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Mein Buch endlich auch als Ebook

Nachdem mein Buch am 27.3.2021 als Taschenbuch erschienen war, musste ich noch einige Wochen auf das Ebook warten. Das hat mich etwas geärgert, weil das Ebook ja nun einmal günstiger ist als das Taschenbuch, aber nun gut… BoD hatte ja „gewarnt“, dass manche Vorgänge durch Corona länger dauern können.

Als mein Ebook dann endlich erschienen war, war es voller Fehler. Es gab plötzlich ein Inhaltsverzeichnis (aber nur mit den Gedichten, die auch eine Überschrift haben), obwohl es in meinem Original Manuskript keins gibt.

Dazu kam erst ein Gedicht, dann das Inhaltsverzeichnis, dann wieder Gedichte… aber teilweise wurden Gedichte aneinandergehangen, so dass man gar nicht mehr sehen konnte, wo ein Gedicht aufhörte und das nächste begann. Also habe ich es bei BoD reklamiert und wieder Wochenlang auf Rückmeldung gewartet.

Letzte Woche kam endlich die Nachricht, dass die Fehler nun behoben seien. Darum freue ich mich, euch jetzt erzählen zu können, dass ihr mein Buch nun auch für 3,99 Euro in allen Online Buchshops wie Thalia und Co. kaufen könnt.

Hier findet ihr das Ebook bei Amazon : Hinter den kleinen Dingen

Vielleicht habt ihr ja Lust, es zu lesen und zu rezensieren? Für Buchblogger habe ich auch noch ein paar Printausgaben hier – ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr eins haben möchtet!

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Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun…

Ein Leben lang
hab ich davon geträumt
ein Du zu sein

Heute war ich
ein Stolpern lang
ein Ich

Und noch eines…

Beim Blick durchs Fenster


Nebel –
nicht nur
draußen
denke ich

Und dass der Blick
nach innen
gleich aussähe

Meine Seele
ist voll
von Nebel

ist nebelübervoll
denke ich

Nun kommt noch eins von denen, mit denen ich den 2. Preis des Gedichtwettbewerbs (https:/www.litbox2.de/alle-beitraege-im-juni/)gewonnen habe:

Ob Amina und Mehdi aus
einem anderen
Land kommen
hat die Oma
meine kleine Tochter
gefragt

So ein Quatsch
hat mein Kind
geantwortet
Die sind doch in
meiner Klasse und
wohnen um die Ecke

ganz selbstverständlich
hat meine Tochter
das gesagt
ganz so
wie es ja auch ist

Und noch ein letztes, das ich für meine älteste Tochter geschrieben habe:

Für mein Kind

Eines Tages
wird es so sein
dass du gehst
in ein
eignes Leben
in eine
eigene Welt

doch da
wo unsere Welten
sich berühren
spürst du
hoffentlich
meine Liebe
die dich
noch immer
trägt

Ich bin die Autorin dieser Gedichte und bei mir liegt auch das Copyright. Wer jetzt Lust auf mein Buch bekommen hat, darf es gerne bei BoD oder bei mir bestellen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen!

Daniela Heinen: Hinter den kleinen Dingen

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Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest war es keine Absage, weil meine Gedichte nicht gefallen haben!

Jetzt habe ich also doch den Weg als Selfpublisher gewagt. Und heute kam die Nachricht, dass mein Buch bestellbar ist. Im Moment erst beim BoD Buchshop, aber in wenigen Tagen auch in lokalen Buchhandlungen und diversen Onlineshops. Ich freue mich wie verrückt!

So sieht mein Buch aus.

Jetzt suche ich nach Lesern bzw. Bloggern, die Lust haben, mein Buch zu rezensieren. Dafür stelle ich euch gerne eine Printversion meines Buches zur Verfügung. Schreibt mir doch bitte an schritt.atemzu.besenstrich@gmx.de ,wenn ihr Interesse habt, dabei mitzumachen und mich zu unterstützen.

ISBN: 9783753460376

Ich hoffe, ihr könnt Euch mit mir freuen, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin glücklich, habe aber auch etwas Angst, meine Werke nun öffentlich zu machen. Aber ich denke, dass das jedem/r Autor/in so geht. Mensch, ist das alles aufregend!!!

