Ein tolles Hörbuch über Frida Kahlo: „Das Leben ist ein Fest“ von Claire Berest

Dieses Hörbuch mochte ich sehr!

Es ist die Geschichte von Frida Kahlo und hat mich sehr an den Film „Frida“erinnert den ich auch sehr gut fand.
Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat war der Schreibstil. Und dazu passend auch der Lesestil der Sprecherin. Man konnte ihr sehr gut zuhören und hatte das Gefühl Frida Kahlo selbst würde ihre Geschichte erzählen, obwohl es nicht mal eine Ich-Erzählung ist.

Soweit ich das beurteilen kann, wurde sich stark an die Fakten von Fridas Leben gehalten, so weit man diese kennt.

Toll war, dass jedes Kapitel, jede Zeitspanne in Kahlos Leben, von einer passenden Farbe überschrieben war. Das passt wunderbar zum Leben dieser großartigen Malerin und interessanten Frau.

Kurzbeschreibung:

Frida spricht nicht, sie brüllt, sie flucht wie ein Bierkutscher, demonstriert mit den Kommunisten auf den Straßen von Mexiko-Stadt, trinkt literweise Tequila, feiert unzählige Feste – und das alles mit einem von Schmerzen gepeinigten und geschundenen Körper. Und sie malt, revolutioniert mit ihren Selbstporträts die Kunst ihrer Zeit, man sieht ihre Werke in den Galerien von New York und Paris. Frida will kein Leben ohne Sturm. Und sie kann sich kein Leben ohne Diego Rivera vorstellen, den großen mexikanischen Maler, auch wenn die beiden – »der Elefant und die Taube« – ebenso wenig getrennt wie gemeinsam leben können …

Noch nie war man Frida Kahlo so nah wie in dieser Romanbiografie, die ebenso gut aus der Feder der mexikanischen Künstlerin selbst hätte stammen können. Das Leben ist ein Fest ist die farbenfrohe und pralle Erzählung eines Lebens, das eigentlich aus zehn Leben bestand und in dem »alles ausgelassen, politisch und tragisch« war.

ISBN: 978-3-458-17901-6

Hörbuchlänge: 329 Minuten

Verlag: Hörbuch Hamburg

Neues Lesefutter zum Geburtstag!

Ich bin heute 43 Jahre alt geworden und habe von meiner Familie wirklich tolle Geschenke bekommen.

„Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger steht schon lange auf meiner Liste, weil ich den Schreibstil unheimlich mag.

Hier auch: gewünscht, weil ich das Buch „Der Zopf“ gerne mochte.

Bei diesem Buch habe ich noch keine Ahnung, was mich erwartet. Es geht um Nietzsche und Lou Andreas Salome zwei sehr interessante Persönlichkeiten. Und ist das Cover nicht wunderschön?

Dieses Buch mit Texten von Poetry Slammerinnen habe ich von meiner Tochter bekommen und bin echt gespannt darauf.

Dann gab es noch ein Spiel, das mich total an die Wimmelbücher erinnert, die meine Kinder und ich immer geliebt haben:

Und damit ich meine Kreativität voll ausleben kann, habe ich noch Wasserfarben und ein wunderschönes Notizbuch bekommen.

Bis auf die unangenehme Hitze hatte ich wirklich einen sehr schönen Tag und freue mich schon darauf, die Bücher zu lesen und für euch zu rezensieren.

Welches Buch interessiert euch denn am meisten?

Ich hasse Sommer

Ich hasse den Sommer! Vor allem mit dieser schwülen, drückenden Luft kommt mein fetter Körper so gar nicht klar.

Durch mein Liplymphödem habe ich ja eh schon arge Probleme,  aber bei diesem Wetter kann ich meinem Körper zusätzlich noch zuschauen, wie er Wasser einlagert. Die Füße und Beine, sogar der Bauch werden steinhart und schmerzen. Mein Ring, der mir sonst fast von den Fingern rutscht, ging heute kaum vom Finger ab.

