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Autismus und Schule / Autism in school

Jedes neue Schuljahr startet für meinen autistischen Sohn mit extremem Stress.

Dieses Jahr ist es besonders schlimm, weil er einen neuen Klassenlehrer bekommt. Neue, fremde Situationen stressen ihn. Jedes Schuljahr gibt es neue Lehrer, evtl. einen neuen Klassenraum, einen neuen Stundenplan. Oft sind neue Kinder in der Klasse. Man muss sich aufs Neue einen Sitzplatz suchen. Das belastet meinen Sohn sehr.

Und für mich ist es auch jedes Mal Stress. Nicht alle Lehrer wissen Bescheid, dass er Autist ist. Nicht alle wissen, welche Nachteilsausgleiche ihm zugesichert wurden. Ich musste also bisher in jedem neuen Schuljahr mit fast jedem Lehrer reden – je nach Lehrerwunsch live, am Telefon oder per Mail. Und es zog sich meist Wochen hin, bis endlich alles mit allen geklärt war.

Doch dieses Schuljahr gibt es endlich einen Sonderpädagogen an der Realschule. Wir haben ihn schon kennengelernt, als mein Sohn noch in der Tagesklinik war und er ist wirklich engagiert. Er hat uns in den Ferien besucht und uns schon die Infos mitgebracht, welche Lehrer mein Sohn bekommt. Uns liegt der Stundenplan schon vor. Und wir haben gemeinsam nochmal eine Liste der Nachteilsausgleiche erstellt.

Er wird sich nun darum kümmern, alle Lehrer zu informieren. Er wird am ersten Tag meinen Sohn in Empfang nehmen und in den ersten Tag begleiten. Ich habe seine Handynummer, so dass ich ihn immer erreichen kann.

Und das alles ist eine unheimliche Erleichterung für mich! Zu wissen, dass da jemand ist, der uns unterstützt, der für meinen Sohn auch immer vor Ort ist und der als Bindeglied zwischen uns und den Lehrern agiert, macht es leichter, offen und positiv ins neue Schuljahr zu starten.
Ich weiß, dass das nicht alle unsere Probleme löst, aber es ist viel mehr, als wir bisher hatten!


Every new school year starts with extreme stress for my autistic son.

This year it is especially bad because he gets a new class teacher. New, unfamiliar situations stress him out. Every school year there are new teachers, possibly a new classroom, a new schedule. Often there are new children in the class. You have to look for a new seat. This puts a lot of stress on my son.

And for me it is also stressful every time. Not all teachers know that he is autistic. Not all of them know which disadvantage compensations he has been granted. So far, I have had to talk to almost every teacher in every new school year – live, on the phone or by mail, depending on the teacher’s wishes. And it usually dragged on for weeks until everything was finally settled with everyone.

But this school year, there is finally a special education teacher at the Realschule. We got to know him when my son was still in the day clinic and he is really committed. He visited us during the vacations and already brought us the info about which teachers my son will get. We already have the schedule. And we made a list of the disadvantage compensations together.

He will now take care of informing all teachers. He will receive my son on the first day and accompany him into the first day. I have his cell phone number so I can always reach him.

And all of this is an immense relief to me! Knowing that there is someone there to support us, who is also always on hand for my son, and who acts as a liaison between us and the teachers, makes it easier to start the new school year with an open mind and a positive attitude.
I know it doesn’t solve all of our problems, but it’s a lot more than we’ve had!

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Das ist also Inklusion? / So this is inclusion?

Unser Schulsystem… Ich hadere ja schon länger damit! Und nun stehen wir vor der Situation, dass mein Sohn Ende dieser Woche nach über 3 Monaten aus der Tagesklinik entlassen wird und wir bisher noch keinen neuen Schulplatz für ihn haben.

Mein Sohn ist Asperger Autist. Und er hat das Problem, in manchen Bereichen (Wissen, Sprache) an der Hochbegabung zu kratzen, in anderen Bereichen (Planung, Kurzzeitgedächtnis, Arbeitsabläufe) unterdurchschnittlich begabt zu sein. Leider sind genau diese Bereiche die, die in unserem Schulsystem benötigt werden. Und darum ist mein Sohn nicht in der Lage, in der Schule „abzuliefern“.

An einer Förderschule könnte auf seine Defizite eingegangen werden, er könnte dort lernen, sie auszugleichen oder sie trainieren. Gleichzeitig sind die Förderschulklassen viel kleiner, was auch gut für ihn wäre. Je weniger Kinder, desto weniger Unruhe/Lautstärke, desto weniger Reizüberflutung.

Auf einer Förderschule war er letzte Woche in ein Schulpraktikum gestartet, aber es stellte sich schon nach 2 Tagen heraus, dass er für diese Schule zu intelligent ist. Dort hätte er nur Hauptschulabschluss machen können, und von den Lehrern kam sehr schnell die Rückmeldung, dass dies die falsche Schule ist.