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Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

Ein schönes Spiel für die ganze Familie: „Bzzzz – Königreich der Bienen“

Wir haben das Wochenende mal wieder genutzt, um ein paar Spiele auszuprobieren. Unter anderem kam das Kartenspiel „Bzzzz“ auf den Tisch. Ein Spiel, das ich eigentlich nur gekauft habe, weil ich mich in die unglaublich schön illustrierten Karten verliebt hatte.

Es ist ein wirklich einfaches Spiel ab 6 Jahren und eine Runde dauert auch nur ca. 15 Minuten. Die Karten sind wunderschön, hochwertig und auch haptisch sehr schön. Zusätzlich gibt es noch „Diamanten“ – Pollensteine in 4 verschiedenen Farben. Die kamen bei uns auch gut an, denn hübsches Material mögen wir immer.

Das Spielprinzip ist einfach: Entweder man nimmt 2 Sammelkarten, wählt eine aus und legt die andere wieder ab. Auf der Karte sieht man, welche Pollen man sammeln darf, die nimmt man sich. ODER man kauft mit seinen gesammelten Pollen eine Honigkarte, die eine bestimmte Anzahl Siegpunkte wert ist.

Wenn alle Honigkarten gekauft sind, endet das Spiel, und gewonnen hat der, der sie meisten Siegpunkte hat.

Es gibt noch Bienenstockkarten für extra Punkte, um das Spiel ein ganz kleines bißchen schwerer zu machen, aber wir haben erstmal nur die Grundvariante ausprobiert.

Das Spiel ist wirklich sehr einfach – man könnte es wahrscheinlich auch schon mit Grundschulkindern spielen. Allerdings stehen auf manchen Karten Effekte drauf, die die Karten auslösen. Da wäre es schon nicht schlecht, wenn die Kinder lesen könnten. Kinder, die regelmäßiges Spielen gewöhnt sind, werden aber mit den Regeln keine Probleme haben.

Unser Fazit: Ein wirklich hübsches Spiel, für uns aber definitiv zu langweilig. Wir spielen viel und gerne, dadurch war das Spiel leider gar keine Herausforderung für uns. Wir werden es wahrscheinlich nicht nochmal spielen. Auch wenn es wegen Schönheit im Regal bleiben darf.

Preis: ca. 18,00 (www.spiele-offensive.de)

Hier könnt ihr euch ein Video zu dem Spiel anschauen

Eine neue Fantasyreihe für Kinder ab 11 Jahre: „Tale of Magic: Die Legende der Magie. Band 1: Eine geheimnisvolle Akademie“ von Chris Colfer

Dieses Buch habe ich gemeinsam mit meinem fast 13 jährigen Sohn gelesen. Er ist ein großer Fantasy Fan und liebt vor allem Buchreihen wie Woodwalkers oder Warrior Cats etc. Da „Tale of Magic“ deutlich als Beginn einer neuen Reihe gekennzeichnet war und gut in sein Lieblingsgenre passt, haben wir uns entschieden, es zu lesen.

Da wir die Reihe „Land of stories“ bisher nicht kannten, dauerte es etwas, bis wir raushatten, dass dieses Buch so etwas wie die Vorgeschichte dazu ist. Und es gab bei uns dadurch natürlich auch keinen Aha-Effekt bei irgendwelchen Figuren. Ich denke, man muss die andere Reihe nicht zuerst gelesen haben, kann mir aber gut vorstellen, dass „Tale of Magic“ dadurch gewinnt, wenn man z.B. eine der Figuren in ihrer Kindheit und Jugend erkennt und erlebt.

Mein Sohn und ich fanden beide das Buch am Anfang sehr langweilig. Ungefähr das erste Drittel zog sich sehr hin, und es dauerte lange, bis sich Spannung aufbaute. Wenn die Geschichte einmal an Fahrt aufgenommen hat, bleibt man auch am Ball, aber mein Sohn war ein paarmal aus Langeweile versucht, es abzubrechen. Wir haben es dann aber doch zu Ende gelesen, sind uns aber einig, die Reihe nicht weiterlesen zu wollen, auch wenn das Buch durchaus ein paar schöne Stellen hat.