Laufen schmerzt noch mehr als üblich  und ich habe Kopfschmerzen,  so dass ich nicht mal lesen, geschweige denn schreiben kann. Die Juniverse für heute habe ich noch nicht fertig, und ich „hänge“ sogar mit dem Lesen. Und da ich morgen auch noch Geburtstag habe kann es gut sein, dass ich nicht viel bloggen werde.

Die manuelle Lymphdrainage ist schmerzhafter als sonst, bringt aber nur für kurze Zeit etwas Erleichterung. Und der Lymphomat, auf den ich meine Hoffnung gesetzt habe, bringt leider auch nicht wirklich was. Vor allem, weil es bei dieser heißen und schwülen Luft extrem auf den Kreislauf geht, wenn ich in diesem Ding liege.

Wie geht es euch bei diesem Wetter?

#juniverse2021 17.06.2021

Heute habe ich für die Juniverse2021 mal wieder einen ganz anderen Stil ausprobiert.

Das ist wirklich eine spannende Erfahrung, aber bis jetzt ist mein Fazit, dass ich besser bei meinem Stil bleiben sollte… 😉

Was sagt ihr dazu?

Zur Zeit unser liebstes Vorlesebuch: „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling

Ich habe gerade hier zu Hause einen großen NEINhorn Fan. Wahrscheinlich,  weil ihr Lieblingswort auch gerade NEIN ist. *lach*

Wir haben zuerst das Hörbuch gehabt, gelesen vom Autor selbst. Das hat uns dann so gut gefallen, dass wir uns auch das Bilderbuch angeschafft haben. Und das war eine wirklich gute Entscheidung,  denn die Bilder sind einfach unglaublich toll und passen großartig zu der Geschichte!

Meine Tochter liebt das Buch total  auch wenn sie mit 8 schon ziemlich aus dem Bilderbuchalter raus ist. Und ich liebe es, das Buch vorzulesen!

Kurzbeschreibung:

Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt.

Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!

„… eine Geschichte, die absolut das Zeug zum Klassiker hat, weil sie sogar bei echt mieser Laune und total ausgereizter Geduld sofort Wunder wirkt.“

ISBN: 978-3-551-51841-5

Seitenzahl: 48

Verlag: Carlsen

Preis: 13,00 Euro

#juniverse2021 16.06.2021

Heute habe ich wirklich gedacht, am Thema Kleckerburg würde ich scheitern. Ich habe es erst humorvoll versucht, dann gereimt… aber ich war mit keinem Gedicht zufrieden. Aber dann haben mich die Worte doch noch gefunden:

Nette Urlaubslektüre: „Alpaka 66“ von Catrina Seiler

Dieses Buch ist ganz nett, wenn man einfach mal durch Lesen ein bißchen abschalten möchte. Ich kann es mir gut als Urlaubslektüre vorstellen … lesen und im Strandkorb zurücklassen, für den nächsten Leser. Denn es ist kein Buch, das man mehr als einmal liest.

Die Geschichte ist ein wenig skurril, aber auch humorvoll und mit einem Schmunzeln geschrieben.

Der Protagonist Nicki wacht morgens verkatert auf und entdeckt in seinem Badezimmer ein lebendiges Alpaka. Aufgrund eines Filmrisses hat er keine Ahnung, wie das Tier dahin herkommen ist.

Nachdem er es rausgefunden hat, macht er sich auf den Weg, das Alpaka zurückzubringen und erlebt auf seinem Weg so einiges. Mehr möchte ich nicht verraten.

Kurzbeschreibung:

Von der Dusche auf Tour – Alles mit Alpaka! Für alle Leser*innen, die auf der Suche nach lockerer, vielleicht etwas schnoddriger und nicht ganz ernst zu nehmender Unterhaltung sind.



»Hör zu, Nicki. Ich habe keine Ahnung, wo du das Lama herhast.«

»Alpaka!«, verbesserte Nicki automatisch.