Wir bräuchten einen Platz an einer Förderschule, an der er die Möglichkeit hat, bis zum Abitur zu bleiben. Und davon gibt es in NRW nur eine, die erreichbar wäre (und das auch nur mit Fahrdienst). Aber dort einen Platz zu bekommen, scheint fast unmöglich zu sein. Die Tagesklinik hat schon Kontakt aufgenommen, das Jugendamt ebenso – die Rückmeldung der Schule ist ernüchternd, da sie so viele Anfragen haben, dass sie längst nicht alle Kinder aufnehmen können.

Für die Aufnahme muss ein AOSF Verfahren durchlaufen worden sein. Mein Sohn braucht die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Diesen Antrag hätte schon vor Wochen von der Heimatschule gestellt werden sollen (und wir dachten auch, das sei gemacht worden!), stattdessen haben wir am Freitag erfahren, dass die Unterlagen seit Wochen auf dem Tisch des Sonderpädagogen verstaubt sind. Er hat zwar jetzt versprochen, sich nächste Woche direkt dranzusetzen, aber so ein Feststellungsverfahren dauert Monate…

Klappt die Aufnahme auf der Förderschule nicht, muss mein Sohn zurück auf seine Realschule, die zwar bemüht ist, aber keinerlei Erfahrung mit Inklusion hat. Und obwohl wir Eltern, die Ärzte der Klinik, das Jugendamt und die Lehrerin der Klinikschule es überhaupt nicht für gut und sinnvoll halten, kann es sein, dass es so kommt…

Und ich frage mich: wie kann das sein? Wie kann es sein, dass ein Kind, das an einer normalen Regelschule nicht vernünftig beschult geschweige denn gefördert werden kann, trotzdem dort zur Schule gehen muss? Wieso gibt es so wenige Förderschulen für kognitiv starke Kinder? Wieso gibt es keine staatlichen oder wenigstens bezahlbaren Online-Schulen mit anerkanntem Abschluss? Wieso gibt es kleine Klassen und individuelle Förderung nur auf Privatschulen, die sich nicht jeder leisten kann?

Wie kann es sein, dass am Ende der Diagnostik, der Zeit in der Tagesklinik usw. das Ergebnis das ist, dass alles so bleibt wie es vorher war? Und zwar nicht, weil keiner eine Lösung weiß. Und auch nicht, weil weil es keine gäbe. Nein – nur weil in unserem Land Inklusion nur auf dem Papier funktioniert!

Meinem Sohn hat die Tagesklinik so gut getan – und nun besteht durch die Schulsituation die Gefahr, dass diese ganze positive Entwicklung wieder zurückgeworfen wird. Ich bin total frustriert, aber auch traurig und wütend. Bitte drückt uns ganz feste die Daumen für einen Platz an der Förderschule!


Our school system… I’ve been struggling with it for a while! And now we are faced with the situation that my son will be discharged from the day clinic at the end of next week after more than 3 months and we still don’t have a new school place for him.

My son is Asperger autistic. And he has the problem of scraping the edge of giftedness in some areas (knowledge, language) and being below average in others (planning, short term memory, work flow). Unfortunately, these are exactly the areas that are needed in our school system. And that is why my son is not able to „deliver“ at school.

At a special school, his deficits could be addressed, he could learn to compensate for them or train them there. At the same time, the special school classes are much smaller, which would also be good for him. The fewer children, the less restlessness/loudness, the less sensory overload.

He started a school placement at a special school last week, but it turned out after only 2 days that he is too intelligent for this school. He would only have been able to graduate from the Hauptschule, and the teachers quickly told him that this was the wrong school.

We would need a place at a special school where he has the opportunity to stay until the Abitur. And there is only one of these in NRW that is accessible (and only with a transport service). But getting a place there seems almost impossible. The day clinic has already been contacted, as has the Youth Welfare Office – the feedback from the school is sobering, as they have so many enquiries that they can’t take in all the children by a long shot.

For admission, an AOSF procedure must have been completed. My son needs to be assessed as having special educational needs. This application should have been made weeks ago by the home school (and we thought it had been!), but instead we found out on Friday that the documents have been gathering dust on the special needs teacher’s desk for weeks. He has now promised to get straight to it next week, but such an assessment procedure takes months…

If the admission to the special school doesn’t work out, my son has to go back to his secondary school, which tries hard but has no experience with inclusion. And although we parents, the doctors at the clinic, the youth welfare office and the teacher at the clinic school don’t think it’s a good or sensible idea at all, it could happen that way…

And I ask myself: how can that be? How can it be that a child who cannot be properly educated at a regular school, let alone be supported, still has to go to school there? Why are there so few special schools for cognitively strong children? Why are there no state-run or at least affordable online schools with recognised qualifications? Why are small classes and individual support only available at public schools that not everyone can afford?

How can it be that at the end of the diagnostics, the time in the day clinic etc. the result is that everything remains as it was before? And not because no one knows a solution. And not because there is no solution. No – only because in our country inclusion only works on paper!

The day clinic did my son so much good – and now, because of the school situation, there is a danger that all this positive development will be set back again. I am totally frustrated, but also sad and angry. Please keep your fingers crossed for a place at the special school!

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Wollt ihr mich bei der Veröffentlichung meines Kinderbuches unterstützen?

