Hervorgehoben

Meine Liebe zu Büchern

Ich habe schon als Kind gerne gelesen. Eigentlich alles, was ich in die Finger bekommen habe.

Mein erster „Schatz“ war eine Ausgabe von „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, die ich mit 8 Jahren zur Kommunion bekommen habe. Dieses Buch habe ich immer noch. Unzählige Male gelesen und mittlerweile auch meinen Kindern vorgelesen.

Ich liebe Kinder- und Jugendbücher und liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Leider fühlen sich die zwei Großen schon zu groß dafür.

Durch die Kinder gab es Phasen, in denen mir nicht viel Zeit zum Lesen blieb – bis mein erster EBook Reader den Weg zu mir fand. Endlich konnte ich auch beim Stillen lesen, während des Einschlafbegleitens und im Familienbett neben schlafenden Kindern im Dunkeln. Was für ein Glück!

Mittlerweile habe ich auch Apps auf dem Smartphone, wodurch ich immer was zum Lesen dabei haben kann, ohne ein Buch mit zu schleppen.

Neuerdings habe ich Netgalley für mich entdeckt und habe dadurch die Möglichkeit, noch mehr zu lesen und zu rezensieren. Und das liebe ich!

Meine Tochter liebt es: „Petronella Apfelmus – Zauberschlaf und Knallfroschchaos“ von Sabine Städing

Petronella Apfelmus ist eine liebe Hexe, die in einem Apfel an einem Baum wohnt. Dieser Baum steht im großen Obstgarten der Familie Kuchenbrand.

Petronella kann sich menschengroß und käferklein zaubern.

Im ersten Band liest man, wie die Zwillinge Lea und Luis Petronella kennenlernen und erlebt ihr erstes Abenteuer mit.

In diesem Band kommt der Mondscheinzirkus in die Stadt. Und mit ihm ein paar Kinder, die wie Vampire aussehen. Und schon beginnt ein Abenteuer rund um die Zirkuskinder….

Meine Tochter ist 7 Jahre alt und mag die Petronella Apfelmus Bücher sehr. Sie sind immer lustig, aber auch spannend. Im Buch gibt es auch schöne, große schwarz-weiß Zeichnungen. Dieser Band ist bei meiner Tochter besonders beliebt. Vielleicht, weil es zwischendurch auch mal ein ganz kleines bißchen gruselig ist.

Die Bücher sind auch zum Vorlesen sehr schön. Die Geschichten sind wirklich schön, so dass das Vorlesen Spaß macht. Wirklich gelungen.

Ganz schön geschrieben: „Das Lichtenstein“ von Arlene Averbeck

Mir hat dieses Buch gut gefallen, es erinnert mich aber ganz extrem an die Serie "Mr. Selfridge" und wirkt daher oft sehr abgekupfert.

Sowohl in diesem Buch als auch in der Serie geht es um die Entwicklung eines Kaufhauses. Das finde ich toll, denn es vermittelt ein gutes Bild davon, welche Unterschiede zwischen früher und heute zu entdecken sind.

Auch in beidem werden unterschiedliche Personen, die mit dem Kaufhaus in Verbindung stehen, näher beleuchtet und ihre persönlichen Schicksale erzählt. Egal ob Chef oder Verkäuferin, jeder hat sein eigenes Schicksal. Der gemeinsame Nenner ist das Kaufhaus.

Sowohl in diesem Buch als auch in der Serie spielt der Krieg eine große Rolle, weil er natürlich die einzelnen Schicksale prägt, verändert und überschattet.

Da ich die Serie sehr liebe, hatte ich beim Lesen oft Bilder daraus im Kopf und hatte nicht das Gefühl, etwas Neues zu lesen. Da es sich leicht lesen lässt, war das aber okay. Allerdings denke ich nicht, dass ich weitere Bände davon lesen werde. Dafür bietet sich mir zu wenig Neues.

Kurzbeschreibung: 1913 im Herzen Berlins: Hier lässt ‚Das Lichtenstein‘ kaum einen Wunsch offen und bietet seinen Kunden ein breites Sortiment – vor allem aber Damenkleidung mit besonderem Chic. Das Warenhaus ist ein vielfältiger Mikrokosmos, in dem unterschiedlichste Menschen und Schicksale aufeinandertreffen. Das Ladenmädchen Hedi taucht fasziniert in die Welt der Mode ein, während die Näherin Thea nur Augen für Ludwig hat. Er, der jüngere Sohn des Hauses, will mit aller Macht den Status Quo wahren. Sein Bruder Jacob wiederum hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft des ‚Lichtenstein‘. Gegen alle Widerstände beginnt er, seine Ideen umzusetzen. Doch dann geht das Haus in Flammen auf – und damit die Existenz der Angestellten wie auch der Inhaber.