»Sieh es doch positiv!«

»Positiv?«

»Ja, alle Frauen stehen auf Lamas! Vielleicht kannst du so Laura zurückgewinnen! Die liebt 
Tiere doch so.«

Ein waschechtes Alpaka in der Dusche?

Nach dem ersten Schreck findet Nicki Brandl sich auf einer Reise zur Alpakafarm wieder, bei der er kein Fettnäpfchen auslässt – eine zwielichtige Mitfahrgelegenheit, unpassendes Schuhwerk und kein Zelt sind dabei noch die kleinsten Probleme. Auf dem Weg schließt er sich einer Alpaka-Trekkinggruppe an. Mit dem Führstrick in der Hand eröffnen sich ihm in manchen Gespräch neue Sichtweisen und so wird die flauschige Überraschung zum Wendepunkt seines Lebens.

ISBN: 978-3-492-50470-6

Seitenzahl: 380

Verlag: Piper

Preis: 16,00 Euro

#juniverse2021 15.06.2021

Heute ist der Biergarten Thema bei den #juniverse2021. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie in einem war. Mich zieht da einfach nichts hin. Und draußen essen hasse ich total, alleine schon wegen der Wespen…

Mein Verhältnis zu Geburtstagen

Ich liebe es, wenn die Menschen die ich liebe, Geburtstag habe. Ich mache total gerne Geschenke, und ich liebe es, mit meiner Freundin die Geburtstage unserer Kinder vorzubereiten. Wir kaufen Luftballons und schmücken das Wohnzimmer, meine Freundin backt, und wir gestalten einen Gabentisch.

Noch schöner war es, als die Kinder noch kleiner waren – da konnten wir dann noch ausgiebig Geschenke stoppen und einpacken. Mittlerweile sparen die Kinder eher auf größere Dinge und wünschen sich hauptsächlich Geld.

Was ich wirklich absolut nicht mag sind Geburtstagspartys. Die sind für mich der pure Stress und Kindergeburtstage sowieso. Da muss ich ehrlich zugeben, dass es mich freut, dass meine Kinder auch nicht scharf darauf sind.

In ein paar Tagen, am 19.6., habe ich selbst Geburtstag. Und im Laufe meines Lebens habe ich so viele miese Geburtstage gehabt, dass ich ihn nicht mehr feiere.

Klar, von meiner Freundin bekomme ich bestimmt ein schönes Geschenk. Und von meinen Kindern auch. Wenn ich Glück habe, drückt mir mein Vater 30 zusammen gefaltete Euro in die Hand (bis auf letztes Jahr, da war das Geld völlig überraschend in einem Umschlag!). Dann gibt es noch ein paar WhatsApp Nachrichten von Freunden und fertig.

Ja, ich wollte schon immer mal „so richtig“ Geburtstag feiern. Aber ich kenne kaum Leute, komme auf Partys überhaupt nicht klar, weil mir alles zu viel und zu laut ist, und ich bin auch überhaupt kein Mensch, der sowas organisieren könnte. Aber manchmal…. wäre ich gerne so ein Mensch!

Mir ist es furchtbar unangenehm, irgendwo im Mittelpunkt zu stehen. Ich würde mich aber auch total über Geschenke freuen, kann das aber nur schlecht zeigen, weil ich überfordert wäre und es mir unangenehm ist, wenn jemand Geld für mich ausgibt.

Aber manchmal… wäre ich gerne ein Mensch, der im Mittelpunkt zu stehen genießt. Der mit Geschenken überhäuft wird und das gerne annehmen kann.

Ich werde 43, und ich habe gelernt, mich selbst zu mögen, wie ich bin. Aber manchmal spüre ich, wenn mein Geburtstag naht, doch nochmal diesen Stich, den ich als Kind und Teenager so oft an meinen Geburtstagen gespürt habe. Und dann kommt auch immer nochmal das Gefühl auf, dass ich hatte, wenn keiner zu meinen Geburtstagspartys kam. Vielleicht wird man so etwas einfach sein Leben lang nicht mehr los…