Bild gefunden auf pixabay

Ich habe mein erstes Kinderbuch fertig geschrieben. Und ich bin wirklich stolz darauf, dass ich es zu Ende gebracht habe, denn bisher landeten meine Geschichten alle unvollendet irgendwo im Nirgendwo.

Ich habe mir in den letzten Tagen einige Testleser gesucht, vor allem Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Dazu habe ich einen Fragebogen entworfen, um gezielt Feedback zu bekommen. Das werde ich dann sammeln und meine Rohfassung danach nochmal überarbeiten.

Und ich habe eine Lektorin gefunden, musste aber feststellen, dass ich mir ein Lektorat nicht leisten kann. Mal eben 1000 Euro aufbringen für ein Lektorat, ohne Garantie, dass ich so viel Geld mit den Buchverkäufen einnehmen könnte, ist einfach nicht möglich. Weil ich aber meinen Traum nicht aufgeben möchte, hat meine beste Freundin einen Spendenaufruf für mich erstellt, den ich euch hier gerne verlinken möchte.

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mich bei der Veröffentlichung meines Buches zu unterstützen? Ich würde mich sehr freuen, auch über kleine Beträge.

Hier geht es zur Spendensammlung

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit meinem Buch weitergeht. Und ich freue mich schon sehr darauf, dass meine 17 jährige Tochter sich an den Illustrationen versuchen möchte. Das wäre natürlich besonders toll – ein Buch als Mutter/Tochter Gespann herauszubringen!

Ich danke euch jetzt schon!

Eure Daniela

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Mein Buch endlich auch als Ebook

Nachdem mein Buch am 27.3.2021 als Taschenbuch erschienen war, musste ich noch einige Wochen auf das Ebook warten. Das hat mich etwas geärgert, weil das Ebook ja nun einmal günstiger ist als das Taschenbuch, aber nun gut… BoD hatte ja „gewarnt“, dass manche Vorgänge durch Corona länger dauern können.

Als mein Ebook dann endlich erschienen war, war es voller Fehler. Es gab plötzlich ein Inhaltsverzeichnis (aber nur mit den Gedichten, die auch eine Überschrift haben), obwohl es in meinem Original Manuskript keins gibt.

Dazu kam erst ein Gedicht, dann das Inhaltsverzeichnis, dann wieder Gedichte… aber teilweise wurden Gedichte aneinandergehangen, so dass man gar nicht mehr sehen konnte, wo ein Gedicht aufhörte und das nächste begann. Also habe ich es bei BoD reklamiert und wieder Wochenlang auf Rückmeldung gewartet.

Letzte Woche kam endlich die Nachricht, dass die Fehler nun behoben seien. Darum freue ich mich, euch jetzt erzählen zu können, dass ihr mein Buch nun auch für 3,99 Euro in allen Online Buchshops wie Thalia und Co. kaufen könnt.

Hier findet ihr das Ebook bei Amazon : Hinter den kleinen Dingen

Vielleicht habt ihr ja Lust, es zu lesen und zu rezensieren? Für Buchblogger habe ich auch noch ein paar Printausgaben hier – ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr eins haben möchtet!

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Zeit für einen kleinen Blick in mein Buch

Einige von Euch haben mich darum gebeten, doch ein paar der Gedichte aus meinem Buch vorzustellen. Und das möchte ich heute mal tun…

Ein Leben lang
hab ich davon geträumt
ein Du zu sein

Heute war ich
ein Stolpern lang
ein Ich

Und noch eines…

Beim Blick durchs Fenster


Nebel –
nicht nur
draußen
denke ich

Und dass der Blick
nach innen
gleich aussähe

Meine Seele
ist voll
von Nebel

ist nebelübervoll
denke ich

Nun kommt noch eins von denen, mit denen ich den 2. Preis des Gedichtwettbewerbs (https:/www.litbox2.de/alle-beitraege-im-juni/)gewonnen habe:

Ob Amina und Mehdi aus
einem anderen
Land kommen
hat die Oma
meine kleine Tochter
gefragt

So ein Quatsch
hat mein Kind
geantwortet
Die sind doch in
meiner Klasse und
wohnen um die Ecke

ganz selbstverständlich
hat meine Tochter
das gesagt
ganz so
wie es ja auch ist

Und noch ein letztes, das ich für meine älteste Tochter geschrieben habe:

Für mein Kind

Eines Tages
wird es so sein
dass du gehst
in ein
eignes Leben
in eine
eigene Welt

doch da
wo unsere Welten
sich berühren
spürst du
hoffentlich
meine Liebe
die dich
noch immer
trägt

Ich bin die Autorin dieser Gedichte und bei mir liegt auch das Copyright. Wer jetzt Lust auf mein Buch bekommen hat, darf es gerne bei BoD oder bei mir bestellen. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen!

Daniela Heinen: Hinter den kleinen Dingen

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Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich ein Buch mit Gedichten geschrieben habe und auf der Suche nach einem Verlag war. Leider habe ich von den Verlagen entweder gar keine Reaktion bekommen oder Absagen. Diese aber aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der unsicheren Planungssicherheit durch Corona. Das ist für mich zwar sehr schade, aber zumindest war es keine Absage, weil meine Gedichte nicht gefallen haben!