Wie sich mein Lipödem bei Hitze verhält

Ich weiß nicht, ob normalgewichtige Menschen dieses Gefühl kennen, dass man sich im Wasser viel leichter fühlt als an Land? Übergewichtige Menschen haben das bestimmt schon erlebt… Im Wasser fühlt man sich leicht, und wenn man das Wasser dann verlässt, spürt man plötzlich sein Gewicht stärker als vorher. Vor allem natürlich an den Beinen. Je mehr Gewicht man mit sich herum trägt, desto stärker spürt man es wahrscheinlich.

Und das ist das erste Gefühl, das Hitze bei mir entstehen lässt. Meine Beine werden unglaublich schwer. Besonders wenn ich irgendwo gesessen oder gelegen habe, tut das Aufstehen richtig weh. Das normale Laufen und besonders das Treppensteigen wird schwieriger und schmerzhafter.

Dazu kommt, dass meine Beine die ganze Zeit sehr stark und unangenehm kribbeln. Sie nehmen deutlich an Umfang zu, die Haut spannt sich. Das schmerzt.

Meine Füße, die eigentlich relativ schlank sind, laufen voll Wasser, was auch kribbelt und schmerzt.

Dadurch, dass die Beine so prall und gespannt sind, kann ich beim Schlafen nicht mehr auf der Seite liegen, weil der Druckschmerz viel zu hoch ist.

Am besten sitze ich den ganzen Tag mit ausgestreckten Beinen auf der Couch bzw. lege die Beine immer wieder hoch, weil jedes normale Sitzen auf einem Stuhl die Schmerzen noch schlimmer macht.

Die Hausarbeit bleibt dadurch komplett liegen, kochen kann ich nur Gerichte, bei denen ich nicht lange am Herd stehen muss. Brett- oder Kartenspiele mit meinen Kindern am Tisch sind unmöglich vor Schmerzen. Und wenn die Kinder mit mir kuscheln wollen, müssen sie dabei ganz vorsichtig sein, denn jeder Druck tut mir sehr weh.

Schmerzmittel helfen nicht. Minimale Erleichterung bringt mir manchmal eine Kühlmatte für Tiere. Die kühlt aber leider nur wenige Minuten. Manchmal helfen auch nasse Tücher, aber nie langfristig. Das sind immer nur ein paar Minuten der Erleichterung.

Je schwüler und drückender die Luft draußen ist, desto stärker sind die Schmerzen. Darum hoffe ich sehr darauf, dass die Temperaturen bald wieder fallen.

Gestern hat mein Sohn mich mit der Aussage erschreckt, dass ich den ganzen Tag so grimmig gucke. Meine Freundin hat ihm erklärt, dass ich halt ständig Schmerzen habe und mir dann nicht nach lächeln zumute ist…

Blöde Krankheit!!!

War das langweilig! „Land in Sicht“ von Ilona Hartmann

Dieses kurze Buch mit dem farbigen Cover hat mich direkt angesprochen. Eben wegen des Covers. Und wegen der Werbung.

Schon sehr früh am Anfang des Buches kam bei mir die erste Langeweile suf. Frau macht eine mehrtägige Flusskreuzfahrt, weil dort ihr Vater, den sie nicht kennt, Kapitän ist. An Bord sind fast nur alte Menschen, zwischendurch gibt es Landgang, die Protagonistin lernt den Vater kennen.

Wirklich passieren tut in diesem Buch eigentlich gar nichts. Es ist langweilig geschrieben und bleibt oberflächlich und irgendwie emotionslos.
Gut, dass die Geschichte so kurz war, sonst hätte ich mich über die verschwendete Lesezeit sehr geärgert.

Kurzbeschreibung: Jana hat ihren Vater nie kennengelernt. Alles, was sie über ihn weiß, ist, dass er als Kapitän auf der MS Mozart arbeitet, einem eher wenig glamourösen Kreuzfahrtschiff auf der Donau. Also bucht sie sich kurzerhand eine Woche dort ein. Ob sie sich ihm zu erkennen geben wird, weiß sie noch nicht. Mit knapp hundert Gästen im Seniorenalter und der trinkfesten Bordbesatzung beginnt die Fahrt von Passau nach Wien. Mit großer Sensibilität erzählt Ilona Hartmann die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Ein Roman voller Situationskomik und skurriler Begegnungen, aber auch der Beginn einer zärtlichen, emotionalen Annäherung zwischen Vater und Tochter, die gerade erst lernen, was es heißt, einander Familie zu sein.

