Hervorgehoben

Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

„Datsch Eine Türkin im Schwabenland“ von Semy Gutmann

Dieses Buch kann ich empfehlen. Es ist aus der Ich Perspektive geschrieben von einer Türkin, die als Kind nach Deutschland kam und dann die nächsten 30 Jahre hier verbracht hat.

Die Protagonistin ist total sympathisch. Eine starke Frau (und vorher ein willensstarkes Kind), die es hinkriegen muss, 2 Kulturen miteinander zu verbinden.
Sie hinterfragt viel und bleibt sich selbst treu.

Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es liest sich, als würde man zuhören, wirklich sehr gut gelungen. Ich würde es sehr gerne von der Autorin gesprochen als Hörbuch hören!

Kurzbeschreibung:

Als ich als Kind aus der Türkei nach Deutschland kam, kam ich mir manchmal wie ein Datsch (Schokokuss-Brötchen) vor.
Hin- und hergerissen zwischen den Kulturen und Mentalitäten musste ich meine Ecken und Kanten etwas abrunden, fühlte mich leicht zerdrückt, und fand hier so schließlich meinen Platz.

Ich möchte meine Erlebnisse, wie ich in Deutschland angekommen bin und wie aus geplanten drei Wochen inzwischen mehr als 30 Jahre wurden, in diesem Buch auf unterhaltsame Weise mit Ihnen teilen sowie das Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen fördern.“

Semy Gutmann stammt aus einer Künstlerfamilie aus Izmir in der Südtürkei. Seit Ihrer Jugend lebt und wirkt Sie in Deutschland. Als echte Powerfrau mit umwerfender Ausstrahlung ist Sie Künstlerin und Lebenskünstlerin zugleich. Mit Neugierde, Humor und wachem Verstand geht Sie offen durch die Welt. Sie ist authentisch, kreativ und zollt dem Leben Respekt. Ihre erste Leidenschaft, den orientalischen Ausdruckstanz hat sie gelebt und perfektioniert. Ihre zwei Europameistertitel unterstreichen dies Eindrucksvoll. Seit 2014 hat Sie sich nun Ihrer zweiten großen Leidenschaft gewidmet – dem Bücherschreiben.

Follow Friday – 07.08.2020

Ihr habt doch alle ein bevorzugtes Genre… stelle deinen Lieblingsautor/deine Lieblingsautorin in diesem Genre vor!

Ich finde schon die Frage nach dem Lieblingsgenre sehr schwer, denn ich habe nicht wirklich eins. Es gibt bei mir immer Phasen, in denen ich ein Genre bevorzugt lese. Mal Thriller, mal historisches… Manchmal lese ich ein bestimmtes Genre monatelang, dann ewig nicht mehr.

Also muss ich mich heute für ein Genre entscheiden und wähle….. Krimis!

Und in diesem Genre liebe ich besonders die Krimi Reihe von Elizabeth George.

Ihre Reihe spielt in England und die beiden Ermittler sind ein Adeliger namens Thomas Linley und eine Polizistin namens Barbara Havers.

Während Linley aus gehobenen Kreisen kommt und dementsprechend über Etikette und Stil verfügt, ist Havers eher unkonventionell und eckt immer wieder an. Sie ist direkt, kleidet sich eher praktisch als „weiblich“ und hat es nicht leicht. Weder in ihrem Leben noch bei der Polizei. Doch nach einiger Zeit kommen beide gut miteinander aus und ergänzen sich.

Was mir besonders an diesen Krimis gefällt sind die Personen. Nicht nur Linley und Havers, auch ihre Freunde, Familien, Kollegen. Alle entwickeln sich während der Buchreihe immer weiter. Ebenso wie ihre Beziehungen untereinander. Ihre persönlichen Schicksale spielen in den Geschichten eine ebenso große Rolle wie die Kriminalfälle.

Die einzelnen Bücher sind alle gut, wobei es zwischendurch welche gibt, wo Linley oder Havers jeweils alleine ermitteln. Und da hat mir persönlich dann wirklich etwas gefehlt.