Jetzt habe ich also doch den Weg als Selfpublisher gewagt. Und heute kam die Nachricht, dass mein Buch bestellbar ist. Im Moment erst beim BoD Buchshop, aber in wenigen Tagen auch in lokalen Buchhandlungen und diversen Onlineshops. Ich freue mich wie verrückt!

So sieht mein Buch aus.

Jetzt suche ich nach Lesern bzw. Bloggern, die Lust haben, mein Buch zu rezensieren. Dafür stelle ich euch gerne eine Printversion meines Buches zur Verfügung. Schreibt mir doch bitte an schritt.atemzu.besenstrich@gmx.de ,wenn ihr Interesse habt, dabei mitzumachen und mich zu unterstützen.

ISBN: 9783753460376

Ich hoffe, ihr könnt Euch mit mir freuen, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich bin glücklich, habe aber auch etwas Angst, meine Werke nun öffentlich zu machen. Aber ich denke, dass das jedem/r Autor/in so geht. Mensch, ist das alles aufregend!!!

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Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

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Willkommen auf meinem Blog

Hallo zusammen, mein Name ist Daniela, ich werde im Juni 43 Jahre alt und bin schon seit einigen Monaten als Buchbloggerin aktiv. Bisher habe ich meine Rezensionen immer unter dem Namen Wortverloren auf Instagram veröffentlicht, aber da ich dort von der Maximalen Beitragslänge eingeschränkt bin, habe ich mich für einen eigenen Blog entschieden.

Seit März 2021 bin ich nicht nur Bloggerin und begeisterte Leserin, sondern auch Autorin. Am 27.03.2021 ist nämlich mein erstes Buch „Hinter den kleinen Dingen“ erschienen.

Ich möchte auf meinem Blog gerne verschiedene Themen aufgreifen. Buchrezensionen, Brett-/ und Kartenspiele, kreative Projekte… Aber auch meine Situation als Frau und Mutter mit Lipödem. Sehr wichtig sind mir auch die Themen Autismus (speziell das Asperger Syndrom) und ADHS, weil sie meine Kinder und mich direkt betreffen und ich euch gerne an unserem Leben mit diesen „Handicaps“ teilnehmen lassen möchte.

Falls am Anfang alles noch etwas konfus erscheint, lacht darüber. Irgendwann bekomme ich es hin… 😉

Update: Mein Kinderbuchprojekt / My childrens book

Ich bin jetzt das erste Mal in der Situation, dass ich ein Manuskript nach dem Lektorat überarbeiten muss.
Bei meinem Lyrik Buch war das zwar auch so, aber bei einem Prosa Text ist es etwas ganz anderes. Während bei Lyrik auch viel zwischen den Zeilen steht, muss ein Kinderbuch viel klarer geschrieben sein. Die Spannung muss die ganze Zeit über da sein, die Szenen müssen funktionieren. Und das taten nicht alle.

Und nun sitze ich jeden Tag 1 bis 2 Stunden daran und überarbeite: Ich streiche, ich schreibe um, ich ergänze – und ich finde es irrsinnig schwierig und anstrengend. Anstrengender als das Schreiben selbst.

Es ist schwierig, weil ich die ganze Zeit die Details meiner Geschichte im Kopf haben muss, um nicht bei den Veränderungen etwas wichtiges zu vergessen oder zu doppeln. Ich muss mir überlegen, welche Kommentare meiner Lektorin ich umsetzen möchte und was ich trotz Kritik beibehalten will. Ich muss bei meinem Schreibstil bleiben, weil es sich hinterher nicht so lesen soll, als hätte ich einfach ein paar Pflaster auf wunde Stellen geklebt.

Ich dachte erst: Ich schaffe das nie! Nachdem mein Buch aus dem Lektorat kam, lag es erstmal über ein halbes Jahr hier rum, weil so viele Kommentare drin standen, dass ich mich gleich in mein Schneckenhaus verkrochen habe und überzeugt war, dass es eine ganz dumme Idee war, ein Buch zu schreiben. Aber irgendwann kam der Punkt, da war ich bereit, mich wieder dran zu setzen. Und jetzt habe ich schon 9 von 19 Kapiteln fertig. Und ich spüre, dass ich es doch kann. Ich kann ein Kinderbuch schreiben. Und es wird ein richtig tolles Buch. Und es musste gar nicht schon im ersten Anlauf perfekt sein – es darf noch wachsen. Ich kriege das hin!


This is the first time I’ve been in a situation where I have to revise a manuscript after it’s been edited.
It was the same with my poetry book, but with a prose text it’s something completely different. While with poetry there is also a lot between the lines, a children’s book has to be written much more clearly. The tension has to be there all the time, the scenes have to work. And not all of them did.

And now I sit at it for 1 to 2 hours every day and revise: I delete, I rewrite, I add – and I find it insanely difficult and exhausting. More exhausting than the writing itself.