Es ist leicht zu lesen und greift auch eine Menge Dinge auf, über die man mit Kindern unbedingt sprechen sollte (wie Diskriminierung, Vorurteile etc.), aber so wirklich überzeugen konnte es uns nicht.

Kurzbeschreibung: Brystal Evergreen liebt Bücher – doch in ihrer Heimat, dem Südlichen Königreich, dürfen Mädchen und Frauen nicht lesen. Als sie trotzdem an ein geheimnisvolles Buchs gerät, ändert sich ihr Leben für immer: Brystal erfährt, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Sie wird an der Akademie der charismatischen Madame Weatherberry aufgenommen, wo sie in guter Magie ausgebildet wird. Aber auch die magische Gemeinschaft kennt Unterdrückung: Eine Hexe aus dem Nördlichen Königreich unterwirft die Menschen mit böser Zauberkraft.
Und nur eine hat die mächtige Gabe, sie aufzuhalten: Brystal Evergreen!

ISBN: 978-3-7373-5784-5

Seitenzahl: 464

Verlag: FISCHER Sauerländer

Preis: 18,00 Euro

Ein feministischer Roman aus Japan: „Brüste und Eier“ von Mieko Kawakami

Dieses Buch macht natürlich erstmal über seinen markanten Titel auf sich aufmerksam. Und tatsächlich passt der Titel auch sehr gut, denn im Großen und Ganzen dreht sich in diesem Roman alles um Brüste und Eierstöcke.

Als Leser wird man in das moderne Japan entführt, die Protagonistin Natsuko erzählt aus ihrem Leben. Und aus dem Leben ihrer Schwester, einer alleinerziehenden Mutter, die als Hostess arbeitet und darauf fixiert ist, sich einer Brust OP zu unterziehen, um sich dem gängigen Schönheitsideal anzupassen. Darum dreht sich in ihrem Leben gerade alles – während die Beziehung zu ihrer 12 jährigen Tochter Midoriko von großer Distanz geprägt ist. Diese äußert sich auch darin, dass Midoriko nicht mehr mit ihr redet.

Während die Mutter sich mit ihren Brüsten beschäftigt, dreht sich Midorikos Leben und Gedanken gerade voll um die Pubertät und die Veränderungen ihres Körpers, mit denen sie noch nicht zurechtkommt. Da sie aber niemanden zum Reden hat, schreibt sie Tagebuch – so dass wir Leser ihre Gedanken und Gefühle erfahren können.

Im zweiten Teil des Buches geht es dann hauptsächlich um Natsuko selbst. Ende 30, kinderlos und unsicher über ihre Rolle in der Gesellschaft. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema künstliche Befruchtung und verschafft uns Lesern damit einen intensiven Einblick in die japanische Gesellschaft.

Während ich die Geschichten von Natsuko und ihrer Familie alleine eher langweilig gefunden hätte, hat die Autorin es durch diese Frauen geschafft, ein sehr klares Bild der Frau in der modernen japanischen Gesellschaft zu zeichnen. Sehr detailliert und anschaulich erweckt sie die für mich fremde Kultur zum Leben. Und dieses Leseerlebnis fand ich wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr. Er ist schnörkellos, auf den Punkt gebracht und ehrlich. Und während sie über Themen schreibt, über die man in Japan eher nicht spricht, bringt sie sie genau auf den Punkt. Das hat mich wirklich beeindruckt.
Ich denke, den Namen Mieko Kawakami sollte man sich merken.

Kurzbeschreibung: An einem drückend heißen Sommertag wird die dreißigjährige Natsuko von ihrer älteren Schwester Makiko und deren Tochter Midoriko in Tokio besucht. Makiko, die mit zunehmendem Alter mit ihrem sich verändernden Körper nicht zurechtkommt, ist davon besessen, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen. Währenddessen ist ihre zwölfjährige Tochter Midoriko von der einsetzenden Pubertät überfordert und sieht sich außerstande, in einer Gesellschaft, die alles Intime und Körperliche tabuisiert, ihre Ängste, Bedürfnisse und Fragen offen zu kommunizieren. Und auch die asexuelle Natsuko hadert mit der Frage, welche Rolle noch bleibt – als unverheiratete Frau, die nicht mehr Tochter ist und vielleicht nie Mutter sein wird.
Rasant und radikal widmet sich Mieko Kawakami der Diskriminierung von Frauen und damit einhergehenden Fragen nach sozialem Geschlecht, Schönheitsnormen sowie dem Alterungsprozess des weiblichen Körpers – und wagt es zu fragen, welchen Wert Frauen in der Gesellschaft haben, wenn sie sich all diesen Erwartungen widersetzen.