Ich mag an den Krimis wie gesagt sehr, dass die Autorin sehr viel Wert auf die wiederkehrenden Personen legt. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, der Spannungsaufbau gelingt ihr in jedem Buch super. Die Fälle selbst sind interessant. Ihr jeweils neuestes Buch kaufe ich immer, da lese ich nicht mal den Klappentext.

Ihr letztes Buch ist „Wer Strafe verdient“, das ist mittlerweile Band 20.

Heute hatte ich einen Durchhänger.

Es ist warm draußen. Die meisten Menschen genießen das, aber durch mein Lipödem leide ich darunter. Meine Beine vor allem leiden. Sie laufen voll Wasser, sind prall, schmerzen und brennen.

Heute morgen bin ich um 7 Uhr aufgewacht, weil die Beine sich so unangenehm angefühlt haben. Ich war wirklich froh, dass ich mittags Manuelle Lymphdrainage hatte. Danach wurde es dann etwas besser.

Nachmittags habe ich dann geschwächelt und fast 3 Stunden geschlafen. Sowas passiert mir eigentlich nur, wenn ich krank bin. Und ich mag auch tagsüber gar nicht schlafen, weil ich immer ein schlechtes Gewissen habe. In der Zeit hätte ich ja auch Haushalt machen oder schreiben können…

Mir graut vor der kommenden Hitzewelle. Aber ich habe mir jetzt eine Kühlmatte für Tiere zugelegt. Vielleicht bringt sie meinen Beinen etwas Linderung.

Alternativ lege ich meine Beine nur drauf und oben auf die Beine kommen feuchte Tücher. Aber an Hausarbeit oder ähnliches ist nicht zu denken.

Wie geht es euch mit den Temperaturen?

Ein genial gutes Sachbuch: „How du be gay. Alles über Coming-out, Sex, Gender und Liebe“ von Juno Dawson

Wow, was für ein tolles Buch zum Thema LGBT*. Gedacht für Jugendliche, aber auch für Erwachsene sehr gut zu lesen!

Dieses Buch steckt voller wichtiger Informationen über LGBT*, es wird erklärt, was schwul, lesbisch, bi, trans usw. bedeutet. Und es wird immer wieder deutlich gemacht, dass jede sexuell Orientierung und jede Geschlechtsidentifikation völlig okay und richtig ist.

Es wir definitiv kein Blatt vor den Mund genommen. Man erfährt, mit welchen Vorurteilen man zu kämpfen haben kann, in welchen Ländern Homosexualität immer noch bestraft wird.
Die Themen Religion, Geschlechtskrankheiten und sexuell Praktiken werden aufgegriffen und beschrieben. Es gibt Tipps für die Partnersuche, Infos über Verbände, die für LGBT* Rechte kämpfen und eine Menge mehr. Auch Erfahrungsberichte sind gut eingeflochten worden.

Dabei ist das Buch wirklich toll geschrieben. Klar und deutlich werden Dinge ausgesprochen, nichts bleibt ungesagt. Der Schreibstil ist dabei aber trotzdem nicht irgendwie sachlich oder belehren, sondern altersangemessen, locker und humorvoll.

Ich bin wirklich total begeistert und finde, dass so viele junge Menschen wie möglich dieses Buch lesen sollten!

Kurzbeschreibung:

OFFEN, UNBESCHWERT UND SELBSTBEWUSST
Das ultimative Sachbuch zu Sex und Identität *

Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal in ein Mädchen verliebt zu sein, wenn man selbst ein Mädchen ist? Und was passiert dann? Wie findet man andere schwule Jungs? Kann sich deine Geschlechtsidentität von deinem biologischen Geschlecht unterscheiden? Mit über hundert Originalbeiträgen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Jugendlichen, die ein unendliches Spektrum sexueller Identitäten repräsentieren.

WORAUF WARTET IHR NOCH – LIEBT EUCH!