Ziemlich kurzweilig: „Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen – damit er dabei rauchen kann“

Ich denke, dieses Buch ist witzig gemeint, aber viele Dinge darin finde ich eher erschreckend. Vor allem, weil ich aus der eigenen Schulzeit leider weiß, dass es solche Lehrer leider tatsächlich gibt. Schlimm, dass sich das anscheinend immer noch nicht geändert hat.

Was ich an diesem Buch sehr gut finde, sind im zweiten Teil die Fragen bzw. Informationen darüber, was ein Lehrer denn tatsächlich darf und was nicht. Dass ein Lehrer z. B. nicht beleidigen darf. Dazu bekommt man dann auch Infos, welche Konsequenzen solch ein Fehlverhalten eines Lehrers haben kann.

Ohne diesen Teil hätte ich das Buch eher grenzwertig gefunden, aber die Mischung macht es dann doch ganz gut. Es ist allerdings ein Buch, das ich nur einmal schnell lesen und dann aussortieren würde. Es ist keins zum nochmal lesen.

Kurzbeschreibung: Ein Schuljahr lang „James Bond“ gucken, die dritten Zähne auf dem Flügel, Verzweiflung am Overhead-Projektor: Pädagogen sind manchmal seltsam, treten gern in Fettnäpfchen und haben Marotten. Was im Klassenraum an Eigenheiten tagtäglich ausgelebt wird, ist lustig und skurril. Schließlich fühlen sich Lehrer bei der Arbeit völlig unkontrolliert – und Schüler sind ihren Schrullen schonungslos ausgesetzt. Fast jeder Schüler kann von bizarren Begebenheiten mit Pädagogen berichten. DER SPIEGEL hat sie gesammelt. Ein großer Spaß und zugleich ein realer Blick in den Alltag deutscher Klassenzimmer.

Ein richtig schöner Liebesroman: „Nur noch ein bisschen Glück“ von Simona Ahrnstedt

Diese Liebesgeschichte hat mir total gut gefallen. Der Schreibstil ist locker und leicht zugänglich, humorvoll, aber auch an den richtigen Stellen mit Tiefe.

Die Charaktere und ihre Entwicklung sind wirklich sehr gut dargestellt, es fällt mir als Leser leicht, mich in sie hineinzuversetzen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Was mir gut gefallen hat ist, dass diese Lovestory mal keine dramatischen Streits oder Mißverständnisse oder ähnliches enthält, sondern dass es andere Dinge sind, die die Beziehung fördern und auf die Probe stellen.

Dies war wirklich ein Liebesroman, der mein Herz berühren konnte, und bei dem ich traurig war, als ich zu Ende gelesen hatte. Wirklich schön und nur schwer aus der Hand zu legen!

Kurzbeschreibung: Das Großstadtmädchen Stella ist auf dem Land gestrandet – im idyllischen südschwedischen Städtchen Laholm. Innerhalb eines Tages hat sie ihren Job und ihre Wohnung verloren und herausgefunden, dass ihr Verlobter sie betrügt. Nachdem sie sich betrunken, die Augen ausgeheult und ihren Ex gestalkt hat, begreift sie, dass sie einen neuen Plan braucht. Im kleinen, roten Holzhaus, das einst ihren Großeltern gehörte, will sie sich neu sortieren. Umgeben von verrückten Ziegen, schmollenden Teenies und einem attraktiven Biobauern, der überraschend gut küssen kann, gewöhnt sie sich schneller an das Leben auf dem Land, als ihr lieb ist. Denn eigentlich will sie nur eins: nach New York. Doch was, wenn das Leben andere Pläne hat?

Eine starke Frau: „Die Dirigentin“ von Maria Peters

In diesem Buch, das Anfang des 20. Jahrhunderts spielt, geht es um eine junge Frau, deren Lebenstraum es ist, Dirigentin zu werden. Aber dies ist ein Beruf, den bis dahin nur Männer ausüben. Überhaupt ist die Musik ein von Männern dominiertes Metier.

Aber die Protagonistin kämpft für ihren Traum….