It’s difficult because I have to have the details of my story in my head the whole time, lest I forget or duplicate something important in the changes. I have to think about which of my editor’s comments I want to implement and what I want to keep despite criticism. I have to stick to my writing style because I don’t want it to read afterwards as if I’d just stuck some band-aids on sore spots.

At first I thought: I’ll never make it! After my book came out of the editing office, it lay around here for over half a year, because there were so many comments in it that I immediately crawled into my shell and was convinced that it was a really stupid idea to write a book. But at some point, I was ready to get back to it. And now I’ve already finished 9 of 19 chapters. And I feel that I can do it after all. I can write a children’s book. And it’s going to be a really great book. And it didn’t have to be perfect at the first attempt – it can still grow. I can do it!

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Eine Buchempfehlung aus den Bereichen Young Adult und LBGTQIA: „Yadriel und Julian. Cemetery boys“ von Aiden Thomas

Dieses Buch lässt sich im Young Adult und LBGTQIA Bereich ansiedeln. Die Protagonisten sind 16 Jahre alt und die Hauptperson, Yadriel, ist transgender.

Dem Autor, der selber trans ist , gelingt es unglaublich gut, Yadriels Probleme, Gedanken und Gefühle deutlich zu machen. Man spürt, dass er selber Erfahrung mit dieser Situation hat. Sehr gelungen finde ich auch die Darstellung von Yadriels Umfeld und Familie. Das wirkt alles sehr authentisch.

Das Setting der Geschichte mit der Mystik des Dias del Muertos hat mir sehr gut gefallen. Es bringt etwas geheimnisvolles in die Geschichte und hat mich dazu gebracht, mich intensiver mit diesem Glauben und der Tradition zu beschäftigen (es erinnerte auch ein wenig an den Disney Film „Coco“).

Zugleich finden wir in diesem Buch aber auch ganz viel Liebe und eine Crime Story – eine sehr gelungene Mischung!

Das Buch hat mich vom ersten Moent an gefesselt, und ich hätte es wohl in einem Rutsch durchgelesen, wäre da nicht diese lästige Notwendigkeit des Schlafens. Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut, und ich würde mich sehr freuen, von Aiden Thomas noch mehr zu lesen.

ISBN: 978-3-7488-0181-8

Seitenzahl: 400

Alter: ab 14 Jahre

Verlag: Harzer Collins

Preis: 18,00 Euro

Toller Auftakt einer Trilogie: „Die karierten Mädchen“ von Alexa Hennig von Lange

Ich habe dieses Buch ziemlich zügig durchgelesen, weil es mich einfach direkt gefesselt hat. Ich fand die Rahmenhandlung des Buches - dass eine alte Frau ihre Erinnerungen an ihre Vergangenheit wären der Nazizeit auf Kassetten spricht. Das war für mich sehr stimmig und hat einen sehr guten Rahmen gebildet.

Es geht um eine junge Frau, die in einem Erholungsheim für lungenkranke Kinder als Lehrerin arbeitet und später die Leitung des Heimes übernimmt. Eines Tages nehmen sie in Baby im Heim auf, das bald zur Waise wird. Die junge Frau nimmt sich des Kindes an, und bald wird es zu ihrer Tochter. Doch dann kommen die Nazis in Deutschland an die Macht, und während die junge Frau lange Zeit nicht glauben will und kann, was Schlimmes in Deutschland vorgeht und welche Konsequenzen das für sie und ihre Arbeit hat, erfährt sie, dass das kleine Mädchen, das sie als ihre Tochter ausgibt, Jüdin ist. Und das zwingt sie zum Handeln…

Was mir an diesem Buch wahnsinnig gut gefällt ist die Tatsache, dass es der Autorin gelingt, zu verdeutlichen, in welch schwieriger Situation sich die Deutschen damals befunden haben. In welche Gefahr man geraten ist, wenn man nicht den Befehlen der NSDAP gefolgt ist. Dass man sich entscheiden musste, entweder so zu arbeiten, wie der Staat es verlangt hat oder seinen Job zu verlieren, was zu diesem Zeitpunkt noch schlimmer war als heute. Die junge Protagonistin gerät immer wieder in solche Situationen, die sie zwingen, gegen ihre Moral und ihr Gewissen zu nadeln, um sich selbst und andere zu schützen. Und auch bezüglich ihres kleinen Mädchens kann sie irgendwann nicht mehr nur darauf hoffen, dass es unentdeckt bleibt…

Ich freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Bände!

ISBN: 978-3-8321-8168-0

Seitenzahl: 368

Verlag: DUMONT

Preis: 22,00 Euro

Von diesem Buch bin ich sehr posititv überrascht worden: „Briefe an mein jüngeres Ich“

Der Titel dieses Buches: „Briefe an mein jüngeres Ich“ ist in meinen Augen nicht wirklich passend. Ich hatte tatsächlich Briefe erwartet. Oder zumindest dass die prominenten Menschen, die in diesem Buch versammelt sind, ihre Worte direkt an ihr jüngeres Ich richten würden. Das ist aber nur ein einziges Mal der Fall.

Mich hat das anfangs so gestört, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen, bin aber froh, dass ich es nicht getan habe.

