habe dann irgendwann solche harten Verspannungen im Rücken, dass sie ohne Schmerztablette nicht mehr zu ertragen sind. Dann kann ich nicht mal den EBook Reader ohne Schmerzen halten und weiß nicht, wie ich sitzen, liegen, gehen soll.

Im Moment ist das wieder so, und die Verspannungen führen zu Atemnot und zu Panikattacken. Und durch die Panikattacken verspanne ich noch mehr.

Ich möchte jetzt gerne bei milden 25 Grad irgendwo an einem menschenleeren Strand sitzen und aufs Meer schauen. Und alles, was ich höre ist das Rauschen der Wellen und das Geschrei der Möwen…