* WARNING: Honestly explicit in parts!
Dieses Buch räumt auf mit Klischees und wahnwitzigen Irrtümern über Liebe und Sex jenseits von hetero und sagt ehrlich, was wirklich Sache ist. Es ist ein Buch für außergewöhnliche, einzigartige und total normale Leute wie dich, mich, deine beste Freundin und ihren Cousin.

„Keine Panik, ist nur Technik“ von

Ich bin kein totaler Laie, was Computer angeht, sondern habe vor vielen Jahren eine Ausbildung zur Fachinformatikerin gemacht. Darum hat mich der Klappentext dieses Buches sofort angesprochen und neugierig gemacht.

Aber während des Lesens habe ich gemerkt: Dieses Buch ist nichts für mich. Es geht mir viel zu sehr in die Tiefe und ist mir gleichzeitig zu nüchtern und zu sachlich geschrieben. Dadurch schweife ich mit den Gedanken immer wieder ab und langweile mich.

Manche Infos waren ganz interessant, aber im Großen und Ganzen habe ich mich gefühlt, als würde ich mit Fachbegriffen erschlagen.

Vielleicht braucht es eine andere Grundlage, um sich für dieses Buch zu begeistern. Mir fehlt sie leider.

Kurzbeschreibung: Computer entscheiden über unseren Job, unseren Krankenversicherungstarif, unsere Partnersuche – sie wissen alles über uns. Aber was wissen wir eigentlich über sie? Was steckt hinter einer App? Warum tragen Hacker in Filmen immer Kapuzenpullover? Weshalb werden manche Menschen von Algorithmen automatisch diskriminiert? Wie „smart“ wird unser Kühlschrank bald sein? Und wieso sollte man Bier und Fertigpizza nie mit Karte bezahlen? Kenza Ait Si Abbou programmiert für ihr Leben gern. Sie zeigt, wie aus Nullen und Einsen der Quellcode unseres Lebens wird, warum es sich lohnt, kein digitaler Analphabet mehr zu sein und weshalb man auf Algorithmen ziemlich gut tanzen kann – solange wir ihnen den Takt vorgeben!

Mal wieder ein Krimi: „Das dunkle Haus am Meer“ von Susanne Mischke

Ich habe dieses Buch als EBook von NetgalleyDe zur Verfügung gestellt bekommen und hatte ein paar Schwierigkeiten beim Lesen. Der Buchsatz scheint fehlerhaft zu sein, wodurch es in dem Buch keine Absätze gab. Dies war beim Lesen sehr verwirrend, wenn Orte oder Personen gewechselt haben. Ich hoffe, dass dies noch geändert wird.

Es hat ein bißchen gedauert, bis ich mit der Geschichte und den Charakteren warm geworden bin. Aber nachdem der Anfang geschafft war, konnte mich die Geschichte fesseln. Der Spannungsaufbau ist gelungen, und der Schreibstil gefällt mir gut. Ich war noch nie in der Bretagne, konnte mir aber die Orte sehr gut vorstellen.

Alles in allem hat mir der Krimi gut gefallen.

Kurzbeschreibung: Aus Mangel an Beweisen wurde ihr Ehemann Paul im Mordfall an der jungen Frau freigesprochen. Helen vertraut ihm, und jetzt möchte sie in Saint-Muriel, in ihrem einsamen Haus an der wildromantischen bretonischen Küste, nur noch die Schrecken des letzten Jahres hinter sich lassen. Doch um das dunkle Haus am Meer ranken sich Gerüchte und uralte Geschichten, und auch Paul und Helen holt die Vergangenheit schneller ein, als ihnen lieb ist …

Ein beeindruckendes Buch: „After the Fire“ von Will Hill

Dieses Buch war wirklich richtig gut! Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und könnte es sofort noch einmal lesen. Das habe ich lange nicht mehr erlebt!