ISBN: 978-3-8321-8373-8

Seitenzahl: 496

Verlag: DUMONT

Preis: 24,00 Euro

Wahrlich kein Lese Genuss für mich: „Der Mann im roten Rock“ von Julian Barnes

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem Schreibstil von Julian Barnes unheimlich schwergetan habe. Grundsätzlich fand ich die Story des Buches interessant – wie im Klappentext beschrieben, erfährt man viel über den Arzt Pozzi und das Leben in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg in Paris. In all seiner Dekadenz.

Ich mag gut und ausführlich ausgearbeitete Charaktere, aber hier war mir das definitiv zu viel des Guten. Nicht nur über Pozzi erfährt man sehr viel, auch über einige andere Charaktere, zum Teil auch bekannte und berühmte Persönlichkeiten. Aber ich habe mich während des Lesens oft gefragt, ob diese Schwemme an Informationen jetzt wirklich nötig waren. Zum Teil geht dadurch fast die Geschichte, zumindest aber der rote Faden verloren und ich habe mich phasenweise gefühlt, als würde ich ein Lexikon lesen, keinen Roman.

Ich fand das Buch zum größten Teil anstrengend zu lesen, so dass bei mir auch kein wirklicher Lesefluss aufkam. Ich habe ein paar Mal aufgeben wollen, habe es dann aber doch beendet. Für mich war es einfach nichts.

Kurzbeschreibung: Julian Barnes lässt uns teilhaben am Leben von Dr. Samuel Pozzi (1846–1918), dem damals bekannten Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische. Julian Barnes zeichnet das Bild einer ganzen Epoche am Beispiel dieses charismatischen Mannes. Man kann Julian Barnes nur bewundern: Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt er das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt Kulturgeschichten über den Fin de Siècle und seine Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller. Dr. Pozzi reiste, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent. Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten.

ISBN: 978-3-462-05476-7

Seitenzahl: 304

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis: 24,00 Euro

Follow Friday – 07.05.2021

In manchen Romanen gibt es Songlisten mit Liedern , die im Buch vorkommen. Hört ihr euch diese an und wenn ja direkt beim Lesen oder hinterher?

Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, in denen es Songlisten kam. Anscheinend passt sowas nicht in die Genres, die ich gerne lese…

Ich glaube, ich habe insgesamt erst 2 Bücher mit Songlisten gelesen und muss zugeben, dass ich diese Listen völlig ignoriere. Ich hasse es, beim Lesen Musik zu hören. Dabei möchte ich völlige Ruhe haben und die genieße ich auch. Wahrscheinlich, weil bei 4 Kindern im Haus Ruhe einfach etwas Seltenes ist! Auch hinterher höre ich die Songs nicht, weil ich keine Musik brauche, die eine Geschichte unterstreicht. Irgendwie kann ich damit nichts anfangen. Entweder konnte mich die Geschichte überzeugen oder nicht. Das ändert auch passende Musik nicht.

Anders ist das, wenn ich z.B. Bücher über Komponisten oder Musiker lese. Dann kommt es relativ häufig vor, dass ich mir die im Buch genannten Titel auch mal anhöre. Die sind dann aber im Normalfall nicht in einer Songliste zu finden sondern kommen einfach in der Geschichte vor.

Ich habe mein Buch für den Selfpublishing Buchpreis eingereicht

copyright https://selfpublishing-buchpreis.de/

Ich muss zugeben: vor der Veröffentlichung meines Buches hatte ich noch nie von einem SelfPublishing Buchpreis gehört.

Ich bin zum ersten Mal bei meinen Recherchen zum Thema Selfpublishing darüber gestolpert. Zu diesem Zeitpunkt war das für mich aber uninteressant, weil nur Bücher aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch und Kinderbücher eingereicht werden konnten.