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Zum einen, weil es einfach ganz toll und fesselnd geschrieben ist. Man lernt die Protagonistin sehr intensiv kennen, kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Ihre Leidenschaft und Liebe für die Musik und das Dirigieren sind beim Lesen wirklich spürbar.
Zum zweiten liebe ich dieses Buch, weil es auf einer wahren Geschichte beruht. Und ich bewundere starke Frauen in der Menschheitsgeschichte! Ich finde es wichtig, ihnen auch heute noch eine Stimme zu geben. Und mit diesem Buch ist das sehr gut gelungen.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Kurzbeschreibung: New York, 1926: Für Antonia Brico gibt es nur die Musik. Unermüdlich übt sie an dem alten Klavier, das ihr Vater, ein Müllmann, auf der Straße gefunden hat. Ihr großer Traum: Dirigentin zu werden. Doch noch nie hat eine Frau in dieser Rolle auf der Bühne stehen dürfen. Als sie sich als junge Frau zu einem Konzert ihres Idols Willem Mengelberg schleicht, und sich auf einem Klappstuhl in den Mittelgang setzt, wird sie herausgeworfen und verliert dabei auch noch ihren Job im Konzerthaus. Sie steht vor dem Nichts. Doch sie gibt nicht auf und reist nach Europa, um für ihren Traum zu kämpfen. Sie verlässt sogar ihre große Liebe Frank, um nicht in dessen Schatten zu stehen. Unermüdlich klopft sie an die Türen der großen Musiker. Karl Muck, der legendäre Dirigent in Berlin, zerreißt vor ihren Augen ihr Empfehlungsschreiben. Antonia sieht letztlich nur einen Weg: Ein Orchester nur mit Frauen, von ihr selbst dirigiert. Mit dem Eröffnungskonzert ist klar: Es wird Antonia befreien – und die Musikwelt für immer verändern.

Ein Buch wie ein Schatz: „Alte Sorten“ von Ewald Arenz

Was für ein wundervolles Buch! Ich war nach dem Lesen so begeistert, dass ich es mir auch noch als Hörbuch gekauft habe. Und auch in dieser Form ist es toll!

Ich bin völlig begeistert vom Schreibstil des Autors. Seine Sprache ist wunderschön, poetisch. Und er schafft es, wenig zu sagen und doch sehr viel auszudrücken.

Die Geschichte um die beiden Protagonistin en ist eine ruhige, eine leise Geschichte. Aber voller Weisheit. Es ist großartig, wie die beiden Frauen sich gegenseitig heilen.

Dieses Buch ist für mich ein wahrer Schatz!

Kurzbeschreibung: Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen.
Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeit, die auf dem Hof anfällt, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine miss­trau­ischen Fragen. Liss bietet ihr an, auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere Anwesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.

Wirklich lesenswert: „Deutsches Haus“ von Annette Hess

Ich kannte Annette Hess bereits als Drehbuchautorin der deutschen Serien „Kuhdam ’56″und“ Kuhdam‘ 59″, die ich auch absolut empfehlen kann. Dadurch war ich wirklich neugierig auf ihren ersten Roman, und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch ist wirklich toll geschrieben. Es ist berührend, erschreckend und einfach nur toll. Eine wirklich gute und wichtige Aufarbeitung der Verbrechen, die in der Nazizeit geschehen sind.

Kurzbeschreibung: Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

„Datsch Eine Türkin im Schwabenland“ von Semy Gutmann

Dieses Buch kann ich empfehlen. Es ist aus der Ich Perspektive geschrieben von einer Türkin, die als Kind nach Deutschland kam und dann die nächsten 30 Jahre hier verbracht hat.

Die Protagonistin ist total sympathisch. Eine starke Frau (und vorher ein willensstarkes Kind), die es hinkriegen muss, 2 Kulturen miteinander zu verbinden.
Sie hinterfragt viel und bleibt sich selbst treu.

Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es liest sich, als würde man zuhören, wirklich sehr gut gelungen. Ich würde es sehr gerne von der Autorin gesprochen als Hörbuch hören!

Kurzbeschreibung:

Als ich als Kind aus der Türkei nach Deutschland kam, kam ich mir manchmal wie ein Datsch (Schokokuss-Brötchen) vor.
Hin- und hergerissen zwischen den Kulturen und Mentalitäten musste ich meine Ecken und Kanten etwas abrunden, fühlte mich leicht zerdrückt, und fand hier so schließlich meinen Platz.

Ich möchte meine Erlebnisse, wie ich in Deutschland angekommen bin und wie aus geplanten drei Wochen inzwischen mehr als 30 Jahre wurden, in diesem Buch auf unterhaltsame Weise mit Ihnen teilen sowie das Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen fördern.“

Semy Gutmann stammt aus einer Künstlerfamilie aus Izmir in der Südtürkei. Seit Ihrer Jugend lebt und wirkt Sie in Deutschland. Als echte Powerfrau mit umwerfender Ausstrahlung ist Sie Künstlerin und Lebenskünstlerin zugleich. Mit Neugierde, Humor und wachem Verstand geht Sie offen durch die Welt. Sie ist authentisch, kreativ und zollt dem Leben Respekt. Ihre erste Leidenschaft, den orientalischen Ausdruckstanz hat sie gelebt und perfektioniert. Ihre zwei Europameistertitel unterstreichen dies Eindrucksvoll. Seit 2014 hat Sie sich nun Ihrer zweiten großen Leidenschaft gewidmet – dem Bücherschreiben.