Es war unheimlich interessant zu lesen, wie die Menschen ihr jüngeres Ich beschrieben haben. Wie sie zurückblicken auf ihre Vergangenheit und reflektieren, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der sie heute sind. Und sich überlegen, was dazu nötig war.
Ich finde es sehr inspirierend zu sehen, dass die wenigsten von ihnen den einfachen und geraden Weg gegangen sind. Und da mir die meisten Personen in diesem Buch bekannt waren, konnte ich auch mit allen „Briefen“ etwas anfangen.

Ich habe es „nur“ als Ebook gelesen, werde es mir aber auch noch als Buch kaufen. Ich habe es mittlerweile noch ein zweites Mal gelesen und empfinde es als Bereicherung. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Kurzbeschreibung:

Was würden Sie Ihrem 16-jährigen Ich heute sagen? Würden Sie ihm erzählen, was Sie inzwischen alles gelernt haben über die Liebe, das Leben und den Tod? Die Größen aus Kunst, Kultur und Politik machen es in diesem Buch vor: Sie erinnern sich an ihre Jugend – an Sorgen und Ängste, Hoffnungen und Freuden – und malen sich aus, was sie ihrem früheren Ich raten würden. Die klugen Antworten und berührenden Geschichten bewegen nicht nur, sie sind auch wunderbare Lektionen, die uns liebevoll darauf hinweisen, mit sich und dem Leben nicht allzu streng ins Gericht zu gehen.

Mit Beiträgen von Paul McCartney, Tom Jones, Werner Herzog, Dave Grohl, Ulrich Wickert, Helge Timmerberg, Margeret Atwood, Buzz Aldrin, Volker Kutscher, Ozzy Osbourne, Salman Rushdie, Jamie Oliver und vielen weiteren.

ISBN: 978-3-492-07048-5

Seitenzahl: 384

Verlag: Piper

Preis: 22,00 Euro

So ein schönes Bilderbuch: „Wird schon schiefgehen, Ente!“ von Daniel Fehr

Heute möchte ich euch ein ganz zauberhaftes #bilderbuch vorstellen: „Wird schon schiefgehen, Ente!“

Was ich an diesem Buch so liebe? Dass es so unaufgeregt ist! Eigentlich passiert darin nämlich gar nichts. Ente und Maus bekommen einen Brief von Biber, in dem steht, dass er einen neuen Damm gebaut hat. Also gehen sie ihn besuchen. Das wars schon.

Zu etwas besonderem wird das Buch durch die beiden Protagonisten, denn Ente ist ein absoluter Pessimist und furchtbar ängstlich. De ganzen Weg über redet er nur davon, was ihnen alles passieren könnte: verhungern, verdursten, in ein Unwetter geraten, vom Fuchs gefressen werden usw. Ihm zur Seite steht der souveräne Maus, der seinen Freund Ente kennt und akzeptiert.

Maus hat vorsorglich Essen und Trinken dabei, er diskutiert nicht mit Ente, schimpft nicht, lacht nicht über ihn, er versucht nicht mal, ihn zu überzeugen, dass er falsch liegt. Stattdessen führt und begleitet er seinen Freund ganz souverän und sicher zu Biber.

Ich liebe dieses Buch wirklich sehr, denn ich finde seine Botschaft sehr schön. Wir sind halt alle verschieden, manche ängstlicher als andere. Toleranz ist dabei ganz wichtig! Und manchmal ist ruhig bleiben und handeln viel wichtiger als reden, erklären, beruhigen oder überreden.

Ente hat mich sehr an mich selbst erinnert. Und daran, dass ich das Glück habe, auch eine Freundin wie Maus zu haben. Das macht das Leben leichter!

Kurzbeschreibung: Ente und Maus wollen den Biber besuchen. Der hat einen neuen Damm gebaut. Doch kaum haben sie sich auf den Weg gemacht, schwant Ente Übles … Was, wenn das Wetter plötzlich umschlägt? Oder sie sich im dunklen Wald verirren? Während Ente jeden Moment damit rechnet, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat, erzählen die Bilder mit umwerfender Leichtigkeit das genaue Gegenteil: Die Geschichte eines herrlichen Sommerausflugs. Manchmal ist alles eben nur eine Frage der Einstellung …

ISBN: 978-3-522-45964-8

Seitenzahl: 32

Alter: ab 4 Jahre

Verlag: Thienemann-Esslinger

Preis: 14,00 Euro

Ein enttäuschender Roadtrip: „5.000 km Freundschaft“ von Torben Kroker und Karl-Heinz Schulz

Ich habe den Anfang dieses Buches sehr gerne gelesen. Es war wirklich schön zu lesen, wie die Freundschaft dieser beiden Männer entstanden ist. Der Altersunterschied zwischen ihnen beträgt über 70 Jahre, und dennoch profitiert jeder vom jeweils anderen. Beide haben sich gegenseitig viel zu geben, und dem Autor ist es sehr gut gelungen, das herauszuarbeiten.