Die Protagonistin überlebt ein Feuer und das ganze Buch teilt sich auf in vor dem Feuer und nach dem Feuer.
Man begleitet die Protagonistin in ihrer Therapie, die sie nach dem Feuer macht und erfährt, was vor dem Feuer geschah. Das ist wirklich richtig gut und fesselnd geschrieben.

Die Protagonistin ist 17 Jahre alt, und ich habe als Leser schnell eine große Sympathie zu ihr entwickelt. Man kann gut mit ihr mitfühlen.
Auch die anderen Personen, z. B. ihr Therapeut, sind sehr gut dargestellt. Alle wirken gut ausgearbeitet und authentisch.

Ich will jetzt gar nichts zum Inhalt schreiben, weil es schwierig ist, dabei nichts Wesentliches zu spoilern. Aber wenn ihr Young adult Bücher mögt, solltet ihr es unbedingt lesen. Und wenn ihr Young adult nicht mögt – lest das Buch trotzdem!

Klappentext:

Der einzige Weg aus der Dunkelheit ist, ein Feuer zu entzünden

Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen Brandkatastrophe gehört, soll erzählen, wie das Leben war auf der Farm der Gotteslegionäre. Wie ist es zu dem schrecklichen Feuer gekommen, wie zu der Schießerei zwischen den Gotteslegionären und der Polizei? So viele sind gestorben. Zögerlich öffnet sich Moonbeam, glaubt, dass man ihr helfen will, und fängt an zu erzählen, wie das Leben vor dem Feuer war und wie das Leben sich danach anfühlt. Eine Sache aber kann sie nicht erzählen. Doch sie muss aussprechen, was sie getan hat, will sie nicht daran zerbrechen.

Danke, Frau Gebauer…

Da haben Sie ja mal wieder richtig viel Rücksicht auf unsere Kinder genommen!

Ich bin sauer! Maskenpflicht in den Schulen. Die komplette Zeit über! Das bedeutet, mit Busfahzeit, dass meine Kinder fast 9 Stunden pro Tag ununterbrochen Maske tragen müssen.

Abgesehen davon, dass die Schule in NRW schon am 13.8.2020 wieder startet und da Temperaturen über 30 Grad vorhergesagt sind, habe ich ein Kind, das wahrscheinlich Asperger Autist ist.

Das bedeutet, dass dieses Kind schon bestimmte Stoffe wie Jeans auf der Haut nicht erträgt. Schildchen und Etiketten müssen aus jedem Kleidungsstück geschnitten werden. Fremdkörper am Körper wie Zahnspange oder Gips erträgt das Kind kaum.

Und die Maske ist ganz schlimm für dieses Kind. Er hält sie kaum aus, bekommt Panikattacken, weil er das Gefühl hat, keine Luft zu bekommen.

Die Zeit vor den Ferien in der Schule war schon schlimm, aber da durfte die Maske wenigstens während des Unterrichts ausgezogen werden. Und das ist jetzt verboten. Und mein Kind hat jetzt schon Panik vor dem ersten Schultag.

Was soll das, Frau Gebauer? Es gibt in unserem Schulsystem, in unserer Gesellschaft, so viele Menschen, die „anders“ sind. Warum ist es in unserem Land nicht möglich, auf diese Menschen Rücksicht zu nehmen? Warum bleibt Homeschooling z. B. weiterhin verboten, obwohl es so viele Kinder gibt, die in der Schule leiden? Egal aus welchen Gründen!

Soll ich meinem Kind, dass die Maske einfach nicht ertragen KANN , jetzt sagen:“Tja, Pech gehabt, da musst du jetzt durch.“?

Und dann der nächste Punkt : Sollte es wieder zu Schulschließungen kommen, wird der digitale Kram benotet. Frau Gebauer, haben Sie Kinder in einer Schule in NRW? Ist Ihnen bewusst, dass dieses digitale Lernen nicht funktioniert hat? Dass einige Lehrer damit überfordert waren? Dass Kinder damit überfordert waren? Dass manche Kinder gar keine digitale Medien haben oder nicht damit umgehen können? Dass manche Kinder sich den Stoff nicht alleine beibringen können und Eltern nicht immer helfen können?