Heute bin ich wieder darauf aufmerksam geworden, weil man nun im Mai 2021 seine Bücher einreichen darf. Und es gibt eine Sonderkategorie: Lyrik

Da hat mein Herz sofort schneller geschlagen! Ich würde es ja gerne… soll ich wirklich? Ist mein Buch gut genug? Kann ich meine Gedichte wirklich einer Fachjury anbieten? Was ist, wenn meine Lyrik nichts taugt? Mir schossen 1000 Gedanken durch den Kopf.

Meine Freundin war wieder diejenige, die mich auf den Boden zurückgeholt hat. „Reich es ein!“ hat sie gesagt. „Es kann dir ja nichts passieren!

Im besten Fall gewinnst du. Oder kommst zumindest auf die Favoritenliste. Im schlechtesten Fall taucht dein Buch da nicht auf. Aber dann hast du es wenigstens versucht!“

Also habe ich es getan! Ich habe meinen Lyrikband eingereicht. Ab Anfang August kann man wohl die Favoriten sehen und für sie werten. Und bis dahin vergesse ich jetzt einfach, dass ich es eingereicht habe, damit ich nicht bis August herum hibbele. Spannend. Aber irgendwie auch verrückt – oder was meint ihr?

Hier geht es zum Buchpreis und seinen Teilnahmebedingungen: https://selfpublishing-buchpreis.de/

Dieses Sachbuch kann ein Augenöffner sein: „Mama lernt Liebe“ von Birke Opitz-Kittel

Dieses Sachbuch stammt aus der Feder einer Mutter von 5 Kindern, die ihre Autismus Diagnose erst bekommen hat, als sie schon Mutter war.

In diesem Buch erzählt sie, was die Diagnose für sie bedeutet, wie anders sie als Autistin lebt und auch mit ihren Kindern umgeht. Und wie es ihr dennoch gelingt, eine tiefe Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen.

Mich hat das Buch sehr berührt. Wahrscheinlich vor allem, weil ich mich selber in der Geschichte der Autorin wiederfinde. Ich habe mich zwar gegen eine späte Diagnostik entschieden, bin aber sicher, Asperger zu haben. Und es war toll zu lesen, dass es auch anderen Müttern in vielen Bereichen ähnlich geht wie mir.

Für betroffene Eltern ist dies ein Buch, dass ich absolut empfehlen möchte!

Kurzbeschreibung:

Als Birke Opitz-Kittel ihre Autismus-Diagnose erhält, ist sie bereits Mutter von fünf Kindern. Endlich versteht sie, warum das Leben für sie nie einfach war. Sie hat sich als Kind immer als Außenseiterin gefühlt, was sich auch als Erwachsene nicht geändert hat.
Als Autistin fällt es ihr schwer, Emotionen zu zeigen und gängige Verhaltensregeln intuitiv nachzuvollziehen. Trotz dieser Schwierigkeiten lernt sie aber, eine innige Bindung zu ihren Kindern aufzubauen: Sie liest Erziehungsratgeber, beobachtet Mütter auf den Spielplätzen und sucht nach rationalen Begründungen für emotionale Bedürfnisse.

Berührend und eigenwillig erzählt Birke Opitz-Kittel, wie sie auch als Außenseiterin einen Ort gefunden hat, an dem sie ganz sie selbst sein darf: ihre Familie.

Mit diesem Buch macht sie allen Mut, das eigene Leben zu leben, auch wenn es »anders« ist als die Norm.

ISBN: 978-3-7474-0155-2

Seitenzahl: 208

Verlag: Mvg

Preis: 16,99 Euro

Ein bildgewaltiges Kinderbuch mit wichtiger Botschaft: „Sulwe“ von Lupita Nyong

Dieses Bilderbuch wurde mir vom Mentor Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Es handelt sich um ein Kinderbuch mit wirklich eindrucksvollen und wunderschönen Bilder. Weich gezeichnet, voller Farben – die Bilder alleine haben mich schon total verzaubert. Und auch meine 8 jährige Tochter ist total begeistert davon.