Dann begann die Reise der beiden durch Europa, und dieser Teil des Buches hat mich dann leider sehr enttäuscht, denn er beschränkte sich hauptsächlich auf Beschreibungen des jeweiligen Ortes, des Hotels (besonders der Betten) und des Essens. Der Tiefgang des ersten Buchteiles kam mir hier viel zu kurz.

Zum Ende des Buches hin bekommt man dann eigentlich nur noch zu lesen, wie die ganzen Termine, Interviews usw. mit den Medien gelaufen sind. Und das fand ich dann nur noch nervig. Ja, so im öffentlichen Interesse zu stehen war bestimmt ein Erlebnis, aber mir als Leser war es völlig egal, welche Zeitungen über die beiden berichtet haben. Oder welche Fernsehsender.

Für mich hat gerade der letzte Teil das Buch kaputt gemacht. Die Freundschaft der Männer kam zu kurz, und mehr als der Medienrummel hätte mich interessiert, wie es nach der Reise weiter gegangen ist. Was sie für Beide verändert hat usw.

Schade, es hatte so gut angefangen! Und beide Männer sind mir sehr sympathisch.

Kurzbeschreibung:

„Wer im Leben Träume hat, der sollte sich diese erfüllen. Wer mit 94 Jahren noch einen letzten Traum hat, dem sollten keine Steine in den Weg gelegt werden. Und so haben wir uns in das Abenteuer gestürzt.“ Torben Kroker

Eine Freundschaft wie diese kommt selten vor: Carlos (Karl-Heinz Schulz, 94) hat in seinem hohen Alter noch einen dringenden Wunsch – er will noch ein Mal das Meer sehen. Torben Kroker, sein 22-jähriger Nachbar und Freund will ihm diesen Wunsch erfüllen. Zusammen steigen sie in Torbens alten Mercedes und fahren los – quer durch Frankreich, Spanien, Italien. Sie besuchen die Orte aus Carlos’ Jugend, in denen er die Nachkriegszeit verbracht hat und finden sich auf einer Reise wieder, die Carlos’ Erinnerungen zum Leben erweckt und Torben die Geschichte und seinen Nachbarn in völlig neuem Licht sehen lassen.

Die Europa-Reise der beiden ist der Ausdruck einer Freundschaft über alle Grenzen hinweg. Denn dank des Altersunterschieds der ungleichen Freunde ergänzen sie sich als perfektes Reise-Team und ihre Reise-Erzählung zeigt: Alt und Jung können viel voneinander lernen.

ISBN: 978-3-426-28600-5

Seitenzahl: 192

Verlag: Knaur

Preis: 16,99 Euro

Eine Romanbiografie über eine interessante Frau: „Käthe Kruse und die Träume der Kinder“ von Julie Peters

Käthe Kruse ist ein Name, den sicherlich viele Menschen kennen. Zumindest die, die Kinder haben. Denn sie war eine Puppenherstellerin und hat als erste Wert darauf gelegt, Puppen zu machen, die langlebig, hübsch und wirklich geeignet waren, lange und intensiv von Kindern bespielt zu werden.

1905 hat sie ihre erste Puppe gefertigt, und noch heute steht ihr Name für tolle Puppen und höchste Qualität.

In diesem Roman, der aus den biographischen Daten Kruses entstanden ist und von der Autorin mit fiktiven Geschichten ausgefüllt wurde, lesen wir die Lebensgeschichte Käthe Kruses und erfahren, wie sie dazu kam, diese Puppen herzustellen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich mag den lebendigen und bildhafte Schreibstil der Autorin, der es wunderbar gelungen ist, die Charaktere lebendig werden zu lassen. Sie hat, meines Empfindens nach, auch gut recherchiert und die Zeit und die Umstände, in denen Käthe Kruse aufgewachsen ist, sehr gut darstellen können.

Ich werde sicherlich noch mehr von der Autorin lesen.

Kurzbeschreibung:

Ein Leben für die Kinder und die eigene Unabhängigkeit 

Berlin, 1902: Die junge Käthe verliebt sich in den Bildhauer Max Kruse. Als sie schwanger wird, gerät sie in Konflikt mit den Moralvorstellungen der Berliner Gesellschaft und zieht in die Schweiz. Auf dem Monte Verità findet sie inmitten von Künstlern die Freiheit, nach der sie sich sehnte. Als ihre Tochter sich eine Puppe wünscht, macht Käthe sich an die Arbeit. Weich und anschmiegsam soll sie sein, geeignet zum Spielen. Die Puppe wird ein voller Erfolg. Soll Käthe alles auf eine Karte setzen und sich etwas aufbauen – und was bedeutet das für ihre Liebe zu Max? 