Eins meiner Kinder wurde mit Arbeitsblättern und Aufgaben zugeschüttet. Einige kamen per Mail, andere in einer Dropbox, wieder andere landeten im Briefkasten. Total unorganisiert! Das andere Kind hat kaum Aufgaben bekommen. Rückmeldungen kamen von den wenigsten Lehrern…

Und das soll beim nächsten Lockdown anders werden? Wie? Haben die Lehrer in den Ferienwochen Fortbildungen bekommen? Haben plötzlich alle Kinder die nötigen Medien? Was soll jetzt anders sein als vor den Ferien? Außer dass es jetzt Noten geben soll natürlich….

Aber Hauptsache, die Kinder gehen in die Schule!

Das perfekte Kinderbuch für die Ferien: „Ein Sommer in Sommerby“ von Kirsten Boie

Beschreibung (gefunden auf Hugendubel.de)

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.Kirsten Boies neue, warmherzige Geschichte über Freundschaft und Miteinander ist ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur.
http://www.sommerby.de

Ich habe dieses Buch schon vor ein paar Jahren meinen Kindern vorgelesen, und da gerade eine Fortsetzung erschienen ist, halte ich es für eine gute Gelegenheit, dieses Buch einmal vorzustellen.

Kirsten Boie ist für mich eine der besten Kinderbuch Autorinnen unserer Zeit. Ihre Geschichten sind immer unglaublich toll geschrieben, gut recherchiert und spannend.

In diesem Buch geht es ganz viel um Familiengeschichte, Geschwister und einen spannenden „Krimi“. Jedes der Kinder hat seine Eigenarten, jedes besteht die ungewohnte Situation auf seine Weise.

Als die Geschwister zu ihrer Oma gebracht werden, kennen sie sie nicht, müssen aber dennoch die Ferien bei ihr verbringen. Und das ist alleine schon dadurch spannend, dass die Oma so ganz anders lebt, als die Kinder es kennen. Mitten in der Natur, mit Tieren und einem Garten, ohne WLAN, Internet, Computer usw. Für die Kinder, vor allem die Älteste, einfach unvorstellbar.

Aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten erleben die Kinder bei ihrer Oma einen ganz tollen und spannenden Sommer.

Ein Buch, das ich gerade als Sommerbuch total empfehlen kann. Wir haben es gerade nochmal gelesen und freuen uns jetzt auf die Fortsetzung.

#schreibaugust Tag 2

Wie plane ich meinen #schreibaugust?

Eigentlich gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich bin ganz schlecht im Planen, und wenn ich mich selbst zu sehr unter Druck setze, rächt sich das gerne mit Depressionen und Panikattacken. Planen ist etwas, dass ich noch lernen/üben muss.

Ich habe aber ein paar Vorsätze für diesen Monat: hauptsächlich muss ich mich mit dem neuen PC und der neuen Bibliothekssoftware für unsere Schulbücherei beschäftigen. Die muss ich nach den Ferien nämlich meinen Kolleginnen beibringen können. In der Hoffnung, dass wir die Bücherei bald wieder öffnen dürfen.

Für mich persönlich habe ich nur 2 Vorsätze:
1.) Mein Exposé fertig machen und meine Gedichte an Verlage schicken
2.) so richtig mit dem Schreiben meines Kinderbuches beginnen.

Da ich keine Abgabetermine oder ähnliches habe, habe ich mir auch keine bestimmte Anzahl Wörter zum Ziel gesetzt, sondern werde erstmal über die geschafften kleinen Erfolge stolz sein.

Ich hoffe sehr darauf, dass wie geplant am 13.8.2020 für alle meine Kinder die Schule wieder startet. Das bedeutet nämlich für mich, dass ich die Vormittage zusätzlich zur Hausarbeit auch mit meinen Schreib Projekten füllen kann. Dies fehlt mir schon seit März, seit durch Corona die Schulen geschlossen wurden…