Ein Bilderbuch ab 4 Jahre, das die unglaublichen Themen Rassismus und Diversität aufgreift und daraus eine bezaubernde Geschichte macht, die jedes Kind verstehen kann.

Sulwe hat ganz dunkle Haut, dunkler als die ihrer Eltern und ihrer Schwester. Sie wird deswegen gehänselt und von anderen Kindern ausgeschlossen. Sie wünscht sich so sehr, hellere Haut zu haben, dass sie alles versucht, um sie heller zu machen. Aber nichts klappt.

In einer Nacht lernt sie dann die beiden Schwestern „Tag“ und „Nacht“ kennen und erfährt, dass Schönheit und Stärke nichts mit der Hautfarbe zu tun hat. Und dass es sogar wichtig und für die Welt bereichernd ist, dass wir alle verschieden sind.

Die Geschichte ist toll geschrieben und auch für Vorschulkinder schon gut zu verstehen. Als Extra findet sich hinten im Buch ein wunderschönes Poster zum Buch. Meine Tochter hat es sofort aufgehangen. Und man bekommt einen Download Link zu einem tollen Malbuch. Das finde ich super, denn so wird das Buch nicht nur einmal gelesen und dann weggelegt, sondern die Kinder beschäftigen sich damit und können seine Botschaft besser verinnerlichen.

Ich bin absolut begeistert!

Kurzbeschreibung:

Du bist schön, genauso wie du bist: So wertvoll sind Selbstliebe und Akzeptanz!

Sulwes Haut ist mitternachtsfarben. Sie ist dunkler als alle in ihrer Familie. Sie ist auch dunkler als alle Kinder in ihrer Schule und wird ausgegrenzt. Deshalb träumt Sulwe von einer helleren Haut: Sie will so schön und strahlend sein wie die Farbe der Morgendämmerung oder des Mittagslichts. Aber weder der allergrößte Radiergummi, noch Schminke oder helle Lebensmittel helfen gegen die Dunkelheit ihrer Haut. Doch dann träumt sie von den Schwestern „Tag“ und „Nacht“ und erfährt mehr über die verschiedenen Nuancen und Schattierungen von Schönheit. Am nächsten Morgen strahlt Sulwe vor Glück und Selbstbewusstsein: Sie ist dunkel und schön, strahlend und stark. Wie die Nacht.

Die berührende Geschichte ermutigt Kinder nicht nur zu mehr Selbstliebe, sondern auch zu mehr Toleranz und einem respektvolleren Umgang miteinander!

  • Kinderbuch für People of Color: Jeder Hautton ist schön!
  • Mehr Integration & Toleranz: zeigt, wie Kinder von Rassismus betroffen sind
  • Kinder stärken: Transkulturelle Kompetenzen und respektvollen Umgang fördern
  • Vielfalt im Kinderzimmer: jetzt mit A2-Poster
  • Hauttöne feiern & abmalen: Inklusive Malbuch-Download
  • Der prämierte New York Times Besteller für mehr Empowerment

Jeder Hautton muss gefeiert werden: Lasst uns über Colorism sprechen!

Representation Matters – dieses Kinderbuch feiert eine Schwarze Protagonistin. Nachdem Lupita Nyong’o als erste afrikanische Schauspielerin, die Schwarz ist, einen Oscar gewann, hielt sie ihre weltbekannte „Black Women in Hollywood“-Rede. Sie erzählte von ihren persönlichen Erfahrungen mit Colorism, der gesellschaftlichen Präferenz für Menschen mit helleren Hauttönen, und verschaffte dem wichtigen Thema viel Aufmerksamkeit. Deswegen schrieb Nyong’o das Kinderbuch „Sulwe“ mit der Kernaussage: „Echte Schönheit kommt aus deinem Herzen und deinem Geist. Sie beginnt damit, wie du dich selbst siehst.“

Eine empathische Vorlese-Geschichte, die Kindern und Erwachsenen zeigt, dass jeder Hautton schön ist und das unsere Welt nur vollständig ist, wenn wir alle Nuancen akzeptieren!

ISBN: 978-3-948230-18-0

Seitenzahl: 56

Verlag: Mentor Verlag

Preis: 24,00 Euro