Die packende Geschichte von Käthe Kruse, einer facettenreichen Frau, die die Bedürfnisse von Kindern verstand und als berühmteste Puppenmacherin der Welt Geschichte schrieb

ISBN: 978-3-7466-3630-6

Seitenzahl: 412

Verlag: Aufbau TB

Preis: 12,99 Euro

Ein großartiges Bilderbuch mit Humor und wichtiger Botschaft: „Rapurzel“ von Gareth P. Jones

„Rapurzel“ ist ein Bilderbuch, das meine ganze Familie absolut genial findet. Es ist bunt, fröhlich und großflächig illustriert, hat nicht zu viel Text und ist wirklich lustig. Das ganze Buch ist in Reimform geschrieben, was auch in der Übersetzung noch sehr gut gelungen ist. Und zudem vermittelt es eine gleich mehrere Botschaften: Ein Mädchen braucht keinen Mann, der es beschützt und auch keine Eltern, die es zu seiner Sicherheit nicht aus dem Haus lassen.

Rapurzel ist nämlich ein Hasenmädchen mit sehr sehr langen Ohren. Da seine Mutter fürchtet, es könne von Bösewichtern angegriffen werden, weil seine Ohren manchmal irgendwo hängen bleiben, sperrt sie Rapurzel in einen hohen Turm ein und versorgt sie dort. Wenn Rapurzel ihre langen Ohren ausrollt, kann die Mutter daran hochklettern.
Doch eines Tages steigt der rasende Harry, ein Hasenmann, daran hoch, nimmt Rapurzel mit und beschließt, ihr Beschützer zu sein. Und während Harry und Mama noch streiten, wer von ihnen Rapurzel besser beschützen kann, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und schlägt alle Feinde mit ihren Ohren in die Flucht….

Einfach eine herrliche Geschichte, die in harmonischen Reimen geschrieben ist und unheimlich viel Spaß macht.

Kurzbeschreibung:

Eine lustiges und herrlich gereimtes modernes Märchen, bei dem die Heldin sich selbst rettet!

Was wäre, wenn die Märchenprinzessin nicht gerettet werden müsste? Und wie wäre es, wenn das Märchen in der Tierwelt spielte? Im diesem lustigen Bilderbuch wird beides beantwortet: Rapurzel ist ein niedliches Hasenmädchen, das merkt, dass Schwächen auch zu Stärken werden können und sie sich so selbst behaupten kann. Vorlesespaß für Kinder ab 3 Jahren. 

Rapurzel, Rapurzel, herab mit den Öhrchen! 

Es war einmal ein Hasenmädchen mit SEHR langen Ohren. Von ihrer Mutter im Turm versteckt, ist Rapurzel zwar sicher vor den Gefahren des Waldes, aber langweilt sich auch sehr. Neben Karate und dem täglichen Besuch ihrer Mutter, gibt es dort oben nicht viel zu tun. Eines Tages kommt ein Hase, der Rasende Harry genannt, vorbei und beschließt, Rapurzel zu retten…, aber dieses Häschen muss nicht gerettet werden und nimmt sein Schicksal selbst in die Pfoten! 

ISBN: 978-3-8458-4649-1

Seitenzahl: 32

Verlag: arsedition

Alter: ab 3 Jahre

Preis: 15,00 Euro

Schule hat in den Ferien nichts zu suchen!

Bild von Pixabay

Wie in jeden Ferien hat meine Grundschülerin ein „Übungsheft“ von ihrer Lehrerin bekommen, das sie in den Ferien bearbeiten soll. Und wie jedes Jahr habe ich es zu Beginn der Ferien in die Papiertonne befördert, denn meine Kinder machen in den Ferien NICHTS für die Schule!

Meine Kinder lernen in ihren Ferien mehr, als sie im ganzen Schuljahr lernen. Sie lernen, Langeweile auszuhalten und sich selbst zu beschäftigen. Sie lernen, selbst zu merken, wann sie müde sind und wie viel Schlaf sie brauchen. Sie dürfen Nächte durchmachen und Tage verschlafen und müssen gleichzeitig dann aber auch aushalten, wenn sich hinterher rausstellt, dass sie einen tollen Tag mit Freunden „verpennt“ haben.

Sie lernen, wie frei man sich fühlt, wenn man seinen Tag selbst gestalten und den ganzen Tag draußen sein kann. Sie lernen, wie sich die Welt im Dunklen verändert, wie laut die leisesten Geräusche dann sein können und wie gruselig der vertraute Garten.

Sie lernen, sich um ihre Schulsachen fürs neue Schuljahr selbst zu kümmern, indem sie sie mit ihrer Materialliste selbst einkaufen gehen.

Sie lernen, mit anderen Kindern zu spielen, aber auch zu streiten und gezwungenermaßen Konflikte zu lösen – denn wenn man am nächsten Morgen beim Nachbarskind klingeln geht, ist es echt blöd, wenn dieses Kind noch sauer auf einen ist.

Ja, vielleicht haben sie in den Ferien kurzzeitig vergessen, wie das Einmalseins ging oder die schriftliche Division. Aber spätestens wenn die Schule wieder läuft und dieser Kram wieder abgerufen wird, kommt er auch zurück ins Gedächtnis. Und wenn nicht, darf das Kind später eh den Taschenrechner benutzen.

Schule gehört nicht in die Ferien, gar nicht. Freiheit gehört in die Ferien. Und Selbstbestimmung. Und das vertrete ich auch seit 12 Jahren allen Lehrern gegenüber, damit meine Kinder diesen Kampf nicht austragen müssen.