Zu unlogisch: „Sternenrot“ von Annie Kay

Also… es fällt mir gar nicht so leicht, dieses Buch zu rezensieren. Die Idee mit dem Leben nach dem Tod in dem man z.B. das Haus und den Beruf usw. bekommen kann, das/den man dich wünscht, ist schön erinnert mich aber doch sehr an „Nangijala“,die Welt, die Astrid Lindgren in ihren „Brüdern Löwenherz“ erschaffen hat. Da ist es ja auch so, dass nicht alles nur wunderbar ist. Ist also keine neue Idee.

Die Sache mit der Überlebensschule und der Tatsache, dass alle Toten sich ihr Alter wünschen dürfen (und sich natürlich jeder jung wünscht), bringt das Buch dann wieder in den üblichen YoungAdult Liebesroman Bereich.

Teilweise ist die Geschichte ganz schön unlogisch. Zum Beispiel dass bei allen die Gefühle erstmal quasi runtergefahren werden, dann aber das Wetter vor dem Fenster immer ihre jeweiligen Gefühle widerspiegelt. Und dass das Runterfahren der Gefühle nicht bei allen geklappt hat – würde ja in einem Liebesroman auch keinen Sinn machen, ne?

Auch in anderen Bereichen stolpert man beim Lesen immer wieder über unlogische Sachen. Mich hat das total gestört. Und auch das Ende des Buches hat mir nicht gefallen. Irgendwie bleibt einfach zu viel offen.

Fazit: Die Idee ist gut, aber es wurde nicht gut umgesetzt. Auch wenn es schön geschrieben ist, kann ich es nicht empfehlen.

Kurzbeschreibung: Willkommen an der Über-Lebens-Schule! Ein romantisch-witziger Fantasy-Roman über das Leben nach dem Tod
„>Entspann dich ein bisschen und denk an etwas, das dir jetzt richtig gut gefallen würde. Dann kommen die Sterne ganz von alleine.< Nicolas‘ Stimme war nur mehr ein raues Flüstern an meinem Ohr und seine Worte gaben mir das Selbstbewusstsein, einen halben Schritt nach hinten zu gehen und mich an ihn zu lehnen.“
Evalina ist 84, als sie stirbt und von ihrem Vorfahren Adamos abgeholt wird. Er erklärt ihr, dass sie noch einmal die Schule besuchen muss, um in der Ewigkeit bestehen zu können. Evalinas Zeit an der Über-Lebens-Schule erfordert jedoch all ihre Lebenserfahrung: Sie muss die in ihrem verjüngten Körper wiedererwachten Hormone genau so in den Griff bekommen wie den Liebeskummer ihrer Zimmernachbarin und die einzelnen Unterrichtsfächer. Dabei kommt sie einer dunklen Verschwörung auf die Spur, die das ganze System in Gefahr bringen könnte, und ist hin und her gerissen zwischen Adamos und dem mysteriösen Nicolas. Wem von beiden kann Evalina vertrauen und wessen Gefühle für sie sind am Ende echt?
Bei „Sternenrot“ handelt es sich um eine überarbeitete Neuausgabe des bereits von der Autorin selbst publizierten Werkes.

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